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Freitag, 29. August 2014

Heimkommen

Maccabeats...


Shabbat Schalom!

Jerusalemer Theater/Ausstellung: Yvonne lädt ein

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הנכם מוזמנים לראות את עבודתי החדשה "ארוחת בוקר בשחור ולבן" (פיסול ושירה) אשר תוצג בתערוכה קבוצתית MUS(E)IC בתיאטרון ירושלים בין התאריכים
                                                                                                        4.9.2014 - 4.10.2014
פתיחה חגיגית:        יום שישי, 5.9.2014 בשעה 11:00 בתיאטרון ירושלים.
שעות ביקור:            א' - ה'    16:30 - 21:30,    ו'    12:00 - 15:00,     מוצ"ש עד 21:30 ובעת מופעים.
אשמח לראותכם,
איבון ליואי 
Dear friends
Here with you are cordially invited to see my new work "Breakfast in Black and White" in the group exhibit MUS(E)IC which will take place at the Jerusalem Theatre from
                     4.9.2014 - 4.10.2014
Festive opening     Friday, 5.9.2014 at 11:00
Opening hours:   Sun. - Thu.   16:30 - 21:30,   Fri. 12:00 - 15:00,   Sat. eve until 21:30 and during performances
Looking

Mittwoch, 27. August 2014

Unterzeichner und Erlöser

Gut, also die Experten des Offenen Briefes (mit der Bitte, Merkel&Deutschland mögen sich von Israel ab- und den Palästinensern zuwenden).Die Jüdischen Stimmen für gerechten Frieden. Die versammelte Heinrich-Böll-Stiftung. Das Nahost-Forum. Die Deutsch-Arabische Gesellschaft. Und die medico-Leute, dazu Pax-Christi. Das übliche. Die ganze Zunft der sog. Islamwissenschaftler. Wußten wir. Hm, noch ein Jerusalemvereins-Mensch vom ehrwürdigen Berliner Missionswerk. Na, wenn es ihm bekommt... Jetzt aber - der Herr der Jerusalemer Erlöserkirche!? Steht der nicht vor der gesamten Ökumene, vor dem Staat Israel, vor allen Juden, vor allen Holocaust-Überlebenden, vor der internationalen Öffentlichkeit und vor den frommen Touristen für die ganze deutsche evangelische Christenheit im Heiligen Land? Von Jerusalem und Nazareth über Bethlehem bis nach Amman. Wirklich?
Oh, als einer der ersten Experten-Unterzeichner zudem.
Wolfgang Schmidt, Probst, Jerusalem.
Entsandt von der badischen Landeskirche. Und von der EKD. Ein Freiburger.
Wußten sie es vorher? Wollten sie es so? Wer ist verantwortlich? Und was geschieht jetzt? Steht die deutsche evangelische Christenheit hinter ihm?

Ach, vielleicht hat er nur zu oft aus seinem Fenster zur Al-Aqsa-Moschee geschaut...
Bloß, was machen die armen Evangelischen nun... mit so einer Erlöser-Besetzung...
Oder - machen sie nichts??




Sonntag, 17. August 2014

Diese Zionisten-ISIS

Daß Moslems Moslems töten, ist eigentlich nicht neu. Hisbollah und Aleviten in Libanon und Syrien - da gehen die Opfer in die Hunderttausende. Zehntausende waren es in den vergangenen Jahren im Irak: Sunniten gegen Schiiten und umgekehrt. Auch Hamas tötete massenweise Moslems, - wenn sie der Fatah angehörten oder die Hamas kritisierten.
Uns in Deutschland stört das ja nicht.

Eigenartigerweise sind neuerdings arabische Palästinensern aber vielfach überzeugt, daß die ISIS - gar nicht moslemisch ist! Viel einfacher scheint nun der Gedanke: ISIS ist Mossad! ISIS- das sind die Zionisten! So verrückt hört man es heute, in den palästinensischen Gebieten, auch in Westeuropa.
Die Frage ist, wie sich diese Vorstellung auf das Zusammenwachsen der ISIS mit der durch und durch antizionistischen, antijüdischen Hamas auswirkt?

Den Antizionismus unterstützen Deutsche zwar gern. Wenn es gegen Israel geht, heißt es wohlfeil: Free Palestine!  (Und man läßt am Tag der Auslöschung Israels - dem Al-Kuds-Tag - ungehindert Moslems mit überdimensionaler ISIS-Fahne über den K'damm ziehen.)

Kommen die (Hamas- oder ISIS) Islamisten aber drohend nahe, weil sie jetzt zum Beispiel deutsche Hochglanz-Magazine vertreiben und Deutschland vielleicht als Anschlagsziel verstehen, weiß man plötzlich doch, wer die Terroristen wirklich sind.
Da will man in Deutschland den Kopf einziehen, Arme heben, sich ergeben: - laßt uns leben, wir waren nicht dabei beim Dagegen! Wir haben niemandem gegen euch geholfen, keine Waffen geschickt, haben nichts getan und nichts gesehen!
(Macht schnell die Augen zu, dann wird uns nichts geschehen...)

Am Schluß muß dann wohl, arabisch gesehen, Israel allein dem Mossad gegenübertreten und dem Zionismus die Leviten lesen.











Samstag, 9. August 2014

Jerusalem

Früher Morgen am Shabbat. Krieg. Ferien. Die Stadt ist leer. Die Erlöserkirche verschlossen. 
(Aber nicht, weil Krieg ist. Nicht wie bei dieser Kirche in Gaza!)

Keine Touristen. Läden zu. Die Einwohner bleiben unter sich.
Aber sie zeigen, was sie meinen: In Jerusalem, zu Füßen der Erlöserkirche.
Wie seit Jahrtausenden: Ein Junge trägt auf dem Kopf ein Brett mit Broten durch die Gassen.
Die Juden eilen zum Gebet. Ruhig, friedlich, gelassen, singend.
Schalom. Israel. Schalom...

Shabbat. Es ist für die Kinder.

Das Fest ist bereitet.
Die Kinder treffen ein, packen Koffer aus.
Es geht um die Kinder.
Die Kinder sind für die Großeltern da.
Eltern schützen ihre Kinder. Und fragen sich, was die Zukunft des Landes sein wird. Sein kann!?
Musik in Form und Wort gefaßt. Trinkgefäß und Schale: für alles, was wir brauchen. Und geben können.
Der Schrecken kriecht aus uralten Schachteln. Die Schachteln werden nie leer.
Was dem entgegensetzen??? ... Worte... die uns zu Menschen machen...
Die Kinder suchen Schutz. Brauchen ihn. Wollen ihn selbst geben. Lernen, was notwendig ist, schon jetzt.
Versuch, die Zivilisation zu feiern. Inmitten der Ausweglosigkeit. - Nicht zu verlieren, trotz alledem: Da kamen wir her. Da gehören wir hin.
Vollmond über Jerusalem. Stille über der Stadt. Noch.
Die Trauben, voll und reif, geschnitten zum Mahl. Direkt vom Haus hereingebracht. Die Trauben des Lebens. Acht Jahre Zeit oder zehn, bis zum Militär. Was wird dann sein? Frieden? ... Die Jahre gehen im Fluge vorbei...
Vater und Mutter sorgen, immer, für alle. Und hören jeden.
Israel ... heute.  Was kann der Vater tun, um seine Tochter zu schützen?

Freitag, 8. August 2014

Izrak lehrt über Abraham

Izrak kommt zu uns und sagt:

Ich war nie ein guter Pfadfinder. Doch eines Tages fand ich mich völlig übermüdet am Ende des Green-Barret-Marchs wieder und wurde Teil der Golani-Elitebrigade. Wir standen da und der Oberkommendierende kam, um zu uns zu sprechen.
Und er sagte: Wir geben Euch zwei heilige Dinge in die Hand: In die Rechte das Gewehr. Und in die Linke: die Bibel. Benutzt das Gewehr nur, um das, was die Bibel lehrt, durchzusetzen! Aber benutzt es, denn die lebensfeindliche Gewalt soll das Leben nicht zerstören.

Was lehrt die Bibel? 
Schaut ins 1. Buch Mose. Es wird berichtet, daß die Menschengeschichte von Brudermord und barbarischen Göttern von nur einem einzigen Mann durchbrochen wurde: Abraham. Abraham, der nach Gottes Verheißung ein Segen für die Völker werden sollte.
Worin besteht der Segen, den Abrahams Kinder, die Juden, den Völkern bringen können? Jetzt, nachdem sie so lange, Jahrtausende in miserabler Lage waren?
Der Segen, den die Juden bringen, ist:
Abraham fordert Gott heraus und macht sichtbar, daß es diesem einzigen Gott (anders als allen anderen) nicht um Macht und Befehlsgewalt geht. Dieser Gott will nicht unterwerfen. Und er läßt mit sich handeln. Ihm gefällt es, wenn der Mensch eigenständig und aufrecht ist - auch seinem Gott gegenüber: Der Mensch muß nicht gehorchen.
Darum ist auch ein König in der Bibel nicht mehr wert als jeder andere. Auch eines Königs Schuld wird geahndet.
Der Mensch soll also nur eines tun: Recht und Gerechtigkeit schaffen. Das ist es, was Gott fordert.
Also bringen die Juden allen Menschen einen Gott der Freiheit, der Gleichheit und der Menschenwürde, einen Gott, dem konkretes Recht und durchgesetzte Gerechtigkeit im Land wichtiger sind als alles andere.
Der Gott der Juden will, daß die Menschen leben, gut leben - und nur das!
Das ist, was Abraham begriffen hat, was er etabliert hat, was wir Juden allen Völkern gebracht haben - und was wir heute in unserem Land, in Israel, erneut zu realisieren versuchen.

Izrak sagt: Und als der Kommandierende gesprochen hatte, begriff ich plötzlich, warum ich in diesem Land bin, warum ich hier als Soldat diene.
Mein Vater war amerikanischer Soldat. Mein Großvater war russischer Soldat. Ich bin israelischer Soldat.  Ein Privileg! Ich darf für das Volk kämpfen, das den Segen bringt: Leben und Gerechtigkeit für alle.

Mittwoch, 6. August 2014

Sahms Lehrstube








Am späten Abend, der Mond leuchtet über Jerusalem, sind wir bei Ulrich Sahm zu Gast. Er bekocht uns. Und lehrt in seiner Lehrstube. Über den Nahostkonflikt. Über den kein Journalist im Land mehr weiß als er.

Montag, 4. August 2014

Spezial: Der Abend eines Tages

...in Jerusalem. Nach zwei Terrorattacken hier... geht die Sonne unter. Über Toten...






Während sich zu den islamistischen Terroristen und Regierungen der Region Sympathisanten gesellen.
England überprüft Waffenexporte.
Künstler unterstützen Hamas.