Die Polizei in Deutschland hat es schwer.
Beim Fußballspiel am Wochenende mußten sie beim Union Berlin- Spiel die "jüdischen" Flaggen unter allen anderen herausfinden, um deren Zeigen zu verbieten. Damit der israelische Spieler auf der Bank ja nicht seine "jüdische" Flagge sieht. Es hätte spielentscheidend oder staatsgefährdend sein können, niemand weiß es.
So wie die deutsche Polizei im vergangenen Sommer in Frankfurt und anderswo den "Kindermörder-Israel"-Rufern ihr Megafon leihen mußte, damit diese lauter rufen und so zum friedlichen Demonstrationsverlauf beitragen konnten.
In Berlin brauchte es dagegen im Sommer 2014 schon mehrere hintereinander aufgestellte Polizeireihen, um die knapp 300 israelfreundlich gesinnten Demonstranten von den tausenden Hamasunterstützern fern zu halten, sonst wäre die Lage gekippt. Stoisch verteidigten die Polizisten die Meinungsfreiheit derer, die die Auslöschung Israels forderten und nahmen den einen fest, der sich mit israelischer Flagge dem palästinensischen Flaggenmeer näherte.
Berlin hat Erfahrung, die Judenfreunde in Schach zu halten, seit über 80 Jahren.
Trotzdem ist es manchmal schwierig. Am Wochenende mußte nicht nur gegen israelische Flaggen auf Fanplätzen eingeschritten werden, die Berliner Polizei hatte eine Haltung zu verteidigen. Sie drückte gegen den Willen aller im Landesparlament vertretenen Parteien und gegen den Hinweis der Verfassungsschutzbehörde durch, daß die Israelvernichter-Anhänger ganz Europas in Berlin mit 3000 Mann zweifach aufmarschieren konnten. "Kindermörder Israel"! schallte es schon am Samstagmorgen durch Treptow. Und die Polizei half. Gegendemonstranten (Polizei: 50 Leute, Veranstalter und Teilnehmer: 200) wurden im Vorfeld abgefangen, großräumig umgeleitet und dabei zum Unsichtbarmachen schlichter Transparente, vor allem jüdischer Symbole aufgefordert: "Keine Provokationen!". Anhänger der judenmordenden Hamas hingegen konnten ungehindert zum eingezäunten Sammelplatz der Gegendemonstranten laufen, sich über deren Unmut dann lauthals bei der Polizei beschweren und anschließend von hier aus durch eigentlich "hermetische" Absperrungen (siehe oben für Gegendemonstranten) gehen. Lust, sie dabei noch zum Ablegen ihrer israelfeindlichen Parolen aufzufordern, hatte keiner der freundlich durchwinkenden Polizisten.
Reise nach Jerusalem! Unsere Stimme für Israel und gegen Judenhass in Deutschland.
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Montag, 27. April 2015
Donnerstag, 4. September 2014
Die guten Terroristen
Das guten Terroristen, das sind die, deren Waffen und Hinterhalte und Brutalitäten nicht weiter schlimm sind, deren Untaten man nicht weiter betonen muß: Hamas.
Europa, USA, UNO, Iran, Syrien, Katar, Türkei - in schöner Eintracht - wir halten sie am Leben. Wir haben die Terroristen bezahlt und bezahlen weiterhin. Wir bezahlen das Dasein ihrer Untertanen. Direkt oder indirekt die Waffen der Kämpfer. Die Ausbildung. Die Propaganda. Ihre Gehälter. (Hamas=Beamte plus UNRWA=Hamas). Ihre Häuser. Ihre Kliniken. Die zivile Infrastruktur. Vor allem aber die Infrastruktur ihres Krieges.
Wie billig.
Obendrein gibt es frei Haus massive propagandistische Unterstützung, in allen internationalen Gremien, Organisationen, auf allen Kontinenten, in allen Medien, auf allen politischen Ebenen.
Bis hin in die deutsche Regierungsspitze. Sogar, wenn jetzt (weil auch arabische Staaten dafür sind) eine Hamas-Schwächung zur Debatte steht - wie ernsthaft ist dies? Wie realistisch? Hamas ist nicht vernichtet, nicht entwaffnet, nicht delegitimiert. Hamas steht derzeit haushoch in der Gunst der Palästinenser. Fatah soll Gaza kontrollieren? Fatah, die sich rühmt, in diesem Krieg mit gegen Israel gekämpft zu haben? Fatah, die ihrerseits bis heute von Hamas bekriegt wird und 2007 gegen Hamas verloren hat? Oder die UNO? Die als UNRWA personell und auch inhaltlich weitgehend identisch mit Hamas ist? Deren Menschenrechtsrat und Vollversammlung ganz Partei ist? Die in ihren 'militärischen' Kreationen die Bedrohten an jeder Grenze bisher voll im Stich gelassen hat?
Aber an wen auch die Macht übergehen soll (falls Hamas Macht abgibt) - die Berechtigung der terroristischen Zielrichtung wird von außen ja keineswegs infrage gestellt!
Warum ist das hier so? Und bei allen anderen doch ganz anders? Einfach: Diese Terroristen haben sich das richtige Zielobjekt ausgesucht. Dieses Zielobjekt ist auch der internationalen Gemeinschaft jede Anstrengung wert. Es wird einhellig wie sonst gar nichts und gar niemand kritisiert, ermahnt, bedroht, unter Druck gesetzt. Jederzeit: Israel.
Eben dieses Zielobjekt jedoch ist es, dieser Gegner ist es, der noch während des Kampfes die Opfer der Terroristen medizinisch versorgt. Der noch während des Kampfes sich um Strom und Wasser des Terroristenreiches kümmert. Der noch im schärfsten Kampf versucht, jeden als Zivilisten Erkennbaren innerhalb des Terrorreiches zu schützen.
Die Terroristen selber? Sie lieben den Tod, darauf sind sie stolz. Sie lieben auch den Tod der anderen. Sie schützen ihre Leute nicht. Sie bauen ihnen keinen Schutz. Und sie gewähren keinen Schutz in ihren Tunnels. Menschen sind ihnen nur Mittel zum Zweck. Die werden gebraucht. Verbraucht. Ermordet, wenn man sie nicht mehr braucht (wie die Tunnelbauer), wenn man sie verdächtigt (wie die Fatahleute), wenn sie einen kritischen Blick zu haben scheinen (die sog. Demonstranten).
Die Terroristen werfen Menschen dem Tod zum Fraß vor.
Und die Weltgemeinschaft, die UNO unterstützen sie trotzdem, großzügig, ohne Gegenleistung - die guten Terroristen.
Europa, USA, UNO, Iran, Syrien, Katar, Türkei - in schöner Eintracht - wir halten sie am Leben. Wir haben die Terroristen bezahlt und bezahlen weiterhin. Wir bezahlen das Dasein ihrer Untertanen. Direkt oder indirekt die Waffen der Kämpfer. Die Ausbildung. Die Propaganda. Ihre Gehälter. (Hamas=Beamte plus UNRWA=Hamas). Ihre Häuser. Ihre Kliniken. Die zivile Infrastruktur. Vor allem aber die Infrastruktur ihres Krieges.
Wie billig.
Obendrein gibt es frei Haus massive propagandistische Unterstützung, in allen internationalen Gremien, Organisationen, auf allen Kontinenten, in allen Medien, auf allen politischen Ebenen.
Bis hin in die deutsche Regierungsspitze. Sogar, wenn jetzt (weil auch arabische Staaten dafür sind) eine Hamas-Schwächung zur Debatte steht - wie ernsthaft ist dies? Wie realistisch? Hamas ist nicht vernichtet, nicht entwaffnet, nicht delegitimiert. Hamas steht derzeit haushoch in der Gunst der Palästinenser. Fatah soll Gaza kontrollieren? Fatah, die sich rühmt, in diesem Krieg mit gegen Israel gekämpft zu haben? Fatah, die ihrerseits bis heute von Hamas bekriegt wird und 2007 gegen Hamas verloren hat? Oder die UNO? Die als UNRWA personell und auch inhaltlich weitgehend identisch mit Hamas ist? Deren Menschenrechtsrat und Vollversammlung ganz Partei ist? Die in ihren 'militärischen' Kreationen die Bedrohten an jeder Grenze bisher voll im Stich gelassen hat?
Aber an wen auch die Macht übergehen soll (falls Hamas Macht abgibt) - die Berechtigung der terroristischen Zielrichtung wird von außen ja keineswegs infrage gestellt!
Warum ist das hier so? Und bei allen anderen doch ganz anders? Einfach: Diese Terroristen haben sich das richtige Zielobjekt ausgesucht. Dieses Zielobjekt ist auch der internationalen Gemeinschaft jede Anstrengung wert. Es wird einhellig wie sonst gar nichts und gar niemand kritisiert, ermahnt, bedroht, unter Druck gesetzt. Jederzeit: Israel.
Eben dieses Zielobjekt jedoch ist es, dieser Gegner ist es, der noch während des Kampfes die Opfer der Terroristen medizinisch versorgt. Der noch während des Kampfes sich um Strom und Wasser des Terroristenreiches kümmert. Der noch im schärfsten Kampf versucht, jeden als Zivilisten Erkennbaren innerhalb des Terrorreiches zu schützen.
Die Terroristen selber? Sie lieben den Tod, darauf sind sie stolz. Sie lieben auch den Tod der anderen. Sie schützen ihre Leute nicht. Sie bauen ihnen keinen Schutz. Und sie gewähren keinen Schutz in ihren Tunnels. Menschen sind ihnen nur Mittel zum Zweck. Die werden gebraucht. Verbraucht. Ermordet, wenn man sie nicht mehr braucht (wie die Tunnelbauer), wenn man sie verdächtigt (wie die Fatahleute), wenn sie einen kritischen Blick zu haben scheinen (die sog. Demonstranten).
Die Terroristen werfen Menschen dem Tod zum Fraß vor.
Und die Weltgemeinschaft, die UNO unterstützen sie trotzdem, großzügig, ohne Gegenleistung - die guten Terroristen.
Nachtrag: Wiederaufrüstung unter den Augen der Welt.
(Sonstige relevante Belege, Verweise, Hintergundartikel zu diesem Text finden sich zahlreich weiter vorn in diesem blog.)
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Sonntag, 31. August 2014
Worte, die die Welt bewegen
Sozialismus ist Frieden. Freiheit. Gerechtigkeit.
Die ukrainische Armee ist die neue faschistische Wehrmacht.
Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.
Die russischen Soldatenmütter sind ausländische Agenten.
Zionismus ist Faschismus.
Israelis sind Kindermörder.
Israel ist die größte Gefahr für den Weltfrieden.
Israel muß nur auf die Siedlungen verzichten.
Israel ist der Aggressor.
Hamas will Frieden.
Die ukrainische Armee ist die neue faschistische Wehrmacht.
Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.
Die russischen Soldatenmütter sind ausländische Agenten.
Zionismus ist Faschismus.
Israelis sind Kindermörder.
Israel ist die größte Gefahr für den Weltfrieden.
Israel muß nur auf die Siedlungen verzichten.
Israel ist der Aggressor.
Hamas will Frieden.
Samstag, 30. August 2014
Welt verkehrt
Der saudische König, Oberhaupt einer religiösen Diktatur und eines vielfach Terrorismus fördernden Landes, spricht zu den ausländischen Botschaftern: Terrorismus kennt keine Grenzen. In einem Monat wird ISIS in Europa sein, wenig später in den USA. Sie sind doch schon überall. Der König beschwört die Welt, zusammenzustehen, um mit Mut, Vernunft, gebotener Schnelligkeit den Kampf aufzunehmen.
Lyon. Zwei Mädchen, (15/17) beim Dschihad. Sie führen (wie andere ihres Alters) den ISIS-Kampf in Frankreich. Ihr spezielles Ziel - die Lyoner Synagoge. Die beiden sind verhaftet. Wer aber ist frei? Jeder 6. Franzose unterstützt ISIS. Sehr viel mehr hassen Juden. Weswegen die französischen Juden, die doch noch niemanden ermordeten, Koffer packen, für immer, nach Israel fliehen.
Diese Juden aber... , sagt mein hochgeschätzter Zahnarzt. Die Mauer kann ich ja noch verstehen, bei all den Terroristen, die über die Grenzen kommen, in Busse steigen... Aber dieses Morden der Juden! Wenn man das sieht, wie die Leute in Gaza kleine Kinder aus den Trümmern ziehen...
Ehe er den Bohrer ansetzt: Halt! Was immer Sie jetzt machen wollen - wenn Sie das sagen, müssen Sie mir zuerst zuhören! Alles ist ganz, ganz anders! 3 min, geben Sie mir 3 Minuten!
Drei Minuten gehen vorüber.
Er schweigt, schüttelt den Kopf, bohrt.
Diese Juden aber... , sagt mein hochgeschätzter Zahnarzt. Die Mauer kann ich ja noch verstehen, bei all den Terroristen, die über die Grenzen kommen, in Busse steigen... Aber dieses Morden der Juden! Wenn man das sieht, wie die Leute in Gaza kleine Kinder aus den Trümmern ziehen...
Ehe er den Bohrer ansetzt: Halt! Was immer Sie jetzt machen wollen - wenn Sie das sagen, müssen Sie mir zuerst zuhören! Alles ist ganz, ganz anders! 3 min, geben Sie mir 3 Minuten!
Drei Minuten gehen vorüber.
Er schweigt, schüttelt den Kopf, bohrt.
Dienstag, 26. August 2014
50 Tage, 50 Nächte
Sie wachen auf und Red Alarm zeigt ihnen, welche Freunde soeben um ihr Leben rennen. Sie duschen und sie wissen nicht, ob sie da nackt heraus in den Schutzraum fliehen müssen. Sie frühstücken und rufen besorgt ihre Kinder an, weil in deren Nähe Alarm ist. Sie gehen zur Arbeit, aber sie müssen immer dicht an einer Schutzmauer sein. Sie fahren mit dem Auto, aber das Radio mit den Warnungen ist an, jede Sekunde können Raketen von oben kommen. Sie gehen zum Arzt, dort warten lauter Leute unter Schock, mit Verletzungen, mit Traumata. Sie holen ihren Enkel aus der Kita, der saß den ganzen Tag im Bunker und ist nervös. Sie gehen einkaufen, die Läden sind getroffen, die Autos am Straßenrand kaputt. Sie essen zu Abend, aber es ist keine Ruhe, denn schon bei der Suppe ertönt Alarm. Sie gehen gleich in den Schutzraum zum Schlafen. Dort treffen sie alle die, die es ebenfalls nicht erst in ihren Betten probieren wollen. Und alle, die keinen eigenen Schutzraum haben.
Ergänzung: Bis heute Mittag 30 Treffer in Eshkol (-> Spielen gegen die Angst), 13.30 trifft eine Rakete einen Kindergarten in Ashdod
Der palästinensische Terror gegen Zivilisten (in Gaza wie in Israel) ist allgegenwärtig, anhaltend. Zielt auf jeden. Immerzu. Überall. Es ist kein Krieg, sondern das bleiernde Niederhalten eines ganzen Landes.
Die israelische Armee kommt nur langsam voran, denn Hamas kennt ihren Feind, schießt ausschließlich aus Schulen, Kliniken, Moscheen, Wohnhäusern. Und politisch - wer hilft Israel? Gegen Hamas?
Für Hamas/Palästinenser gehen die Menschen weltweit auf die Straßen. Sie gehen nicht wegen des Krieges, nicht wegen Israel! Sie gehen wegen der Juden.
Die Armee könnte ihr Verhalten ändern. Statt ihrerseits jeden Palästinenser ausgiebig vor einem Angriff zu warnen, könnte sie einfach alle und jedes bombardieren, ein Ende machen. Sie könnte auf Menschenleben pfeifen.
Doch das ertragen Juden nicht.
Der Westen hat von Israel Verhandlungen gefordert, als es viel, viel zu früh dafür war. Der Westen hat den Stop der Bodenoffensive erzwungen und läßt die Zivilisten in Israel wie auch in Gaza einen unerhörten Preis dafür zahlen.
Ergänzung: Bis heute Mittag 30 Treffer in Eshkol (-> Spielen gegen die Angst), 13.30 trifft eine Rakete einen Kindergarten in Ashdod
Der palästinensische Terror gegen Zivilisten (in Gaza wie in Israel) ist allgegenwärtig, anhaltend. Zielt auf jeden. Immerzu. Überall. Es ist kein Krieg, sondern das bleiernde Niederhalten eines ganzen Landes.
Die israelische Armee kommt nur langsam voran, denn Hamas kennt ihren Feind, schießt ausschließlich aus Schulen, Kliniken, Moscheen, Wohnhäusern. Und politisch - wer hilft Israel? Gegen Hamas?
Für Hamas/Palästinenser gehen die Menschen weltweit auf die Straßen. Sie gehen nicht wegen des Krieges, nicht wegen Israel! Sie gehen wegen der Juden.
Die Armee könnte ihr Verhalten ändern. Statt ihrerseits jeden Palästinenser ausgiebig vor einem Angriff zu warnen, könnte sie einfach alle und jedes bombardieren, ein Ende machen. Sie könnte auf Menschenleben pfeifen.
Doch das ertragen Juden nicht.
Der Westen hat von Israel Verhandlungen gefordert, als es viel, viel zu früh dafür war. Der Westen hat den Stop der Bodenoffensive erzwungen und läßt die Zivilisten in Israel wie auch in Gaza einen unerhörten Preis dafür zahlen.
Montag, 18. August 2014
Wohin
Eine jüdische Familie in Israel überlegt sich, wohin.
Wo kann ein Jude noch sicher wohnen auf dieser Welt?
In Israel - warten täglicher Terror, täglich Raketen. Okay, das ist man gewohnt. Aber nun auch ein geopolitisches Umfeld, das in Terror versinkt? Wo führt das hin? Gibt es noch jemanden zum Verhandeln im Nahen Osten? Zum Friedenschließen?
Der Horizont ist schwarzgrau, dunkelgrün.
In Europa - warten Judenfeindschaft und Haß. Juden fliehen zu Hunderten, zu Tausenden aus Frankreich nach Israel. Auch aus Deutschland, Österreich gehen sie fort - nach den Morden, den Beschneidungsdebatten und "Juden ins Gas"-Demonstrationen. Sogar die Schweiz ist nicht mehr sicher. Wo kann man in Europa noch offen Jude sein?
Kann man über die Straße gehen? Sich im Unternehmen outen? Das Kind auf eine jüdische Schule schicken?
In Osteuropa? Hm... In Italien? Nein. Spanien? Keinesfalls. Belgien? Niederlande? Nein. In Griechenland? Kaum. Dänemark? Großbritannien? Gefährlich. Norwegen? Nein. Also wohin?
Portugal?
Aber was wird morgen dort sein?
Australien? Naja. Afrika und Asien kommen nicht infrage. Amerika - der Süden? Nach der Politik der letzten Jahre - nein. Bleiben die USA? Oder Kanada?
Ach, könnte es doch trotzdem Berlin oder die Schweiz sein.
Aber, am Ende - bleibt nur ein Land. Egal, wieviel Terror, wieviel Raketen, wieviel wohlfeile Weltmeinung und wieviel Boykotte die Friedenshoffnung treffen.
(Aber jede Kooperation mit Palästinensern ist Friedenshoffnung! Deshalb werden die Juden nie davon lassen. Auch wenn Europa es noch so bestraft.)
Wo kann ein Jude noch sicher wohnen auf dieser Welt?
In Israel - warten täglicher Terror, täglich Raketen. Okay, das ist man gewohnt. Aber nun auch ein geopolitisches Umfeld, das in Terror versinkt? Wo führt das hin? Gibt es noch jemanden zum Verhandeln im Nahen Osten? Zum Friedenschließen?
Der Horizont ist schwarzgrau, dunkelgrün.
In Europa - warten Judenfeindschaft und Haß. Juden fliehen zu Hunderten, zu Tausenden aus Frankreich nach Israel. Auch aus Deutschland, Österreich gehen sie fort - nach den Morden, den Beschneidungsdebatten und "Juden ins Gas"-Demonstrationen. Sogar die Schweiz ist nicht mehr sicher. Wo kann man in Europa noch offen Jude sein?
Kann man über die Straße gehen? Sich im Unternehmen outen? Das Kind auf eine jüdische Schule schicken?
In Osteuropa? Hm... In Italien? Nein. Spanien? Keinesfalls. Belgien? Niederlande? Nein. In Griechenland? Kaum. Dänemark? Großbritannien? Gefährlich. Norwegen? Nein. Also wohin?
Portugal?
Aber was wird morgen dort sein?
Australien? Naja. Afrika und Asien kommen nicht infrage. Amerika - der Süden? Nach der Politik der letzten Jahre - nein. Bleiben die USA? Oder Kanada?
Ach, könnte es doch trotzdem Berlin oder die Schweiz sein.
Aber, am Ende - bleibt nur ein Land. Egal, wieviel Terror, wieviel Raketen, wieviel wohlfeile Weltmeinung und wieviel Boykotte die Friedenshoffnung treffen.
(Aber jede Kooperation mit Palästinensern ist Friedenshoffnung! Deshalb werden die Juden nie davon lassen. Auch wenn Europa es noch so bestraft.)
Feueralarm
Wenn es an meine Ohren dringt, wirken die Worte wie Sirenen bei Feueralarm.
Kennt noch jemand Feueralarm, hier in Deutschland? Nein?
Vielleicht liegt es daran, an diesem Sichnichtmehrerinnern, daß sich nichts und niemand rührt. Wenn das geschieht.
Wenn es geschieht, und es geschieht ohne Unterlaß,
daß man auf unseren Straßen und Schulhöfen, in unseren Medien und Häusern
Juden mit Nazis vergleicht. Gaza als Ghetto bezeichnet, als Freiluftgefängnis oder gar als KZ.
Wer so etwas sagt, trifft ins Schwarze.
Ins Schwarze des Bösen - und sprüht Böses aus.
Es ist nicht Gedankenlosigkeit. Es ist nicht mangelnde Vorstellungskraft. Es ist nicht, wonach es klingt, pure Dummheit und grandiose Unbildung. Oder auch nur schiere Mißgunst.
Es ist böse. Es ist die Fortsetzung des Dritten Reiches mit anderen Mitteln.
Es ist reiner Judenhaß.
Täglich, mitten in Deutschland.
Und überall auf der Welt.
Ohne Gegenwehr.... ohne Gegenwehr.
Außer in Israel.
Kennt noch jemand Feueralarm, hier in Deutschland? Nein?
Vielleicht liegt es daran, an diesem Sichnichtmehrerinnern, daß sich nichts und niemand rührt. Wenn das geschieht.
Wenn es geschieht, und es geschieht ohne Unterlaß,
daß man auf unseren Straßen und Schulhöfen, in unseren Medien und Häusern
Juden mit Nazis vergleicht. Gaza als Ghetto bezeichnet, als Freiluftgefängnis oder gar als KZ.
Wer so etwas sagt, trifft ins Schwarze.
Ins Schwarze des Bösen - und sprüht Böses aus.
Es ist nicht Gedankenlosigkeit. Es ist nicht mangelnde Vorstellungskraft. Es ist nicht, wonach es klingt, pure Dummheit und grandiose Unbildung. Oder auch nur schiere Mißgunst.
Es ist böse. Es ist die Fortsetzung des Dritten Reiches mit anderen Mitteln.
Es ist reiner Judenhaß.
Täglich, mitten in Deutschland.
Und überall auf der Welt.
Ohne Gegenwehr.... ohne Gegenwehr.
Außer in Israel.
Sonntag, 17. August 2014
Diese Zionisten-ISIS
Daß Moslems Moslems töten, ist eigentlich nicht neu. Hisbollah und Aleviten in Libanon und Syrien - da gehen die Opfer in die Hunderttausende. Zehntausende waren es in den vergangenen Jahren im Irak: Sunniten gegen Schiiten und umgekehrt. Auch Hamas tötete massenweise Moslems, - wenn sie der Fatah angehörten oder die Hamas kritisierten.
Uns in Deutschland stört das ja nicht.
Eigenartigerweise sind neuerdings arabische Palästinensern aber vielfach überzeugt, daß die ISIS - gar nicht moslemisch ist! Viel einfacher scheint nun der Gedanke: ISIS ist Mossad! ISIS- das sind die Zionisten! So verrückt hört man es heute, in den palästinensischen Gebieten, auch in Westeuropa.
Die Frage ist, wie sich diese Vorstellung auf das Zusammenwachsen der ISIS mit der durch und durch antizionistischen, antijüdischen Hamas auswirkt?
Den Antizionismus unterstützen Deutsche zwar gern. Wenn es gegen Israel geht, heißt es wohlfeil: Free Palestine! (Und man läßt am Tag der Auslöschung Israels - dem Al-Kuds-Tag - ungehindert Moslems mit überdimensionaler ISIS-Fahne über den K'damm ziehen.)
Kommen die (Hamas- oder ISIS) Islamisten aber drohend nahe, weil sie jetzt zum Beispiel deutsche Hochglanz-Magazine vertreiben und Deutschland vielleicht als Anschlagsziel verstehen, weiß man plötzlich doch, wer die Terroristen wirklich sind.
Da will man in Deutschland den Kopf einziehen, Arme heben, sich ergeben: - laßt uns leben, wir waren nicht dabei beim Dagegen! Wir haben niemandem gegen euch geholfen, keine Waffen geschickt, haben nichts getan und nichts gesehen!
(Macht schnell die Augen zu, dann wird uns nichts geschehen...)
Am Schluß muß dann wohl, arabisch gesehen, Israel allein dem Mossad gegenübertreten und dem Zionismus die Leviten lesen.
Uns in Deutschland stört das ja nicht.
Eigenartigerweise sind neuerdings arabische Palästinensern aber vielfach überzeugt, daß die ISIS - gar nicht moslemisch ist! Viel einfacher scheint nun der Gedanke: ISIS ist Mossad! ISIS- das sind die Zionisten! So verrückt hört man es heute, in den palästinensischen Gebieten, auch in Westeuropa.
Die Frage ist, wie sich diese Vorstellung auf das Zusammenwachsen der ISIS mit der durch und durch antizionistischen, antijüdischen Hamas auswirkt?
Den Antizionismus unterstützen Deutsche zwar gern. Wenn es gegen Israel geht, heißt es wohlfeil: Free Palestine! (Und man läßt am Tag der Auslöschung Israels - dem Al-Kuds-Tag - ungehindert Moslems mit überdimensionaler ISIS-Fahne über den K'damm ziehen.)
Kommen die (Hamas- oder ISIS) Islamisten aber drohend nahe, weil sie jetzt zum Beispiel deutsche Hochglanz-Magazine vertreiben und Deutschland vielleicht als Anschlagsziel verstehen, weiß man plötzlich doch, wer die Terroristen wirklich sind.
Da will man in Deutschland den Kopf einziehen, Arme heben, sich ergeben: - laßt uns leben, wir waren nicht dabei beim Dagegen! Wir haben niemandem gegen euch geholfen, keine Waffen geschickt, haben nichts getan und nichts gesehen!
(Macht schnell die Augen zu, dann wird uns nichts geschehen...)
Am Schluß muß dann wohl, arabisch gesehen, Israel allein dem Mossad gegenübertreten und dem Zionismus die Leviten lesen.
Freitag, 15. August 2014
Vermißt
Schabbatbeginn.
Ich vermisse die Deutschen, die auf die Straßen gehen und für Juden - reden, stehen.
Juden und Israel! Das ist dasselbe!
Juden haben nur eine Heimat auf dieser Welt, Israel, sie haben keinen anderen Ort.
Wer für Juden stehen will, muß für Israel und ein echt freies Palästina sein.
Ich vermisse die Deutschen.
Denn wo für Israel gestanden wird, stehen fast ausschließlich Juden.
Sie stehen für sich. Allein.
Ich vermisse die Deutschen, die auf die Straßen gehen und gegen antijüdischen Terror - reden, stehen. Israelfeinde, Judenfeinde haben überall Heimat auf der Welt.
Ich vermisse die Deutschen.
Während Deutsche doch laut mit den anderen gehen und überall, auf Plätzen, Internetstraßen, wie vor achtzig, siebzig Jahren aus vollem Herzen "Kindermörder!!! Mörder Israel" schreien...
Ach, Schabbatbeginn.
Doch hier lebt die Zukunft - aus dem Vollen - Schalom! Eine Traube für Israel. Eine für Palästina.
Alle sind eingeladen...
Ich vermisse die Deutschen, die auf die Straßen gehen und für Juden - reden, stehen.
Juden und Israel! Das ist dasselbe!
Juden haben nur eine Heimat auf dieser Welt, Israel, sie haben keinen anderen Ort.
Wer für Juden stehen will, muß für Israel und ein echt freies Palästina sein.
Ich vermisse die Deutschen.
Denn wo für Israel gestanden wird, stehen fast ausschließlich Juden.
Sie stehen für sich. Allein.
Ich vermisse die Deutschen, die auf die Straßen gehen und gegen antijüdischen Terror - reden, stehen. Israelfeinde, Judenfeinde haben überall Heimat auf der Welt.
Ich vermisse die Deutschen.
Während Deutsche doch laut mit den anderen gehen und überall, auf Plätzen, Internetstraßen, wie vor achtzig, siebzig Jahren aus vollem Herzen "Kindermörder!!! Mörder Israel" schreien...
Ach, Schabbatbeginn.
Heute vor einer Woche in Jerusalem
Israelis lieben ihre Kinder, das habe ich gesehen. Eine große, besondere Liebe ist das. Und sie lieben die Kinder der anderen, die der Feinde nicht minder. Sie trauern um das Kind, das stirbt. Sie retten das kranke, verletzte Kind. Sie retten das Kind des Feindes.
Israelis sehen Menschen - und wollen Leben bewahren. Auch im Krieg.
Judenhaß...es kriecht noch immer aus der alten grauen Schachtel...Alle sind eingeladen...
Donnerstag, 14. August 2014
Jesus? Abwesend.
Die evangelischen wie katholischen Kirchen in Deutschland, noch mehr der Ökumenische Weltkirchenrat in Genf finden es sehr schwer, sich auf die Seite der Juden zu stellen. Auf die Seite von lebenden Juden! - Also auf die Seite derer, die in Israel wohnen.
Die evangelischen Kirchen realisieren und verkünden unter Berufung auf Bibel und Evangelium eine umfassende Solidarität fast ausschließlich mit den Palästinensern, insbesondere natürlich den palästinensischen Christen. Die Solidarität mit den israelisch- christlichen Arabern ist dabei weit weniger ausgeprägt, ja eigentlich gar nicht vorhanden - so weit sich diese und andere israelische Christen nämlich eindeutig an die Seite Israels stellen (was sie mehr und mehr tun).
Ein lutherischer Pastor aus Bethlehem genießt in deutschen evangelischen Kreisen ziemliche Berühmtheit. Er vertritt eine Heilstheologie, die denen der (nazinahen) Deutschen Christen stark ähnelt: Nach ihm ist allein das arabisch-palästinensische Volk berufen, die Welt zum Heil zu führen. Aus seiner Sicht ist Jesus kein Jude, sondern ein (erster leidender) Palästinenser gewesen. Israel hat so gesehen kein Recht zu sein, es sei denn, es gibt seine Identität auf. Dieser Pastor erhielt in Deutschland während der vergangenen Jahre höchste Auszeichnungen für Friedens- und Versöhnungsarbeit.
Auch das christlich-palästinensische Kairos-Papier verhilft - obwohl es viel von Glaube, Liebe, Hoffnung redet - eindeutig nicht zu Verstehen, Akzeptanz und Frieden zwischen Gleichberechtigten (und überhaupt Berechtigten), sondern vertritt in Form einer Anklage gegen Israel die arabische Nationalideologie - in christlichem Gewand. Das judenfeindliche Papier wurde von der deutschen evangelischen Kirche wie von internationalen christlichen Gremien und Organisationen intensiv verbreitet und unterstützt.
Die Konsequenz aus diesen deutschen, westlichen kirchlichen Positionen: Mißtrauen gegenüber Juden und Israel, Infragestellen des Existenzrechtes Israel, Antijudaismus.
Eine weitere Folge: Immer mehr christlich-arabische Israelis fühlen sich in ihrer Position von westlichen Christen übergangen, ausgegrenzt und diskriminiert.
Die evangelischen Kirchen realisieren und verkünden unter Berufung auf Bibel und Evangelium eine umfassende Solidarität fast ausschließlich mit den Palästinensern, insbesondere natürlich den palästinensischen Christen. Die Solidarität mit den israelisch- christlichen Arabern ist dabei weit weniger ausgeprägt, ja eigentlich gar nicht vorhanden - so weit sich diese und andere israelische Christen nämlich eindeutig an die Seite Israels stellen (was sie mehr und mehr tun).
Ein lutherischer Pastor aus Bethlehem genießt in deutschen evangelischen Kreisen ziemliche Berühmtheit. Er vertritt eine Heilstheologie, die denen der (nazinahen) Deutschen Christen stark ähnelt: Nach ihm ist allein das arabisch-palästinensische Volk berufen, die Welt zum Heil zu führen. Aus seiner Sicht ist Jesus kein Jude, sondern ein (erster leidender) Palästinenser gewesen. Israel hat so gesehen kein Recht zu sein, es sei denn, es gibt seine Identität auf. Dieser Pastor erhielt in Deutschland während der vergangenen Jahre höchste Auszeichnungen für Friedens- und Versöhnungsarbeit.
Auch das christlich-palästinensische Kairos-Papier verhilft - obwohl es viel von Glaube, Liebe, Hoffnung redet - eindeutig nicht zu Verstehen, Akzeptanz und Frieden zwischen Gleichberechtigten (und überhaupt Berechtigten), sondern vertritt in Form einer Anklage gegen Israel die arabische Nationalideologie - in christlichem Gewand. Das judenfeindliche Papier wurde von der deutschen evangelischen Kirche wie von internationalen christlichen Gremien und Organisationen intensiv verbreitet und unterstützt.
Die Konsequenz aus diesen deutschen, westlichen kirchlichen Positionen: Mißtrauen gegenüber Juden und Israel, Infragestellen des Existenzrechtes Israel, Antijudaismus.
Eine weitere Folge: Immer mehr christlich-arabische Israelis fühlen sich in ihrer Position von westlichen Christen übergangen, ausgegrenzt und diskriminiert.
Blockaden
Die Hamas fordert gemeinsam mit der arabischen Welt (ausgenommen Ägypten, eigentlich auch schon ausgenommen Saudi-Arabien, Jordanien), und gemeinsam mit EU und UNO, mit jedem aufrechten Deutschen: die Aufhebung der Blockade des Gaza-Streifens. - Ist das eine Denkblockade?
2005 zieht Israel komplett aus Gaza ab, hinterläßt bewußt mehr als 5000 funktionierende Gewächshäuser, dazu Infrastruktur, Gebäudebestand etc.; die Grenzen nach Israel bleiben weitgehend offen. Israel gönnt es Gaza. Gönnt es den Arabern. Israel hofft. Gaza ist in der Pole-Position, Singapur am Mittelmeer zu werden.
Gaza entscheidet anders: Judenhaß vom Feinsten, Selbstmordattentäter, täglicher Terror, Hamas-Wahl (70%).
Israel schließt also die Grenze, versorgt die Terrorwähler aber weiter mit Strom, Wasser, Baumaterial, Lebensmitteln, Medikamenten etc., behandelt Tausende Gazaner, oft gratis, in israelischen Kliniken. Waffen, alles Übrige holen sich die Gazaner über Schmugglertunnel aus Ägypten, das seine Grenze (genau wie Israel) geschlossen hat. Und die Hamasiten, die über Terror und Tunnel befehlen - werden über die Jahre stinkreich.
Hamas: Uhhhh! Israel sperrt uns ein! Die Welt muß helfen, die böse Blockade zu brechen!
Die Welt hilft Hamas.
Die Welt schimpft mit Israel, eine Resolution jagt die nächste: Du Böser! Du ganz, ganz Böser! Wie kannst du so böse sein?
Die Welt vergißt zu sagen: Hamas?!?! Jetzt hörst du aber erst einmal auf mit dem Angstmachen, den Morden, Raketen, Entführungen und Tunneln! Laß Israel einfach in Ruhe! Dann wird er dir nichts tun. Nein, die Welt vergißt ja nicht wirklich. Sie will nur auch gern gegen Israel sein.
Der DGB blockiert offener. Er sagt: Wie bitte, du verstehst Israel?! Pfui über dich! Wir stehen hier auf Heiligem Deutschen Gedenkstätten-Boden! - Also, da kannst du als Israelversteher leider nicht bei uns sein.
Anmerkung: Die Welt dreht sich schneller, als sich der DGB (oder die deutsche Gesellschaft oder die deutsche Regierung) womöglich vorstellen können. Inzwischen sind auch arabische Länder nicht mehr unbedingt Unterstützer der Hamas. Sondern eher (vorsichtige) Unterstützer Israels.
Nur noch Hamas, Iran, Katar, Türkei bilden eine Front. Manche anderen sind inzwischen froh, daß es Israel als konsensorientierten, starken, verläßlichen Akteur gibt. Ein seltenes Phänomen in der Weltgegend.
2005 zieht Israel komplett aus Gaza ab, hinterläßt bewußt mehr als 5000 funktionierende Gewächshäuser, dazu Infrastruktur, Gebäudebestand etc.; die Grenzen nach Israel bleiben weitgehend offen. Israel gönnt es Gaza. Gönnt es den Arabern. Israel hofft. Gaza ist in der Pole-Position, Singapur am Mittelmeer zu werden.
Gaza entscheidet anders: Judenhaß vom Feinsten, Selbstmordattentäter, täglicher Terror, Hamas-Wahl (70%).
Israel schließt also die Grenze, versorgt die Terrorwähler aber weiter mit Strom, Wasser, Baumaterial, Lebensmitteln, Medikamenten etc., behandelt Tausende Gazaner, oft gratis, in israelischen Kliniken. Waffen, alles Übrige holen sich die Gazaner über Schmugglertunnel aus Ägypten, das seine Grenze (genau wie Israel) geschlossen hat. Und die Hamasiten, die über Terror und Tunnel befehlen - werden über die Jahre stinkreich.
Hamas: Uhhhh! Israel sperrt uns ein! Die Welt muß helfen, die böse Blockade zu brechen!
Die Welt hilft Hamas.
Die Welt schimpft mit Israel, eine Resolution jagt die nächste: Du Böser! Du ganz, ganz Böser! Wie kannst du so böse sein?
Die Welt vergißt zu sagen: Hamas?!?! Jetzt hörst du aber erst einmal auf mit dem Angstmachen, den Morden, Raketen, Entführungen und Tunneln! Laß Israel einfach in Ruhe! Dann wird er dir nichts tun. Nein, die Welt vergißt ja nicht wirklich. Sie will nur auch gern gegen Israel sein.
Der DGB blockiert offener. Er sagt: Wie bitte, du verstehst Israel?! Pfui über dich! Wir stehen hier auf Heiligem Deutschen Gedenkstätten-Boden! - Also, da kannst du als Israelversteher leider nicht bei uns sein.
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Anmerkung: Die Welt dreht sich schneller, als sich der DGB (oder die deutsche Gesellschaft oder die deutsche Regierung) womöglich vorstellen können. Inzwischen sind auch arabische Länder nicht mehr unbedingt Unterstützer der Hamas. Sondern eher (vorsichtige) Unterstützer Israels.
Nur noch Hamas, Iran, Katar, Türkei bilden eine Front. Manche anderen sind inzwischen froh, daß es Israel als konsensorientierten, starken, verläßlichen Akteur gibt. Ein seltenes Phänomen in der Weltgegend.
Mittwoch, 13. August 2014
Adieu, Europa! Hello Israel!
... Franzosen! Mitten im Raketenhagel machen sie sich auf ans südliche Mittelmeer. Solidarität? Na, weniger. Sie suchen Zuflucht!
Europa spuckt seine Juden aus. Auch die, die wie die französischen Juden schon immer, immer, immer im Land der Franken waren.
Die erst Angespuckten, dann Ausgespieenen finden sich plötzlich an der Grenze zu Gaza wieder - wie in den letzten Wochen geschehen. Wir erfuhren es unten an der Grenze,vergangene Woche. Dort nehmen sie Wohnung. Es ist ihnen egal!
Ein Heim unter Alarm.
Ein Heim unter Alarm bedeutet plötzlich: Sichere Zuflucht.
Wie nie mehr daheim in Frankreich.
Mea culpa... Europa...
Europa spuckt seine Juden aus. Auch die, die wie die französischen Juden schon immer, immer, immer im Land der Franken waren.
Die erst Angespuckten, dann Ausgespieenen finden sich plötzlich an der Grenze zu Gaza wieder - wie in den letzten Wochen geschehen. Wir erfuhren es unten an der Grenze,vergangene Woche. Dort nehmen sie Wohnung. Es ist ihnen egal!
Ein Heim unter Alarm.
Ein Heim unter Alarm bedeutet plötzlich: Sichere Zuflucht.
Wie nie mehr daheim in Frankreich.
Mea culpa... Europa...
Dienstag, 12. August 2014
Kann ich helfen?
Ja, das geht. Auf vielen Wegen.
Eine Idee wäre, den Bau oder die Reparatur von Schutzbunkern und Schutzräumen zu unterstützen. In ganz Südisrael fehlen diese lebensrettenden Räume.
Vergangenen Freitag, als die Hamas - die in den vergangenen fünf Wochen 3500 Raketen auf Israel feuerte - erneut den Waffenstillstand brach, wurde beispielsweise Dr. Paz (71), langjähriger Leiter des bekannten Sapir-Colleges nahe Sderot, von einer Rakete verletzt, weil es auf seinem Weg keinen Bunker gab.
Das Sapir-College ist das größte öffentliche College des Landes. Es versorgt eine unterentwickelte Region und unterrichtet Juden, Christen wie Muslime. Vor allem ärmere Studenten werden unterstützt. Erfolgreich ist die Sozialarbeiterausbildung, dazu ein Jurastudium mit den Schwerpunkten Bürger- und Sozialrecht, Journalismus und Verwaltung.
In den Kibbutzim und Moshafs, die wir vergangene Woche besuchten, gab es öffentliche Bunker, aber nur diese, keine in den Häusern - und kaum einen nahe Feldern und Gewächshäusern, bei Vorwarnzeiten von 10 oder 15 Sekunden. Das Geld der Dörfler hatte nur für den Schutz der Kleinkinderhäuser gereicht.
Hier bei der Hilfsorganisation Keren Hayesod kann man für Bunker (oder andere wichtige Dinge) spenden.
Eine Idee wäre, den Bau oder die Reparatur von Schutzbunkern und Schutzräumen zu unterstützen. In ganz Südisrael fehlen diese lebensrettenden Räume.
Vergangenen Freitag, als die Hamas - die in den vergangenen fünf Wochen 3500 Raketen auf Israel feuerte - erneut den Waffenstillstand brach, wurde beispielsweise Dr. Paz (71), langjähriger Leiter des bekannten Sapir-Colleges nahe Sderot, von einer Rakete verletzt, weil es auf seinem Weg keinen Bunker gab.
Das Sapir-College ist das größte öffentliche College des Landes. Es versorgt eine unterentwickelte Region und unterrichtet Juden, Christen wie Muslime. Vor allem ärmere Studenten werden unterstützt. Erfolgreich ist die Sozialarbeiterausbildung, dazu ein Jurastudium mit den Schwerpunkten Bürger- und Sozialrecht, Journalismus und Verwaltung.
In den Kibbutzim und Moshafs, die wir vergangene Woche besuchten, gab es öffentliche Bunker, aber nur diese, keine in den Häusern - und kaum einen nahe Feldern und Gewächshäusern, bei Vorwarnzeiten von 10 oder 15 Sekunden. Das Geld der Dörfler hatte nur für den Schutz der Kleinkinderhäuser gereicht.
Hier bei der Hilfsorganisation Keren Hayesod kann man für Bunker (oder andere wichtige Dinge) spenden.
Samstag, 9. August 2014
Shabbat. Es ist für die Kinder.
Das Fest ist bereitet.
Die Kinder treffen ein, packen Koffer aus.
Es geht um die Kinder.
Die Kinder sind für die Großeltern da.
Eltern schützen ihre Kinder. Und fragen sich, was die Zukunft des Landes sein wird. Sein kann!?
Musik in Form und Wort gefaßt. Trinkgefäß und Schale: für alles, was wir brauchen. Und geben können.
Der Schrecken kriecht aus uralten Schachteln. Die Schachteln werden nie leer.
Was dem entgegensetzen??? ... Worte... die uns zu Menschen machen...
Die Kinder suchen Schutz. Brauchen ihn. Wollen ihn selbst geben. Lernen, was notwendig ist, schon jetzt.
Versuch, die Zivilisation zu feiern. Inmitten der Ausweglosigkeit. - Nicht zu verlieren, trotz alledem: Da kamen wir her. Da gehören wir hin.
Vollmond über Jerusalem. Stille über der Stadt. Noch.
Die Trauben, voll und reif, geschnitten zum Mahl. Direkt vom Haus hereingebracht. Die Trauben des Lebens. Acht Jahre Zeit oder zehn, bis zum Militär. Was wird dann sein? Frieden? ... Die Jahre gehen im Fluge vorbei...
Vater und Mutter sorgen, immer, für alle. Und hören jeden.
Israel ... heute. Was kann der Vater tun, um seine Tochter zu schützen?
Die Kinder treffen ein, packen Koffer aus.
Es geht um die Kinder.
Die Kinder sind für die Großeltern da.
Eltern schützen ihre Kinder. Und fragen sich, was die Zukunft des Landes sein wird. Sein kann!?
Musik in Form und Wort gefaßt. Trinkgefäß und Schale: für alles, was wir brauchen. Und geben können.
Der Schrecken kriecht aus uralten Schachteln. Die Schachteln werden nie leer.
Was dem entgegensetzen??? ... Worte... die uns zu Menschen machen...
Die Kinder suchen Schutz. Brauchen ihn. Wollen ihn selbst geben. Lernen, was notwendig ist, schon jetzt.
Versuch, die Zivilisation zu feiern. Inmitten der Ausweglosigkeit. - Nicht zu verlieren, trotz alledem: Da kamen wir her. Da gehören wir hin.
Vollmond über Jerusalem. Stille über der Stadt. Noch.
Die Trauben, voll und reif, geschnitten zum Mahl. Direkt vom Haus hereingebracht. Die Trauben des Lebens. Acht Jahre Zeit oder zehn, bis zum Militär. Was wird dann sein? Frieden? ... Die Jahre gehen im Fluge vorbei...
Vater und Mutter sorgen, immer, für alle. Und hören jeden.
Israel ... heute. Was kann der Vater tun, um seine Tochter zu schützen?
Freitag, 8. August 2014
Izrak lehrt über Abraham
Izrak kommt zu uns und sagt:
Ich war nie ein guter Pfadfinder. Doch eines Tages fand ich mich völlig übermüdet am Ende des Green-Barret-Marchs wieder und wurde Teil der Golani-Elitebrigade. Wir standen da und der Oberkommendierende kam, um zu uns zu sprechen.
Und er sagte: Wir geben Euch zwei heilige Dinge in die Hand: In die Rechte das Gewehr. Und in die Linke: die Bibel. Benutzt das Gewehr nur, um das, was die Bibel lehrt, durchzusetzen! Aber benutzt es, denn die lebensfeindliche Gewalt soll das Leben nicht zerstören.
Was lehrt die Bibel?
Schaut ins 1. Buch Mose. Es wird berichtet, daß die Menschengeschichte von Brudermord und barbarischen Göttern von nur einem einzigen Mann durchbrochen wurde: Abraham. Abraham, der nach Gottes Verheißung ein Segen für die Völker werden sollte.
Worin besteht der Segen, den Abrahams Kinder, die Juden, den Völkern bringen können? Jetzt, nachdem sie so lange, Jahrtausende in miserabler Lage waren?
Der Segen, den die Juden bringen, ist:
Abraham fordert Gott heraus und macht sichtbar, daß es diesem einzigen Gott (anders als allen anderen) nicht um Macht und Befehlsgewalt geht. Dieser Gott will nicht unterwerfen. Und er läßt mit sich handeln. Ihm gefällt es, wenn der Mensch eigenständig und aufrecht ist - auch seinem Gott gegenüber: Der Mensch muß nicht gehorchen.
Darum ist auch ein König in der Bibel nicht mehr wert als jeder andere. Auch eines Königs Schuld wird geahndet.
Der Mensch soll also nur eines tun: Recht und Gerechtigkeit schaffen. Das ist es, was Gott fordert.
Also bringen die Juden allen Menschen einen Gott der Freiheit, der Gleichheit und der Menschenwürde, einen Gott, dem konkretes Recht und durchgesetzte Gerechtigkeit im Land wichtiger sind als alles andere.
Der Gott der Juden will, daß die Menschen leben, gut leben - und nur das!
Das ist, was Abraham begriffen hat, was er etabliert hat, was wir Juden allen Völkern gebracht haben - und was wir heute in unserem Land, in Israel, erneut zu realisieren versuchen.
Izrak sagt: Und als der Kommandierende gesprochen hatte, begriff ich plötzlich, warum ich in diesem Land bin, warum ich hier als Soldat diene.
Mein Vater war amerikanischer Soldat. Mein Großvater war russischer Soldat. Ich bin israelischer Soldat. Ein Privileg! Ich darf für das Volk kämpfen, das den Segen bringt: Leben und Gerechtigkeit für alle.
Ich war nie ein guter Pfadfinder. Doch eines Tages fand ich mich völlig übermüdet am Ende des Green-Barret-Marchs wieder und wurde Teil der Golani-Elitebrigade. Wir standen da und der Oberkommendierende kam, um zu uns zu sprechen.
Und er sagte: Wir geben Euch zwei heilige Dinge in die Hand: In die Rechte das Gewehr. Und in die Linke: die Bibel. Benutzt das Gewehr nur, um das, was die Bibel lehrt, durchzusetzen! Aber benutzt es, denn die lebensfeindliche Gewalt soll das Leben nicht zerstören.
Was lehrt die Bibel?
Schaut ins 1. Buch Mose. Es wird berichtet, daß die Menschengeschichte von Brudermord und barbarischen Göttern von nur einem einzigen Mann durchbrochen wurde: Abraham. Abraham, der nach Gottes Verheißung ein Segen für die Völker werden sollte.
Worin besteht der Segen, den Abrahams Kinder, die Juden, den Völkern bringen können? Jetzt, nachdem sie so lange, Jahrtausende in miserabler Lage waren?
Der Segen, den die Juden bringen, ist:
Abraham fordert Gott heraus und macht sichtbar, daß es diesem einzigen Gott (anders als allen anderen) nicht um Macht und Befehlsgewalt geht. Dieser Gott will nicht unterwerfen. Und er läßt mit sich handeln. Ihm gefällt es, wenn der Mensch eigenständig und aufrecht ist - auch seinem Gott gegenüber: Der Mensch muß nicht gehorchen.
Darum ist auch ein König in der Bibel nicht mehr wert als jeder andere. Auch eines Königs Schuld wird geahndet.
Der Mensch soll also nur eines tun: Recht und Gerechtigkeit schaffen. Das ist es, was Gott fordert.
Also bringen die Juden allen Menschen einen Gott der Freiheit, der Gleichheit und der Menschenwürde, einen Gott, dem konkretes Recht und durchgesetzte Gerechtigkeit im Land wichtiger sind als alles andere.
Der Gott der Juden will, daß die Menschen leben, gut leben - und nur das!
Das ist, was Abraham begriffen hat, was er etabliert hat, was wir Juden allen Völkern gebracht haben - und was wir heute in unserem Land, in Israel, erneut zu realisieren versuchen.
Izrak sagt: Und als der Kommandierende gesprochen hatte, begriff ich plötzlich, warum ich in diesem Land bin, warum ich hier als Soldat diene.
Mein Vater war amerikanischer Soldat. Mein Großvater war russischer Soldat. Ich bin israelischer Soldat. Ein Privileg! Ich darf für das Volk kämpfen, das den Segen bringt: Leben und Gerechtigkeit für alle.
Naftalis Vater
Raketen jagen seit dem Morgen Menschen in den Bunker. Und die Klinik in Beersheba, die wir vorgestern besuchten, hat heute wieder viel zu tun: Verletzte werden eingeliefert, auch aus dem Ort, in dem wir gestern waren, darunter ein 72 jähriger Mann.
Zu uns nach Jerusalem aber kommt Naftalis Vater, 48 Jahre alt. Er spricht über seinen Sohn.
Naftali Frenkel war knapp 17 Jahre alt, als er von Menschen, die einfach Juden töten wollten, erschossen wurde. Mit ihm zwei Schulkameraden. Den Mördern war Naftali völlig egal: es ging nur darum, Juden zu töten.
Die Hamas ist nicht die einzige Organisation, die das Töten von Juden zum Ziel hat. Sie alle wollen keinen Frieden mit Israel. Sie wollen keine Verträge, keine Kompromisse, kein Verständnis füreinander. Sie wollen einfach nur, daß die Juden verschwinden. Hier in Israel. und überall auf der Welt.
Naftali war gut in der Schule, spielte Gitarre, stritt sich mit den Geschwistern, spielte Basketball. Er war fröhlich, arglos, eifrig.
Naftalis Großvater wurde 1929 in München geboren. Eine Woche, ehe der Enkel ermordet wurde, feierte die ganze Familie den 85. Geburtstag des Großvaters und Thomas-Mann-Liebhabers und gleich auch den 80. Geburtstag der Großmutter. Alle waren beieinander.
Die eine Familienseite hat deutsche, die andere holländische Wurzeln.
Naftalis Vater meint, daß es nicht einfach ist, als Jude deutsche Wurzeln zu haben. Wichtig aber war ihm und allen hier 1989 der Fall der Mauer.
Wir lieben das Leben, sagt Naftalis Vater. Das ist eigentlich der ganze Unterschied zu unseren Feinden.
Als die Mütter der Mörder gefragt wurden, was sie zu allem sagen, antworteten sie: Wir wissen nicht, ob es unsere Söhne waren. Aber wenn sie es waren, sind wir stolz auf sie. Sie haben getan, wofür wir sie erzogen haben.
Unsere jüdische Erziehung aber ist: Wir wollen, daß jeder leben kann, hier und überall. Jeder soll bleiben können, was er ist, niemand soll seine Identität aufgeben müssen. Laßt uns unterschiedlich sein - und gemeinsam für das Leben!
Wir wollen keine Rache. Mehr als 99% aller Israelis wollen keine Rache. Als der arabische Junge getötet wurde, waren alle entsetzt. Der Junge ist genauso Opfer wie unsere Söhne. Deshalb wollten wir seine Eltern treffen, auf neutralem Boden, damit sie es nicht mißverstehen. Aber sie wollten sich nicht mit uns treffen, nirgendwo.
Verstehen Sie? Israelis hassen nicht. Niemanden. Wir bekämpfen den Terror, aber wir hassen nicht.
... Gibt es einen Sinn im Tod meines Jungen und seiner Freunde? Ja. Hätte man sie nicht erschossen, wäre Israel nicht in Gaza einmarschiert. Nur weil Israel einmarschiert ist, hat man die Pläne und Instrumente für einen Mega-Anschlag auf Juden entdecken und vernichten können: die Terrortunnel. Hätte man dies nicht rechtzeitig verhindert, wären in wenigen Wochen hier Tausende Israelis gestorben.
Naftalis Vater spricht für seinen Sohn. Er spricht vor Deutschen! Die Verbindung ist da, als zum Abschied alle gemeinsam singen: Das Volk Israel soll leben...!
Samstag, 2. August 2014
Fragen des Abstands
Man kann die (ungeprüfte) Zahl der getöteter Zivilisten in Gaza in den Mittelpunkt aller Wahrnehmungen und Nachrichten stellen. Man kann den Hamas-Worten im gleichen Maße oder sogar stärker glauben als israelischen Informationen. Man kann immer die Bombardements in Gaza erwähnen, ohne zuerst und deutlich die Raketen und Terrortunnel zu nennen. Man kann gewohnheitsmäßig Wohnungs- und Siedlungsbau anprangern, ohne gleichzeitig vom vernichtenden Judenhaß zu sprechen, der Juden aus der gesamten Region vertreiben will. Man kann das Leiden der Unterdrückten schildern, ohne deren hauseigene Unterdrücker zu erwähnen.
Man kann.
Wenn man sich auf die Seite antifreiheitlicher Kräfte stellt.
Man kann.
Wenn man sich auf die Seite antifreiheitlicher Kräfte stellt.
Freitag, 1. August 2014
Auf dem Weg nach Jerusalem!
....Vor Reisebeginn.
Noch wache ich in der Nacht auf, weil es so still ist. So still! Nichts, rein gar nichts zu hören, bis irgendwann zaghaft der erste Vogel durch die Dämmerung schreit.
Nur einmal kracht etwas durch die Nacht. Bricht alles auseinander. Füllt urplötzlich Furcht den Raum. Man ahnt, alle in den Häusern ringsum lauschen jetzt angestrengt in die Schwärze.
Ach, es war nur ein Motor! Ein alter, kurz brüllend gestartet.
Zurück in die Kissen! Kopfschüttelnd zurück in den Schlaf. So was aber auch, wie schnell man sich da erschreckt...
Wir sind nicht in Israel. Keine Sirenen. Noch nicht.
Wir wissen noch nichts.
Noch wache ich in der Nacht auf, weil es so still ist. So still! Nichts, rein gar nichts zu hören, bis irgendwann zaghaft der erste Vogel durch die Dämmerung schreit.
Nur einmal kracht etwas durch die Nacht. Bricht alles auseinander. Füllt urplötzlich Furcht den Raum. Man ahnt, alle in den Häusern ringsum lauschen jetzt angestrengt in die Schwärze.
Ach, es war nur ein Motor! Ein alter, kurz brüllend gestartet.
Zurück in die Kissen! Kopfschüttelnd zurück in den Schlaf. So was aber auch, wie schnell man sich da erschreckt...
Wir sind nicht in Israel. Keine Sirenen. Noch nicht.
Wir wissen noch nichts.
Die Zivilisten nebenan
...sind für überforderte Zeitgenossen nicht vorhanden.
Zivilisten nebenan?! Tot oder lebendig, wen geht das denn was an? Ukraine- na, das Durcheinander hinten in der Walachei bekommen wir ja glücklicherweise gar nicht richtig mit. Sollen die sich doch kloppen, die Slawen!
Flüchtlinge in Mittelmeerbooten? Können sich die Italiener drum kümmern, die sind das gewohnt.
Syrische Christen, Alawiten, Sunniten? Chemiewaffen, Faßbomben, Raketen, Massenhinrichtungen? Da sieht doch kein Mensch mehr durch! ISIS-Sieger im Irak? Gesprengte Menschen, Moscheen, Gekreuzigte und was noch alles?
Nein, zu viel, zu durcheinander, vielen Dank, kein Nerv für so etwas.
Aber war da nicht noch was in Gaza? Ja, da müßte man mal echt etwas tun. Gegen die Hamas? Nein, Gott bewahre! Aber diese Israelis - wie die sich die Zivilisten vornehmen, das muß ein Ende haben! Sofort! Israel sofort raus aus Gaza! Und Grenzen öffnen! Bedingungslos!
Wie die UN schon sagt.
Zivilisten nebenan?! Tot oder lebendig, wen geht das denn was an? Ukraine- na, das Durcheinander hinten in der Walachei bekommen wir ja glücklicherweise gar nicht richtig mit. Sollen die sich doch kloppen, die Slawen!
Flüchtlinge in Mittelmeerbooten? Können sich die Italiener drum kümmern, die sind das gewohnt.
Syrische Christen, Alawiten, Sunniten? Chemiewaffen, Faßbomben, Raketen, Massenhinrichtungen? Da sieht doch kein Mensch mehr durch! ISIS-Sieger im Irak? Gesprengte Menschen, Moscheen, Gekreuzigte und was noch alles?
Nein, zu viel, zu durcheinander, vielen Dank, kein Nerv für so etwas.
Aber war da nicht noch was in Gaza? Ja, da müßte man mal echt etwas tun. Gegen die Hamas? Nein, Gott bewahre! Aber diese Israelis - wie die sich die Zivilisten vornehmen, das muß ein Ende haben! Sofort! Israel sofort raus aus Gaza! Und Grenzen öffnen! Bedingungslos!
Wie die UN schon sagt.
Mittwoch, 30. Juli 2014
Israel ist ein Land...
...zu dem wir stehen sollten!
Was bedeutet das?
- Land und Volk Israel haben mit uns zu tun! Mit unserer Herkunft und unserer Vergangenheit.
- Wir sind für den Staat Israel mitverantwortlich! Seine Zukunft wird auch unsere sein.
- Es betrifft uns dreifach: Als Westler, Europäer und Deutsche.
Warum?
Wir sind Demokraten und Menschenrechtler.
Israel ist eine starke Demokratie! Stark in der Wahrung der Menschenrechte aller seiner Bürger.
Aber gerade weil es Demokratie und westliche Werte leidenschaftlich und kompromißlos lebt, wird Israel von allen seinen Nachbarn seit Jahrzehnten angegriffen.
Wir Europäer kommen aus christlich-jüdischer Tradition.
Christlicher Glaube entstammt dem Judentum. Der jüdische Gott ist auch der christliche Gott! Jüdische Werte sind zur Basis abendländischer Werte geworden: Was ist der Mensch und was ist er wert? Was ist Freiheit? Was Recht, was Gerechtigkeit? Und was ist Nächstenliebe?
Das Land Palästina ist jüdische Heimat und eine wichtige Wurzel Europas.
Wir Deutsche sind verantwortlich für die Existenz Israels.
Die Shoa ist vorbei, aber nicht vergangen. Solange wir existieren, werden wir Deutsche für die Existenz Israels einzustehen haben.
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