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Donnerstag, 11. September 2014

Terror? fördern!

Herr Stegner, SPD-Frontmann, ist natürlich gegen Antisemitismus auf Antiisraeldemos. Das sagt er so, im Juli.
Herr Stegner will Israel aber keine Waffen mehr liefern. Das sagt er so, im September.
Genauso, wie er sagt: USA ist schuld, daß es ISIS gibt. (Israel ist schuld, daß es Hamas gibt?)
Herr Stegner will plötzlich am Sonntag auf der Berliner Demo (gemeinsam mit IsraelisteinApartheidStaat-Gabriel) gegen Judenhaß sprechen!

Aber ja, "Hamas, Hamas, Juden ins Gas", das ist ihm zu unfein. Er hätte es lieber, gentleman like die Hamas zu unterstützen, ansonsten nichts laut gegen Juden zu sagen. (Nicht wie die Nahost-Experten!) Taten reichen als Sprache.

Herr Stegner weiß natürlich, wer die Hamas ist, was sie will. Er würde sie auch nie direkt unterstützen. Er will nur verhindern, daß Deutschland Israel hilft, daß Israel gegen Hamas, Hisbollah, Iran und ISIS am Leben bleibt...

... abgesehen von den Geldern, die routinemäßig seit langem von Deutschland/EU an die Terrorfestung Gaza gehen: für die Gehälter der Hamas-Beamten, für dortige judenhassende Bildung, für spezielle Infrastruktur (-> Terrortunnelbau), den Wiederaufbau (nur den in Gaza, nicht in Israel).
Noch im Krieg, es war August, ließ Deutschland Gaza (Hamas) 8,5 Millionen Euro zukommen. Gleichzeitig sagte Deutschland Gaza weitere 20 Euro-Millionen zu. Genauso viel wie für den ganzen Irak.
USA sagten Gaza 900 Millionen $ für Wiederaufbau zu. Darüber hinaus 49 Millionen $ für humanitäre Hilfe. Weltbank gab 13 Millionen. Missio Aachen 50.000 Euro. Ronaldo und Özil geben Millionen. UNRWA(Hamas) fordert da mehr: noch 295 Millionen $. (Schaut jemand nach den Geldern? Erst kürzlich verschwanden bei Abbas 1 Milliarde $. Ungeklärt.)

Israel bekam im August 2014 wenige Tausend zweckgebundene Euro aus deutscher Regierungshand.
Taten reichen als Sprache.  (Immerhin werden über das Jahr noch alte Rüstungsgeschäfte auf Gegenseitigkeit abgewickelt und kommt das U-Boot noch hin! Gegen Herrn Stegners Willen.)

Ja, - was treibt den Herrn Stegner vor das Brandenburger Tor?

Warum demonstrieren

11. September. Fast 3000 starben und es war da, wo jeder sich sicher fühlte.
Komplett normal an einem normalen Tag. An einem Tag in selbstverständlichster, schönster, banalster Sicherheit.
USA. New York.

Wovon reden wir jetzt in Deutschland zur Zeit? Wenn wir von Israel reden?
Und es kritisieren? ... Wie zeitgemäß ist das noch?

Deutschland kann überlegen, ...ob es Israel - vielleicht! - unterstützt?
Oder ob es nicht lieber stillhält, mißtrauisch verurteilt, Waffen entzieht?
Kann es überlegen?

Ja, wenn es nicht unbedingt leben will - dann kann es überlegen.

Im Nahen Osten wird nicht mehr überlegt. Und wenn irgend jemand dem Massenverderben und Massensterben, dem aufwallenden Massenterror noch standhält, standhalten kann - dann ist es Israel.
Israel, uns weit voraus.
Voraus an Entschlußkraft, Tapferkeit, Willen. Und Klarsicht.

Wie lange noch.

Wenn Deutschland nicht klarsieht. Sich entscheidet. Und hilft.


-> Nachtrag/Hinweis: Beeindruckende biographische Kurzberichte/Kommentare zum 11.09.2001: hier.

Dienstag, 9. September 2014

Jede! Normalisierung! Ein Verbrechen!

Das muß auch Thema des kommenden Sonntags sein!

Wer treibt denn in diese Situation? In den Konflikt? In den endlosen Kampf ohne Aussicht?
Wer verweigert den Frieden? Seit sechzig Jahren und mehr?
Diese hier. Und nur diese hier: Menschen, die friedensfeindlich sind. Die vom Haß leben. Die Haß säen. Und Haß durchsetzen. Gegen alle, die miteinander leben wollen.
Es sind die, die jede Normalität, alle Annäherung zum Verbrechen stempeln,
die Sport, Spiel, Begegnung, Fairness, Sichselbstumschauen zum Verbrechen stempeln.

Mögen die Israelis auch Fehler machen-
solche Unmenschlichkeit würden sie nie begehen- niemals!
Ein Fußballspiel zwischen Kindern zum Menschenverbrechen erklären!

...das bringen nur die fertig, mit denen die Israelis Frieden schließen sollen.
Die ganze Welt fordert, daß Israel mit ihnen Frieden schließt.
Israel will  auch. Versucht es. Seit langem.

Aber wie soll denn das funktionieren...
So funktioniert Frieden nicht.
Nie.

Samstag, 6. September 2014

Die es bald nicht mehr geben wird

Die Israelkritiker verdammen Israel.
Für Hamas bleibt ihnen wenig Atem.
Für ISIS fehlt es schon fast an Mut. - Es könnte einer von denen bereits in Deutschland sein?

Die Israelkritiker denken nicht an die Menschen.
Weder an die Israelis. Noch an die Araber. Noch an die Drusen, Beduinen.
Diese alle aber werden gejagt, getötet, an jedem Ort - rund um Israel.
- Nur in Israel sind sie sicher. Alle.

Die Israelkritiker denken nicht an die uralt ansässigen Christen.
Die Christen, die es nicht mehr gibt im Irak.
Die Christen, die es nicht mehr gibt in den Palästinensischen Gebieten.
Die Christen, die es nicht mehr gibt in Syrien.
Die Christen, die es bald nicht mehr geben wird: Christen im Libanon.

Dann wird es Christen nur noch an einem Ort im Nahen Osten geben: In Israel.
Daran denken die Israelkritiker nicht.

Oder sie wollen es so.

Gute Entwicklung

Extrem empfehlenswertes Kindermädchen:- Die UNO!

Unter ihrer Ägide und Obhut hat sich Irans Tochter Hisbollah im Südlibanon in aller Stille gut entwickelt. Sie ist gewachsen, groß geworden, hat sich supermachtmäßig hochgerüstet, standesgemäß, halt Iran:
Aus 40.000 Raketen wurden in wenigen Jahren 100.000. Mit allen nötigen Reichweiten. Alles auf Israel gerichtet.
Wie vorausgesagt.
Wie von EU und UNO lächelnd bedacht.

Israel - eine Handbreit Strand - kämpft nach Süden, Osten, Westen um sein Land.
Israel erwartet nun einen Angriff der Hisbollah- einen Angriff mit Raketen, aus Tunneln. Was auch immer.

Wird die UNO, die den Tod heranzog, dem Tod entgegentreten?
Wir zweifeln. Nachdem wir hörten, wie UN-Soldaten befohlen wurde, wegzutreten. Sich dem Tod zu ergeben. Zur Not durch Israels Hintertür vor dem Tod zu fliehen.

Ach, verstanden. Nur keine Waffen an Israel!
Erhaltet den Frieden.

Abschied und Auftrag

Steven hatte eine ebenso inniges Verhältnis zu seiner Familie wie James.

Stevens Mutter Shirley Sotloff auf der Trauerfeier in der Synagoge Beth An, Miami: "Ich bin so stolz auf ihn, darauf, daß er gelebt hat, was er wirklich wollte."
Steven wollte bei den Menschen sein, bei denen, die leiden - und von ihnen berichten.
Viele Menschen würden lange leben und doch nie Erfüllung finden, sagt seine Mutter. Steven aber war von Kindheit an neugierig und nah bei anderen. "Ich habe meinen Sohn verloren und meinen besten Freund, aber ich weiß, sein Tod wird die Welt verändern."

Steven hatte offenbar einen Weg, seiner Familie einen Abschiedsbrief zu schreiben: "Bleibt glücklich und positiv gesinnt - und wenn wir uns hier nicht mehr treffen, dann werden wir uns hoffentlich im Himmel wiedersehen."

Und in den letzten Momenten seines Lebens - so wurde im Trauergottesdienst gesagt - zeigte uns Steven drastisch eines: Was wir zu tun haben...


-> Hinweis: Siehe auch diesen Bericht.

Freitag, 5. September 2014

Gefahr in Deutschland

Massiver, schneller russischer Truppenaufmarsch und russische Eroberung der Ukraine, eine Vorwärtsbewegung auf Mitteleuropa zu, die weder Willen noch Anlaß erkennen läßt, in absehbarer Zeit wieder rückwärts zu rollen. Europa gibt ein Land auf. Erliegt der Propaganda eines Neu-Diktators. Gibt es sich auf?

Massive, schnelle Eroberungswellen der ISIS, unter Beteiligung Tausender 'westlicher' Islamofaschisten im Nahen Osten, eine Ausdehnung in Gebiete, die Jahrzehnte als stabil galten. Ungebremst beliebiger Terror jeder Machart, Millionen Menschen sind aller Sicherheit und der Heimat beraubt. Israel an allen Grenzen bedrängt. Europa sitzt auf der Tribüne.

Umfrage in Deutschland dieser Tage:
Die größte Bedrohung für den Weltfrieden sehen 14 Prozent der Bundesbürger in Israels Kampf gegen Gaza-Terroristen.
Persönlich am stärksten gefährdet sehen sich sogar 19 Prozent der Bundesbürger durch Israels Antiterrorkampf.

Donnerstag, 4. September 2014

Mahnwache Berlin

Freitag, 05. September 2014
14.00 Uhr
Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor

MAHNWACHE

mit Seyran Ateş / Gülşen Çakal / Lala Süsskind / Ulrike Trautwein

Aufruf
Wir, Seyran Ateş, Gülşen Çakal, Lala Süsskind und Ulrike Trautwein, gehören unterschiedlichen Glaubensrichtungen an und wollen mit einer Mahnwache am 5. September um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor an das Lebensrecht aller Menschen auf dieser Welt erinnern – unabhängig von ihrer Religion oder Weltanschauung. Wir stehen gemeinsam am Brandenburger Tor, um für ein respektvolles Zusammenleben zu werben.
     Religion ist Privatsache und soll es auch bleiben. Wir dürfen aber nicht ignorieren, dass es anderswo eben keine Privatsache ist, sondern für Feinde der Freiheit Mittel zum Zweck darstellt. Diese Religionskriege sind auf der Welt existent.
     Wir sind entsetzt, empört und wütend, wie bestialisch Menschen im Namen Gottes andere Menschen töten. Territoriale Ansprüche und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden will man durch “Religionskriege” legitimieren.
     Dieser Wahnsinn muss aufhören! Jeder Mensch auf der Welt sollte seine Persönlichkeit frei entfalten können, ohne Repressalien staatlicher oder nichtstaatlicher Gruppen fürchten zu müssen.
     Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Christenfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit muss von allen Demokraten und Vertretern aller Religionen mit allen Mitteln bekämpft werden. Die Freiheit muss Tag für Tag gegen ihre Feinde verteidigt werden, sei es nun hier oder anderswo. 
     Wir wollen und können es nicht mehr hinnehmen, dass Juden, Muslime, Christen, Menschen mit anderer religiöser Orientierung oder Atheisten sterben müssen, nur weil sie Juden, Muslime, Christen, Menschen mit anderer religiöser Orientierung oder Atheisten sind. 
     Jeder kann etwas tun: Setzt dem Irrsinn Menschlichkeit entgegen!Kein Morden im Namen Gottes, Gott will das nicht.

Die guten Freunde

Die guten Freunde des syrischen Volkes sagten: reizt den Löwen nicht, laßt es sein.
Der Löwe lachte, stellte sich auf und holte sein nächstes Fressen.
Da gab es die Syrer nur noch halb.

Die guten Freunde der Ukraine sagten: reizt den Bären nicht, laßt es sein.
Der Bär lachte, stellte sich auf die Hinterbeine und holte sein nächstes Fressen.
Da gab es die Ukraine nur noch halb.

Die guten Freunde Israels sagten: reizt die Schlange nicht, laßt es sein.
Die Schlange lachte, stellte sich auf und holte ihr nächstes Fressen.
Da gab es Israel...

Die guten Terroristen

Das guten Terroristen, das sind die, deren Waffen und Hinterhalte und Brutalitäten nicht weiter schlimm sind, deren Untaten man nicht weiter betonen muß: Hamas.
Europa, USA, UNO, Iran, Syrien, Katar, Türkei - in schöner Eintracht - wir halten sie am Leben. Wir haben die Terroristen bezahlt und bezahlen weiterhin. Wir bezahlen das Dasein ihrer Untertanen. Direkt oder indirekt die Waffen der Kämpfer. Die Ausbildung. Die Propaganda. Ihre Gehälter. (Hamas=Beamte plus UNRWA=Hamas). Ihre Häuser. Ihre Kliniken. Die zivile Infrastruktur. Vor allem aber die Infrastruktur ihres Krieges.
Wie billig.
Obendrein gibt es frei Haus massive propagandistische Unterstützung, in allen internationalen Gremien, Organisationen, auf allen Kontinenten, in allen Medien, auf allen politischen Ebenen.
Bis hin in die deutsche Regierungsspitze. Sogar, wenn jetzt (weil auch arabische Staaten dafür sind) eine Hamas-Schwächung zur Debatte steht - wie ernsthaft ist dies? Wie realistisch? Hamas ist nicht vernichtet, nicht entwaffnet, nicht delegitimiert. Hamas steht derzeit haushoch in der Gunst der Palästinenser. Fatah soll Gaza kontrollieren? Fatah, die sich rühmt, in diesem Krieg mit gegen Israel gekämpft zu haben? Fatah, die ihrerseits bis heute von Hamas bekriegt wird und 2007 gegen Hamas verloren hat? Oder die UNO? Die als UNRWA personell und auch inhaltlich weitgehend identisch mit Hamas ist? Deren Menschenrechtsrat und Vollversammlung ganz Partei ist? Die in ihren 'militärischen' Kreationen die Bedrohten an jeder Grenze bisher voll im Stich gelassen hat?
Aber an wen auch die Macht übergehen soll (falls Hamas Macht abgibt) - die Berechtigung der terroristischen Zielrichtung wird von außen ja keineswegs infrage gestellt!

Warum ist das hier so? Und bei allen anderen doch ganz anders? Einfach: Diese Terroristen haben sich das richtige Zielobjekt ausgesucht. Dieses Zielobjekt ist auch der internationalen Gemeinschaft jede Anstrengung wert. Es wird einhellig wie sonst gar nichts und gar niemand kritisiert, ermahnt, bedroht, unter Druck gesetzt. Jederzeit: Israel.

Eben dieses Zielobjekt jedoch ist es, dieser Gegner ist es, der noch während des Kampfes die Opfer der Terroristen medizinisch versorgt. Der noch während des Kampfes sich um Strom und Wasser des Terroristenreiches kümmert. Der noch im schärfsten Kampf versucht, jeden als Zivilisten Erkennbaren innerhalb des Terrorreiches zu schützen.

Die Terroristen selber? Sie lieben den Tod, darauf sind sie stolz. Sie lieben auch den Tod der anderen. Sie schützen ihre Leute nicht. Sie bauen ihnen keinen Schutz. Und sie gewähren keinen Schutz in ihren Tunnels. Menschen sind ihnen nur Mittel zum Zweck. Die werden gebraucht. Verbraucht. Ermordet, wenn man sie nicht mehr braucht (wie die Tunnelbauer), wenn man sie verdächtigt (wie die Fatahleute), wenn sie einen kritischen Blick zu haben scheinen (die sog. Demonstranten).
Die Terroristen werfen Menschen dem Tod zum Fraß vor.

Und die Weltgemeinschaft, die UNO unterstützen sie trotzdem, großzügig, ohne Gegenleistung - die guten Terroristen.

Nachtrag: Wiederaufrüstung unter den Augen der Welt.
(Sonstige relevante Belege, Verweise, Hintergundartikel zu diesem Text finden sich zahlreich weiter vorn in diesem blog.)

Mittwoch, 3. September 2014

Umgangsregeln

Bann über schwarze Fahnen!
In Israel ist es heute endlich geschehen, ISIS&Konsorten wurden verboten, mit allem Drum und Dran.
In Deutschland, wo ISIS mit riesigen ISIS-Fahnen unter Polizeischutz über den K'damm läuft, scheint ein Verbot fast unmöglich zu sein.

ISIS hingegen hat kein Problem, eigene Regeln durchzusetzen.
Im Nahen Osten.
Weltweit.

Die USA, dieser Tage Ansprechpartner der IS, erwecken den Eindruck, das Problem mit den Islamisten nicht zu verstehen, weil sie im Nahen Osten ausschließlich ISIS als Feind sehen. Anderen Brüdern der IS-Familie jedoch helfen die USA (wie auch Deutschland) noch zu politischen Ehren.

Frieden so leicht

Nahost wartet, die ganze Welt wartet, die deutsche Regierung, die Araber warten.
Hamas/ISIS mit UNRWA im Rücken ist in den Startlöchern.
Fatah (die teilweise mit Hamas kämpfte)? Gemäßigte Kräfte?
Hamas weiß die eigenen Leute hinter sich. Und den Westen gleich mit: Krieg und Terror werden belohnt. Die toten Kinder haben gewirkt. Der Sieg über Israel wird gefeiert. Der Wiederaufbau ist schon bezahlt.
Was bleibt also noch?
Die ganze Welt wartet. Die deutsche Regierung wartet. Die Araber warten.

Das mutwillige Israel muß nur hören!

(Wenn Israel seine Waffen niederlegen würde.
Wenn Israel alle Mörder freilassen würde.
Wenn Israel Mauer, Checkpoints, Blockaden abreißen würde.
Wenn Israel seine Siedlungen planieren würde.
Wenn Israel Jerusalem preisgäbe.
Wenn Israel einsähe, daß dieses Land nie seines war.
Wenn alle Juden fortgingen, allesamt, für immer.)

Dann würden Freiheit, Gerechtigkeit und Friede sich küssen.
In unseren Zeitungen.

Montag, 1. September 2014

Kurz Schluß

... im Angesicht der Terroristen.

Der Tiger soll mich nicht fressen
doch man kann mit ihm nicht reden
ich bin ganz still
er wird mich übersehen
ich halt ihn hin

Der Tiger soll mich nicht fressen
er soll den Mann da vor mir nehmen
dem werd ich sagen, er soll nicht kämpfen,
- oder für mich kämpfen? Egal.
Ist der Vordermann gefressen, schläft mein Tiger
- satt daneben.

Vorerst.

Sonntag, 31. August 2014

Zahlensieg

Über diesen Krieg:

Es sind nur 72 Tote auf Israels Seite, davon 65 Soldaten! Nur 842 verwundete Israelis! Nur sieben tote Zivilisten! in Israel ...nur 36 Verwundete bei den Zionisten! 
--- ->dann müssen die Palästinenser (>2000 Tote) im Recht sein.

Niemand sagt, was das für 2000 Tote sind.
Wo die Uniformen waren.
Warum das Kind starb, das der Mann im Haus vor sich hielt.
Warum die Schule voller Flüchtlinge einen Tunnel im Keller, Waffen im Hof, eine Abschußrampe hinter der Mauer hatte.
Warum das Krankenhaus, aus dem gefeuert wurde, Bunker für Führer öffnete, aber für sonst niemanden.

Im Gehirn bleiben die toten Kinder von Gaza.
Es bleibt nicht die Frage: Warum?
Die Frage gab es nicht.
Sie kam in den Trümmerbildern nicht vor.
So siegt die blind urteilende Seite.
Es siegt:
Die mit dem Stern hätten nicht schießen dürfen.

Und der Haß aller schießt nun auf die, die die Menschen mit aller Kraft schützten - Leben schützten, auf beiden Seiten.
Dieser Haß ist die Ernte derer, die die Frage Warum in ihren Bildern nicht stellten.

Samstag, 30. August 2014

Welt verkehrt

Der saudische König, Oberhaupt einer religiösen Diktatur und eines vielfach Terrorismus fördernden Landes, spricht zu den ausländischen Botschaftern: Terrorismus kennt keine Grenzen. In einem Monat wird ISIS in Europa sein, wenig später in den USA. Sie sind doch schon überall. Der König beschwört die Welt, zusammenzustehen, um mit Mut, Vernunft, gebotener Schnelligkeit den Kampf aufzunehmen.

Lyon. Zwei Mädchen, (15/17) beim Dschihad. Sie führen (wie andere ihres Alters) den ISIS-Kampf in Frankreich. Ihr spezielles Ziel - die Lyoner Synagoge. Die beiden sind verhaftet. Wer aber ist frei? Jeder 6. Franzose unterstützt ISIS. Sehr viel mehr hassen Juden. Weswegen die französischen Juden, die doch noch niemanden ermordeten, Koffer packen, für immer, nach Israel fliehen.

Diese Juden aber... , sagt mein hochgeschätzter Zahnarzt. Die Mauer kann ich ja noch verstehen, bei all den Terroristen, die über die Grenzen kommen, in Busse steigen... Aber dieses Morden der Juden! Wenn man das sieht, wie die Leute in Gaza kleine Kinder aus den Trümmern ziehen...

 Ehe er den Bohrer ansetzt: Halt! Was immer Sie jetzt machen wollen -  wenn Sie das sagen, müssen Sie mir zuerst zuhören! Alles ist ganz, ganz  anders! 3 min, geben Sie mir 3 Minuten!
Drei Minuten gehen vorüber.
Er schweigt, schüttelt den Kopf, bohrt.


Freitag, 29. August 2014

In einem Atemzug

1.
Wir wollen Frieden. (Abbas)
Wir wollen zwei Staaten, in den Grenzen von..., sind nur gegen Siedlungen.(Abbas)
Wir haben kein Problem mit Juden. (Abbas)

2.
Israel sucht jeden Anlaß, uns zu morden. (Abbas)
Israel bricht einen Krieg nach dem anderen vom Zaun. (Abbas)
Israel hat an uns einen zweiten Holocaust begangen. (Hamas)

3.
Der Kampf ist nicht zuende, ehe nicht das ganze Land uns gehört. (Hamas, Fatah)
Tod Israel! (Hamas, Hisbollah, Iran, ISIS etc.pp.)

****

Jeder sieht es. Jeder hört es.


Männermut

Irak.     Emil Schamoun Nona, vor drei Wochen noch Erzbischof in Mossul, einer der ältesten christlichen Städte überhaupt. Heute: Die Kirche niedergebrannt, der Amtssitz Hauptquartier der ISIS. 50.000 irakische Soldaten flohen vor 500 Terroristen. Muslime, eben noch Freunde, Nachbarn, plündern christlichen Besitz. Verurteilen muslimische Führer diese Verbrechen? Warum zögert Deutschland? „Deutschland gilt als starkes Land. Es sollte sich mutiger einmischen. Dazu gehört auch, die unterstützenden Staaten der Terrorgruppe offen beim Namen zu nennen. Das Wichtigste im Kampf gegen die Terroristen ist es, die Wahrheit auszusprechen“. 
Die Wahrheit!

26.08.2014, Textnachricht aus dem Irak. Sean Malone, Leiter von Crisis Relief International (CRI), schreibt: "Wir haben die Stadt Queragosh (Qaraqosh) verloren. Sie fiel an ISIS und sie köpfen Kinder systematisch. Das ist die Stadt, in die wir auch die Nahrung geschmuggelt haben. ISIS hat die Peshmerga (Kurdische Streitkräfte) zurückgeschlagen und befindet sich nun innerhalb 10 Minuten Reichweite zu der Stelle, wo unser Team arbeitet.Tausende flohen letzte Nacht in die Stadt Erbil. Die UN hat ihren Stab von Erbil evakuiert. Unser Team ist unverändert dort und wird bleiben. Gebetsschutz  ist unbedingt notwendig."

Syrien.    Flüchtlinge: 9,5 Millionen. Wo sonst gibt es so viele? Auf der Flucht, vor den Milizen, mittellos, allen Kriminellen ausgeliefert, ohne Perspektive. - Muslime, die sich kümmern? Wo?!? Und die Palästinenser in Syrien? - haben nichts mit Israel zu tun,  werden also nicht mit Abermillionen gefüttert, bleiben verschont von Solidaritätsgetue. 
Sie alle sind wie Spielpuppen in der Wüste, nah am Tod, - der Welt, trotz heutiger Berichte, komplett egal, aber von allen, denen sie begegnen (ISIS, Nusra, Assad, Hisbollah) bedrängt, beraubt, mit Hinrichtung bedroht. Und die Syrer, die nach Irak flohen!? Die internationalen Helfer in den Lagern? Sie rennen fort- ihre Schützlinge lassen sie zurück, überlassen sie der ISIS. (->Real: Das Schicksal der UN-Männer auf dem Golan, aber die sind nur Gast bei Nusra!)

Kommentare.
Herr Oppermann: Haltet ihn! Faßt! Die USA! Ohne die USA gäbe es ISIS nicht! 
Der Moralchor: Die USA! Die USA!! Hätte USA nicht mit Waterboarding gefoltert, würde ISIS heute nicht foltern!
Herr Obama: Die ISIS? Die ISIS! Wo kommt sie nur her? Was ist das? Was mach ich nur? Bitte, bitte, sag es mir--   [Nachtrag: Sag!]

Wahrlich - Männermut vor Terroristenthronen.


-> Nachtrag zum Thema Männermut: Terroristen in Krankenwagen.

Mittwoch, 27. August 2014

Ja, vor der Tür!

Gaza - leidlich abgeschlossen. In der vagen Hoffnung, daß Hamas noch nicht 100% ISIS ist. Nebenan im
Sinai operieren islamistische Terroristen. Auf dem Tempelberg in Jerusalem brüllt man zur ISIS-Fahne Rache. Jordanien - die ISIS- Terroristen stehen schon an der Grenze. Im Libanon - Hisbollah hortet mehr als 40.000 Raketen. Gegenüber kämpft Assads Truppe auf dem Golan mit Al-Quida. Soeben schlugen von dort Granaten in Israel ein, ein Offizier ist verwundet, Israel feuert zurück.

Israel ist eine Handvoll Land, in der Mitte 15 km breit. 6 Millionen Juden. Rundherum Terroristen, zu allem bereit. Die Terroristen aber, wenn sie sich nicht untereinander morden, haben - wie sie immerfort erklären - ein einziges gemeinsames Ziel: Israel auslöschen!

Dienstag, 26. August 2014

Menschen

Am vergangenen Sonntag, nach der Sabbatfeier mit den Eltern, kurz nach Mitternacht, ist ein Paar (25/24) samt kleiner Tochter (1) mit dem Auto südlich von Hebron heimwärts unterwegs. Sie durchqueren ein arabisches Dorf. Dort warten arabische Steinewerfer... zielen, werfen große Steine, einen melonengroßen Stein in die Windschutzscheibe. Es knallt, der Vater am Steuer wird frontal getroffen, das Auto überschlägt sich. Man hört das Baby weinen. Festgeklemmt und über Kopf sieht die Mutter Araber herankommen, ist voller Furcht. Doch es sind andere Araber! Menschen. "Keine Sorge", sagen sie und befreien das Kind. Inzwischen kommen Armee und Rettungswagen. Kann man den jungen Mann retten? Im Jerusalemer Krankenhaus schlägt er am nächsten Tag die Augen auf, erkennt seine Frau. - Ein Wunder. Ein Wunder - die Hilfe von Palästinensern.

50 Tage, 50 Nächte

Sie wachen auf und Red Alarm zeigt ihnen, welche Freunde soeben um ihr Leben rennen. Sie duschen und sie wissen nicht, ob sie da nackt heraus in den Schutzraum fliehen müssen. Sie frühstücken und rufen besorgt ihre Kinder an, weil in deren Nähe Alarm ist. Sie gehen zur Arbeit, aber sie müssen immer dicht an einer Schutzmauer sein. Sie fahren mit dem Auto, aber das Radio mit den Warnungen ist an, jede Sekunde können Raketen von oben kommen. Sie gehen zum Arzt, dort warten lauter Leute unter Schock, mit Verletzungen, mit Traumata. Sie holen ihren Enkel aus der Kita, der saß den ganzen Tag im Bunker und ist nervös. Sie gehen einkaufen, die Läden sind getroffen, die Autos am Straßenrand kaputt. Sie essen zu Abend, aber es ist keine Ruhe, denn schon bei der Suppe ertönt Alarm. Sie gehen gleich in den Schutzraum zum Schlafen. Dort treffen sie alle die, die es ebenfalls nicht erst in ihren Betten probieren wollen. Und alle, die keinen eigenen Schutzraum haben.    
Ergänzung: Bis heute Mittag 30 Treffer in Eshkol (-> Spielen gegen die Angst), 13.30 trifft eine Rakete einen Kindergarten in Ashdod

Der palästinensische Terror gegen Zivilisten (in Gaza wie in Israel) ist allgegenwärtig, anhaltend. Zielt auf jeden. Immerzu. Überall. Es ist kein Krieg, sondern das bleiernde Niederhalten eines ganzen Landes.
Die israelische Armee kommt nur langsam voran, denn Hamas kennt ihren Feind, schießt ausschließlich aus Schulen, Kliniken, Moscheen, Wohnhäusern. Und politisch - wer hilft Israel? Gegen Hamas?

Für Hamas/Palästinenser gehen die Menschen weltweit auf die Straßen. Sie gehen nicht wegen des Krieges, nicht wegen Israel! Sie gehen wegen der Juden.

Die Armee könnte ihr Verhalten ändern. Statt ihrerseits jeden Palästinenser ausgiebig vor einem Angriff zu warnen, könnte sie einfach alle und jedes bombardieren, ein Ende machen. Sie könnte auf Menschenleben pfeifen.
Doch das ertragen Juden nicht.

Der Westen hat von Israel Verhandlungen gefordert, als es viel, viel zu früh dafür war. Der Westen hat den Stop der Bodenoffensive erzwungen und läßt die Zivilisten in Israel wie auch in Gaza einen unerhörten Preis dafür zahlen.