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Montag, 27. April 2015

Die Polizei kämpft

Die Polizei in Deutschland hat es schwer.

Beim Fußballspiel am Wochenende mußten sie beim Union Berlin- Spiel die "jüdischen" Flaggen unter allen anderen herausfinden, um deren Zeigen zu verbieten. Damit der israelische Spieler auf der Bank ja nicht seine "jüdische" Flagge sieht. Es hätte spielentscheidend oder staatsgefährdend sein können, niemand weiß es.

So wie die deutsche Polizei im vergangenen Sommer in Frankfurt und anderswo den "Kindermörder-Israel"-Rufern ihr Megafon leihen mußte, damit diese lauter rufen und so zum friedlichen Demonstrationsverlauf beitragen konnten.

In Berlin brauchte es dagegen im Sommer 2014 schon mehrere hintereinander aufgestellte Polizeireihen, um die knapp 300 israelfreundlich gesinnten Demonstranten von den tausenden Hamasunterstützern fern zu halten, sonst wäre die Lage gekippt. Stoisch verteidigten die Polizisten die Meinungsfreiheit derer, die die Auslöschung Israels forderten und nahmen den einen fest, der sich mit israelischer Flagge dem palästinensischen Flaggenmeer näherte.

Berlin hat Erfahrung, die Judenfreunde in Schach zu halten, seit über 80 Jahren.

Trotzdem ist es manchmal schwierig. Am Wochenende mußte nicht nur gegen israelische Flaggen auf Fanplätzen eingeschritten werden, die Berliner Polizei hatte eine Haltung zu verteidigen. Sie drückte gegen den Willen aller im Landesparlament vertretenen Parteien und gegen den Hinweis der Verfassungsschutzbehörde durch, daß die Israelvernichter-Anhänger ganz Europas in Berlin mit 3000 Mann zweifach aufmarschieren konnten. "Kindermörder Israel"! schallte es schon am Samstagmorgen durch Treptow. Und die Polizei half. Gegendemonstranten (Polizei: 50 Leute, Veranstalter und Teilnehmer: 200) wurden im Vorfeld abgefangen, großräumig umgeleitet und dabei zum Unsichtbarmachen schlichter Transparente, vor allem jüdischer Symbole aufgefordert: "Keine Provokationen!". Anhänger der judenmordenden Hamas hingegen konnten ungehindert zum eingezäunten Sammelplatz der Gegendemonstranten laufen, sich über deren Unmut dann lauthals bei der Polizei beschweren und anschließend von hier aus durch eigentlich "hermetische" Absperrungen (siehe oben für Gegendemonstranten) gehen. Lust, sie dabei noch zum Ablegen ihrer israelfeindlichen Parolen aufzufordern, hatte keiner der freundlich durchwinkenden Polizisten.

Samstag, 13. September 2014

Die Linke am Brandenburger Tor

Die Linken, aufbauend auf DDR-Judenhaß und alten antiisraelischen Westinstinkten, unterstützen mehrheitlich Palästinenser/palästinensische Terrororganisationen, ächten, bespuckenbekriegen hingegen Zionismus/Juden/Israel. Das sind die einen.
Und sie ziehen Sympathien der breiten (nicht nur linken) Mitte auf sich.

Andere sind die, die ebenfalls linke Parteimitglieder sind, links denken, agieren und dennoch Juden und (im Grundsatz) Israel verteidigen - gegen massiven Widerstand ihrer eigenen Partei.

Das sei festgehalten!

In der Berliner Linken ist Klaus Lederer seit Jahren ein einsamer Held.
In der Bundespolitik kämpft Petra Pau.
Zwei gegen Judenhaß.



Freitag, 12. September 2014

Dieses Land!

... ist in sich stimmig!

(danke! - gefunden bei heute israel)

Dieses Volk ist in aller Vielfalt in sich stimmig, weil es seit Jahrtausenden diesem Land und mit vollem Herzen dem Leben anhängt.

Donnerstag, 11. September 2014

Die Antwort des Senators


Der republikanische Senator Ted Cruz wurde gestern Abend bei einem Essen zur "Verteidigung des Christentums" für seine israelfreundlichen Worte von arabischstämmigen Teilnehmern kritisiert und verbal angegriffen. Er antwortete, "daß jene, die Israel hassen, auch die USA hassen und jene, die die jüdischen Menschen hassen, auch Christen hassen." Er sagte:  Die, die Israel und Juden hassen, widersprechen der Lehre Christi.  Alles andere - dies zu leugnen - ist Bigotterie und Hetze. Die Christen haben keinen besseren Freund im Nahen Osten - als Israel!
Nach ein paar Minuten, in denen das Niederschreien gegen ihn weiterging, hatte Cruz keine Wahl: "Ich sagte ihnen: Wenn ihr nicht bei Israel seid, wenn ihr nicht bei den Juden sein wollt, dann will ich nicht bei euch sein." - Stand auf und ging.

Genau das muß Sonntag durch Berlin und von da aus ins Land schallen. Bis hinein in die Kirchen.

Für die, die nicht hassen

Für wen soll demonstriert werden?

Für die, die nicht hassen! Am Sonntag, dem 14., um 15.00, Brandenburger Tor.




Für die, die nicht hassen, obwohl man ihre Kinder (an der Grenze) gerade erst beschossen und getötet hat.


Für die, die nicht hassen, obwohl man ihre Kinder soeben entführt und ermordet hat.



Für die, die nicht hassen, obwohl man ihre Familie, ihre Freunde zu Dutzenden, Hunderten gemordet hat. Ihre Volk zu Millionen - gemordet.





Für die, die nicht hassen, sondern ihre Minderheiten schützen.











Für die, die die Kinder ihrer Feinde retten.




 Für die, die trotz ihrer Wunden nicht hassen.






Für die, die trauernd Kunst schaffen, nicht hassen.



Für die, die auch unter Beschuß, an der Grenze - Frieden wollen. Nicht hassen.


Für die, die mit ihren Qualen ehrlich umgehen, doch andere nicht dafür umbringen.




Für die, die ihre Kinder schützen und die Kinder ihrer Feinde nicht hassen.


Für die, die Frieden feiern, jeden Shabbat.


Für die, die ihren Kindern helfen, ohne Haß aufzuwachsen.


Für die, die Leben und Religion nicht für Haß mißbrauchen.


Für die, die das eigene Leben, das ihrer Familie und ihrer Landsleute mit aller Kraft schützen.


Für die, die das Leben ihrer Feinde schonen, schützen und retten.













Für diese! Für die, die das Leben lieben, soll demonstriert werden.



Ja, für diese! Die das Leben lieben!  Für die soll demonstriert werden.

Dienstag, 9. September 2014

Jede! Normalisierung! Ein Verbrechen!

Das muß auch Thema des kommenden Sonntags sein!

Wer treibt denn in diese Situation? In den Konflikt? In den endlosen Kampf ohne Aussicht?
Wer verweigert den Frieden? Seit sechzig Jahren und mehr?
Diese hier. Und nur diese hier: Menschen, die friedensfeindlich sind. Die vom Haß leben. Die Haß säen. Und Haß durchsetzen. Gegen alle, die miteinander leben wollen.
Es sind die, die jede Normalität, alle Annäherung zum Verbrechen stempeln,
die Sport, Spiel, Begegnung, Fairness, Sichselbstumschauen zum Verbrechen stempeln.

Mögen die Israelis auch Fehler machen-
solche Unmenschlichkeit würden sie nie begehen- niemals!
Ein Fußballspiel zwischen Kindern zum Menschenverbrechen erklären!

...das bringen nur die fertig, mit denen die Israelis Frieden schließen sollen.
Die ganze Welt fordert, daß Israel mit ihnen Frieden schließt.
Israel will  auch. Versucht es. Seit langem.

Aber wie soll denn das funktionieren...
So funktioniert Frieden nicht.
Nie.

Herr Graumann lädt ein

So ist das also in Deutschland.
Wenn Juden bedroht sind, eilt ihnen 2014 niemand zu Hilfe. Niemand? Also müssen die Juden ihre Mitbürger ausdrücklich um Solidarität bitten... Schon wieder!
Die Bitte fruchtet nicht? Dann müssen sich die Juden an die höchsten Repräsentanten der Gesellschaft wenden, damit diese ihre Pflicht erfüllen!  Bitte, steht uns bei!  Von alleine kommen sie ja nicht, auch diese nicht.
Okay, Beistand genehmigt. Inzwischen.

Und, was ist solch Pflichtbeistand wert?
Immerhin wird berichtet werden. Vielleicht geraten einige im Land tatsächlich noch ins Grübeln, ob das alles so richtig war mit dem Rufen, "Juden ins Gas!". Oder werden gar die Leserbriefschreiber aus der "Beschneidungsdebatte" bereuen?
Ach.
Und nun? Was wird? Ist der Sonntag vergebens?
Hm, wer läßt sich schon gern von oben bewegen? Vor allem - wenn es nicht einmal Bewegung da oben zu geben scheint! Wer da oben ist denn bewegt?? Das ist doch zu spüren! Kein Herzensanliegen. Kein Feuer! Keine Verbrüderung! Keine Leidenschaft. ...Sonst würde nicht so ein Artikel in der Zeitung stehen. Wie fremd. Ach, der arme Herr Graumann.  Er klagt, er hofft, hofft, daß jemand kommt, daß jemand zu Hilfe kommt. Er bittet, erwartet, denkt, und er hofft... er ist so allein...
Welch eine Schande für Deutschland!

Vielleicht liegt es daran, daß die Deutschen im Herzen haben: Ja, wenn es nur die Juden wären! Aber die Rede vom Juden bleibt uns Deutschen im Halse stecken - im Hals legt sich das Aber quer. Denn wir reden hier doch eigentlich über Israel, nicht wahr? Es geht um Israel! Wenn Israel nicht wär... Wenn Israel nicht wäre, wär alles gut. Aber Israel ist! Und das sind die Juden! Und das geht in Deutschland eben gar nicht.
Wohl wahr. Israel ist der Jude unter den Völkern.

Und wir reden von Israel. Ohne wenn! Ohne aber! Israel ist das Land der lebenden Juden.
Wer gegen Antisemitismus ist, muß für Israel sein.
           

Samstag, 6. September 2014

Die es bald nicht mehr geben wird

Die Israelkritiker verdammen Israel.
Für Hamas bleibt ihnen wenig Atem.
Für ISIS fehlt es schon fast an Mut. - Es könnte einer von denen bereits in Deutschland sein?

Die Israelkritiker denken nicht an die Menschen.
Weder an die Israelis. Noch an die Araber. Noch an die Drusen, Beduinen.
Diese alle aber werden gejagt, getötet, an jedem Ort - rund um Israel.
- Nur in Israel sind sie sicher. Alle.

Die Israelkritiker denken nicht an die uralt ansässigen Christen.
Die Christen, die es nicht mehr gibt im Irak.
Die Christen, die es nicht mehr gibt in den Palästinensischen Gebieten.
Die Christen, die es nicht mehr gibt in Syrien.
Die Christen, die es bald nicht mehr geben wird: Christen im Libanon.

Dann wird es Christen nur noch an einem Ort im Nahen Osten geben: In Israel.
Daran denken die Israelkritiker nicht.

Oder sie wollen es so.

Gute Entwicklung

Extrem empfehlenswertes Kindermädchen:- Die UNO!

Unter ihrer Ägide und Obhut hat sich Irans Tochter Hisbollah im Südlibanon in aller Stille gut entwickelt. Sie ist gewachsen, groß geworden, hat sich supermachtmäßig hochgerüstet, standesgemäß, halt Iran:
Aus 40.000 Raketen wurden in wenigen Jahren 100.000. Mit allen nötigen Reichweiten. Alles auf Israel gerichtet.
Wie vorausgesagt.
Wie von EU und UNO lächelnd bedacht.

Israel - eine Handbreit Strand - kämpft nach Süden, Osten, Westen um sein Land.
Israel erwartet nun einen Angriff der Hisbollah- einen Angriff mit Raketen, aus Tunneln. Was auch immer.

Wird die UNO, die den Tod heranzog, dem Tod entgegentreten?
Wir zweifeln. Nachdem wir hörten, wie UN-Soldaten befohlen wurde, wegzutreten. Sich dem Tod zu ergeben. Zur Not durch Israels Hintertür vor dem Tod zu fliehen.

Ach, verstanden. Nur keine Waffen an Israel!
Erhaltet den Frieden.

Israel und die Juden. In Deutschland.

Alle gegen Antisemitismus!

Die Juden - die sind doch, was wir lieben. Wir gedenken ihrer. Wir singen ihre vergessnen Lieder. Wir putzen ihre Steine. Wir schwören: Nie wieder!
Und außerdem - kennt jeder von uns einen.
Obwohl es so viele nun auch wieder nicht mehr geben kann. Aber das ist egal. Ich muß den meinen ja nicht präsentieren.
Jedenfalls lasse ich nichts auf sie kommen! Am besten gehör ich gleich dazu. Das macht sich gut, nicht nur bei den Frommen.

Israel - das ist etwas ganz und gar anderes. Das hat mit Juden doch nichts zu tun! Israel -  das kann niemand gutheißen. Von Anfang an raubte es Land. Schoss Palästinenser nieder. Kinder! Flüchtlinge! Armes Land.
Woher ich das weiß? Alles aus erster Hand.
Aus jedem erstbesten Radio. Aus jeder Zeitung. Irgendwie, irgendwo.

Nein, gegen Israel muß man sein. Ganz klar! Unbedingt! Wenn man bedenkt! Wo soll das alles hin?

Israel und die Juden - die haben nichts miteinander zu tun.




Jetzt aber mal Tacheles: Israelkritik


Ich meine, das mache ich ja auch so. Jeder, den ich kenne, macht es so, oder? Wenn ich über meine Freunde rede - was ich tausendmal lieber mache, als mit ihnen zu reden - , dann werfe ich ihnen erst einmal etwas vor. Das festigt die Freundschaft, wie man aus Erfahrung weiß. Also tue ich, was ich kann, um die Freundschaft zu erhalten. Ist es nicht ein besonderer Gunstbeweis, wenn ich das offen tue? Direkt! Und vor allem: öffentlich. Da mir Fernsehsender, Radiostationen und Zeitungen zur Verfügung stehen, dazu Presseverlautbarungen ungezählter Abgeordnetenbüros, Fraktionen, Organisationen, Gewerkschaften, Vereine, Gesellschaften, Forschungsinstitute, Universitätslehrstühle, NGOs und Religionsgemeinschaften - gelingt mir auch genau, was ich möchte.
Das macht mich sehr zufrieden.

Meine Freunde müssen glücklich sein, mich zum Freund zu haben. Sie sind glücklich! Das sehe ich daran, daß sie ehrfürchtig schweigen zu dem, was ich sage. Aber ich kritisiere, unterstelle, verleumde ja schließlich auch mit allen meinen Fähigkeiten. Rund um die Uhr. Lasse nicht nach, gebe nicht auf. Höre nicht auf Einwände oder Bitten, ich bin da wirklich stolz auf mich. Ich zeige ihnen unerbittlich ihren Platz. Sage ihnen immer, was sie tun sollen. Passe auf sie auf wie ein Schießhund.
Es ist selbstloses Tun. Mehr noch: eine richtige Kunst.

Ich bin ja nicht platt. Ich liefere wirklich. Das Schönste, womit ich meine Freunde erfreue, ist, zu sagen: Ihr Lieben, Ihr habt ja echt nichts gelernt.
Ich meine - wo wir uns alle doch so eine Mühe gegeben haben einst! Und seitdem ja auch eigentlich nie anderen Sinnes geworden sind. Nein, wir bleiben uns treu.
Und unseren Freunden - erst recht.

SPD und Israel

Nicht ISIS, nicht Rußland, nicht Hamas - nein, Israel ist in diesen Tagen die Frage!

Herr Stegner fordert, Israel keine Waffen mehr zu liefern, weder nach Israel noch nach Katar noch an Saudi-Arabien. Weil Waffen ja keine Probleme lösen.
Er liegt da auf einer Linie mit Chef Gabriel, der in Israel einen Apartheid-Staat sieht, gemeinsame deutsch-israelische Regierungskonsultationen nicht besucht und meint, Juden hätten aus ihrer Geschichte halt nichts gelernt.

SPD-Verfassungsrichter a.D. Herr Papier ist heute nur eine Nuance vorsichtiger in der Verurteilung der einzigen Demokratie des Nahen Ostens.

Während Herr Steinmeier sich gegenwärtig als harter Kritiker Israels in der Öffentlichkeit zeigt - die beste Art, Staatsräson zu beweisen.

Israels Verbrechen

Eine Übersetzung des Offenen Briefes von Daniels Eltern an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon wurde u.a. von der Juedischen veröffentlicht und ist hier unter "Was noch zu sagen wäre" eingestellt.

Nachtrag: Hier eine Art Antwort von Ban Ki-Moon.

Donnerstag, 4. September 2014

Die guten Freunde

Die guten Freunde des syrischen Volkes sagten: reizt den Löwen nicht, laßt es sein.
Der Löwe lachte, stellte sich auf und holte sein nächstes Fressen.
Da gab es die Syrer nur noch halb.

Die guten Freunde der Ukraine sagten: reizt den Bären nicht, laßt es sein.
Der Bär lachte, stellte sich auf die Hinterbeine und holte sein nächstes Fressen.
Da gab es die Ukraine nur noch halb.

Die guten Freunde Israels sagten: reizt die Schlange nicht, laßt es sein.
Die Schlange lachte, stellte sich auf und holte ihr nächstes Fressen.
Da gab es Israel...

Die guten Terroristen

Das guten Terroristen, das sind die, deren Waffen und Hinterhalte und Brutalitäten nicht weiter schlimm sind, deren Untaten man nicht weiter betonen muß: Hamas.
Europa, USA, UNO, Iran, Syrien, Katar, Türkei - in schöner Eintracht - wir halten sie am Leben. Wir haben die Terroristen bezahlt und bezahlen weiterhin. Wir bezahlen das Dasein ihrer Untertanen. Direkt oder indirekt die Waffen der Kämpfer. Die Ausbildung. Die Propaganda. Ihre Gehälter. (Hamas=Beamte plus UNRWA=Hamas). Ihre Häuser. Ihre Kliniken. Die zivile Infrastruktur. Vor allem aber die Infrastruktur ihres Krieges.
Wie billig.
Obendrein gibt es frei Haus massive propagandistische Unterstützung, in allen internationalen Gremien, Organisationen, auf allen Kontinenten, in allen Medien, auf allen politischen Ebenen.
Bis hin in die deutsche Regierungsspitze. Sogar, wenn jetzt (weil auch arabische Staaten dafür sind) eine Hamas-Schwächung zur Debatte steht - wie ernsthaft ist dies? Wie realistisch? Hamas ist nicht vernichtet, nicht entwaffnet, nicht delegitimiert. Hamas steht derzeit haushoch in der Gunst der Palästinenser. Fatah soll Gaza kontrollieren? Fatah, die sich rühmt, in diesem Krieg mit gegen Israel gekämpft zu haben? Fatah, die ihrerseits bis heute von Hamas bekriegt wird und 2007 gegen Hamas verloren hat? Oder die UNO? Die als UNRWA personell und auch inhaltlich weitgehend identisch mit Hamas ist? Deren Menschenrechtsrat und Vollversammlung ganz Partei ist? Die in ihren 'militärischen' Kreationen die Bedrohten an jeder Grenze bisher voll im Stich gelassen hat?
Aber an wen auch die Macht übergehen soll (falls Hamas Macht abgibt) - die Berechtigung der terroristischen Zielrichtung wird von außen ja keineswegs infrage gestellt!

Warum ist das hier so? Und bei allen anderen doch ganz anders? Einfach: Diese Terroristen haben sich das richtige Zielobjekt ausgesucht. Dieses Zielobjekt ist auch der internationalen Gemeinschaft jede Anstrengung wert. Es wird einhellig wie sonst gar nichts und gar niemand kritisiert, ermahnt, bedroht, unter Druck gesetzt. Jederzeit: Israel.

Eben dieses Zielobjekt jedoch ist es, dieser Gegner ist es, der noch während des Kampfes die Opfer der Terroristen medizinisch versorgt. Der noch während des Kampfes sich um Strom und Wasser des Terroristenreiches kümmert. Der noch im schärfsten Kampf versucht, jeden als Zivilisten Erkennbaren innerhalb des Terrorreiches zu schützen.

Die Terroristen selber? Sie lieben den Tod, darauf sind sie stolz. Sie lieben auch den Tod der anderen. Sie schützen ihre Leute nicht. Sie bauen ihnen keinen Schutz. Und sie gewähren keinen Schutz in ihren Tunnels. Menschen sind ihnen nur Mittel zum Zweck. Die werden gebraucht. Verbraucht. Ermordet, wenn man sie nicht mehr braucht (wie die Tunnelbauer), wenn man sie verdächtigt (wie die Fatahleute), wenn sie einen kritischen Blick zu haben scheinen (die sog. Demonstranten).
Die Terroristen werfen Menschen dem Tod zum Fraß vor.

Und die Weltgemeinschaft, die UNO unterstützen sie trotzdem, großzügig, ohne Gegenleistung - die guten Terroristen.

Nachtrag: Wiederaufrüstung unter den Augen der Welt.
(Sonstige relevante Belege, Verweise, Hintergundartikel zu diesem Text finden sich zahlreich weiter vorn in diesem blog.)

Mittwoch, 3. September 2014

Umgangsregeln

Bann über schwarze Fahnen!
In Israel ist es heute endlich geschehen, ISIS&Konsorten wurden verboten, mit allem Drum und Dran.
In Deutschland, wo ISIS mit riesigen ISIS-Fahnen unter Polizeischutz über den K'damm läuft, scheint ein Verbot fast unmöglich zu sein.

ISIS hingegen hat kein Problem, eigene Regeln durchzusetzen.
Im Nahen Osten.
Weltweit.

Die USA, dieser Tage Ansprechpartner der IS, erwecken den Eindruck, das Problem mit den Islamisten nicht zu verstehen, weil sie im Nahen Osten ausschließlich ISIS als Feind sehen. Anderen Brüdern der IS-Familie jedoch helfen die USA (wie auch Deutschland) noch zu politischen Ehren.

Frieden so leicht

Nahost wartet, die ganze Welt wartet, die deutsche Regierung, die Araber warten.
Hamas/ISIS mit UNRWA im Rücken ist in den Startlöchern.
Fatah (die teilweise mit Hamas kämpfte)? Gemäßigte Kräfte?
Hamas weiß die eigenen Leute hinter sich. Und den Westen gleich mit: Krieg und Terror werden belohnt. Die toten Kinder haben gewirkt. Der Sieg über Israel wird gefeiert. Der Wiederaufbau ist schon bezahlt.
Was bleibt also noch?
Die ganze Welt wartet. Die deutsche Regierung wartet. Die Araber warten.

Das mutwillige Israel muß nur hören!

(Wenn Israel seine Waffen niederlegen würde.
Wenn Israel alle Mörder freilassen würde.
Wenn Israel Mauer, Checkpoints, Blockaden abreißen würde.
Wenn Israel seine Siedlungen planieren würde.
Wenn Israel Jerusalem preisgäbe.
Wenn Israel einsähe, daß dieses Land nie seines war.
Wenn alle Juden fortgingen, allesamt, für immer.)

Dann würden Freiheit, Gerechtigkeit und Friede sich küssen.
In unseren Zeitungen.

Dienstag, 2. September 2014

Land, Knopf, Schalter


Alarm!! Die Automatenbox geht wieder an: Hindernis, Verbrechen, Risiko, Torpedierung, Gefahr für den Frieden, Heraufbeschwören von Kriegen. Die Automatenbox hat nur einen Knopf. Und dann geht sie an. Wumm! Ohne Hinsehen, ohne Nachdenken. Wider besseres Wissen.

Entführungen hindern den Frieden? Nein, da gibt es keinen Knopf für.
Ermordungen? Terrorisierung der Zivilbevölkerung? Lügen? Hetze? Krieg? - Aber nein! International kein tragender Ton rauszukriegen.

Auch in Deutschland gibt es diesen Wunderknopf: Und einen anderen Knopf kennt niemand. Sie alle nicht - UN, EU, USA, NGOs, Herr Steinmeier&Kollegen. Sie wollen auch keinen. Ein Knopf genügt für das ganze Problem. Frieden wurde schließlich schon immer nur von den einen gehindert. Von denen, die Land aufbauen, Siedlungen gründen.

Siedlungen sind ein Problem? Ja,  - wenn man sie dazu macht. Häuser, Städte, Straßen, Betriebe, Geschäfte, Schulen - ein Problem? Überall auf der Welt, weiß doch jeder.

Israelische Kernsiedlungen -> das ist gemischt besiedeltes Land. Das in Gegenwehr erobert wurde. Arabisches Land, aber auch altes, biblisches jüdisches Land. Es sind Häuser, Ärzte und Straßen - offen für Araber. Wenn sie wollen.

Sicher, es müßte nicht gerade jetzt sein. Gewiß, man könnte auch darüber reden. Es gäbe vieles zu bedenken. Reden wäre gut.

Aber wann denn? Wie? Der Knopf steht immer davor. Der Knopf ist etabliert. Der Knopf ist die Speerspitze der Propaganda. Spezielle Landfragen? Darum geht es nicht. Juden im ganzen Land sollen nicht sein. Aus arabischer Sicht.
Und so ist der Knopf längst in allen Staaten zur Hand, gleichfarbig, griffbereit, schneller als ein rotes Telefon. Denn in einem ist man sich einfach einig - sie sind unerträglich, diese Juden. Ihr Mut - unverschämt. Ihre unbedingte Leidenschaft für das Leben - ein Affront.

Wie gut, daß der Knopf da ist. Fatah, Hamas freuen sich. Der Knopf funktioniert! Automatisch, sie brauchen gar nichts mehr tun.
Und der kleine Schalter da unten noch: Auch finanziell hilft Deutschland (der Westen) automatisch. Wem? Fatah und Hamas. Kosten des Aufbaus in Israel nach fast 5000 Raketen im Sommer? Der Schalter fehlt. Es ist ja nur jüdischer Schaden...


Nachtrag: Noch einmal Fakten und Hintergründe zum Siedlungsbau

Heuchler

Die Christen in Israel wissen es.
Jeden Tag mehr: Sie wissen, daß der israelische Staat seine Bürger vor Terror schützt. Israel schützt alle, die im Land leben - egal, welchen Glaubens sie sind. Das ist eine Überlebenschance für jeden, eine Kostbarkeit.
Die christlichen Araber sehen es jeden Tag: Nur wenige Kilometer entfernt, jenseits der Grenzen, verfolgen Terroristen alle, die nicht sind wie sie, morden, überall. Christen werden von islamischen Terroristen ermordet. Jesiden werden ermordet. Alawiten werden ermordet. Schiiten werden ermordet. Sunniten werden ermordet. Die Juden dort sind längst ermordet. Oder geflohen.
Juden morden da drüben nicht. Christen morden da drüben nicht. Es sind Islamisten.

Shadi Khalloul, Sprecher des Israelisch-Christlichen Rekrutierungsforums, in dem sich Christen, die in der IDF dienen, zusammengeschlossen haben, macht dies wieder und wieder deutlich. Auf einer Christen-Versammlung in Haifa, Ende Juli, ist man sich einig: Der Westen liegt falsch, wenn er Israel nicht vorbehaltlos gegen Terroristen unterstützt.

Israel schützt - und ist damit weit und breit der einzige Staat, der das tut.
Für diesen Schutzversuch wird es weltweit verurteilt. Aber was bedeutet es, wenn Israel gegen Hamas kämpft? Will es Menschen schaden? Nein, es kämpft für das Leben, die Sicherheit, die Freiheit aller Israelis. Auch für die israelischen Araber, Drusen, Beduinen, nicht nur für Juden!

Warum, fragen die Christen in Israel, verdammt die Welt also ausgerechnet Israel? Israel entrechtet die Nichtjuden nicht, vertreibt sie nicht, ermordet sie nicht.
Warum, fragen christliche Araber, fällt der Westen Israel in den Arm?
Und ignoriert die mordende Hamas, während der Westen gleichzeitig selbst ISIS verfolgt?
Warum soll Israel mit Hamas verhandeln, wo der Westen selbst mit ISIS nicht verhandeln würde?
Israels Christen wissen es. Und sie wissen: Mit seiner Haltung schadet der Westen allen Christen in der islamischen Welt.

Die arabischen Christen in Israel jedenfalls haben dazu gelernt. Sie haben ihre Haltung geändert.
Sie sehen, was mit ihren Glaubensgeschwistern außerhalb Israels geschieht.
Jetzt treten sie in die israelische Armee ein.




Montag, 1. September 2014

Land

Hier wurden die drei entführt, ermordet. Entführt von denen, die den Krieg wollten: Hamas.
Hier ist ein unsicherer Bereich, in dem Juden leicht angegriffen werden können. Hier ist altes jüdisches Land, das sich mit arabischem mischt. Nahebei sind die Siedlungen, über die die Welt sich zerreißt. Es sind große Städte.

Manche Araber sehen diese Städte als arrogante, okkupierende Eindringlinge in ihre Sphäre.
Andere Araber sehen in denselben Städten Chancen für persönliche und regionale Entwicklung. Egal, was sie sehen - die Siedlungen sind das beste, stabilste, billigste, wirksamste politische Antisrael-Tool der palästinensischen Politik. Keine Rolle spielt: Siedlungen sind gute Arbeitgeber für Araber, auf gute Beziehungen zu arabischen Nachbarn bedacht, Keimzellen für ethnisch-kulturelle Integration.

Diese Kernlandsiedlungen werden bei Israel bleiben, wie auch immer die Land-Teilung aussieht, eines Tages. Das wissen alle. Sollte es dennoch nicht so kommen - was hindert Araber, jüdische Städte dem eigenen Staatsgebiet zuzuschlagen? Samt Juden?

Heute wurde Land in Gush Etzion real reklamiert, also zu Staatsland erklärt. Land, das Siedlungsstädte miteinander verbinden und die Verkehrswege für Juden endlich sicherer machen soll. Land, groß genug, um eine weitere Stadt zu bauen: 4000 Dunam (4 km²). Es ist ein Bereich, der seit 30 Jahren immer neu für diesen Zweck geplant, entwickelt, angekündigt wurde. Land, das nicht unmittelbar einer arabischen Kommune gehört, auch wenn die Palästinenser es nun Hebron/Bethlehem zurechnen.

Heute? Ein sehr ungünstiger Zeitpunkt, wenn Israel international eine gute Verhandlungsposition erreichen will. Ein folgerichtiger Zeitpunkt, wenn es um eine Antwort auf Entführungen, Angriffe, Krieg geht.

Vielleicht ein aussichtsreicher Zeitpunkt, noch einmal ganz neu auf das "Friedenshindernis Siedlungen" zu sehen.

Nachtrag: fast gleichzeitig wurde nun der Bau von 2200 Wohnungen in Ost-Jerusalem genehmigt. Kein Proteststurm in der Welt? Die Wohnungen sollen Araber beziehen.