Dieses Volk ist in aller Vielfalt in sich stimmig, weil es seit Jahrtausenden diesem Land und mit vollem Herzen dem Leben anhängt.
Reise nach Jerusalem! Unsere Stimme für Israel und gegen Judenhass in Deutschland.
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Freitag, 12. September 2014
Donnerstag, 11. September 2014
Für die, die nicht hassen
Für wen soll demonstriert werden?
Für die, die nicht hassen, obwohl man ihre Kinder (an der Grenze) gerade erst beschossen und getötet hat.
Für die, die nicht hassen, obwohl man ihre Kinder soeben entführt und ermordet hat.
Für die, die nicht hassen, obwohl man ihre Familie, ihre Freunde zu Dutzenden, Hunderten gemordet hat. Ihre Volk zu Millionen - gemordet.
Für die, die nicht hassen, sondern ihre Minderheiten schützen.
Für die, die die Kinder ihrer Feinde retten.
Für die, die trotz ihrer Wunden nicht hassen.
Für die, die trauernd Kunst schaffen, nicht hassen.
Für die, die auch unter Beschuß, an der Grenze - Frieden wollen. Nicht hassen.
Für die, die mit ihren Qualen ehrlich umgehen, doch andere nicht dafür umbringen.
Für die, die ihre Kinder schützen und die Kinder ihrer Feinde nicht hassen.
Für die, die Frieden feiern, jeden Shabbat.
Für die, die ihren Kindern helfen, ohne Haß aufzuwachsen.
Für die, die Leben und Religion nicht für Haß mißbrauchen.
Für die, die das eigene Leben, das ihrer Familie und ihrer Landsleute mit aller Kraft schützen.
Für die, die das Leben ihrer Feinde schonen, schützen und retten.
Für diese! Für die, die das Leben lieben, soll demonstriert werden.
Ja, für diese! Die das Leben lieben! Für die soll demonstriert werden.
Wer, mit wem? Und wofür?
Man will in Berlin gegen Antisemitismus demonstrieren!? Will man wirklich?
Gegen welchen? Wer eigentlich? Und mit wem?
Aktuell und relevant ist in Deutschland, in ganz Europa, in der halben Welt ein Judenhaß, der, wie wir bei den antijüdischen Massendemonstrationen dieses Sommers erlebten, massenhaft von Muslimen getragen wird. Judenhaß, der von Muslimen auf die Straße getragen wird. Und der ebenso massiv in unsere Städte, Häuser, Familien, Schulen, Medien und Parlamente getragen wird.
Keine Barrieren dazwischen!
Ja, es ist muslimischer Judenhaß. Einer, der dominiert, und vom rechten und linken Judenhaß hierzulande nur ergänzt wird. Es ist muslimischer Judenhaß, erwachsen aus religiösem Gebot und Vorbild, aus politisch-moralischer Überzeugung, so, wie ihn der Islam lehrt. Das gilt für alle traditionellen islamischen Lehrrichtungen. Und er hat es leicht, weil Haß in islamischer Lehre enthalten ist.
In diesem Fall: Er hat gar keinen Grund in der Realität. Er nimmt nur Vorwände. Um gegen Juden sein zu können. Gegen Israel.
Und Deutschland schließt sich dem auf breiter Front an. Deutschland entlastet sich. Man findet wieder einen Grund, offen gegen Juden sein zu dürfen - Israel! Und man kostet es aus, bis tief, ganz tief in die breite Mitte der Gesellschaft hinein. Ist doch gut, daß man die Moslems hat, die vorangehen. In Nahost. Und hier auf unseren Straßen und Schulhöfen.
Erleichtert schließt man sich an. Der Judenhaß läuft dann wie von allein.
Tief in die Kirchen hinein.
Tief in die Gewerkschaften.
Tief in die Bildungsstätten.
Tief ins Party-Volk.
Wäre es anders, hätten wir in diesem Sommer längst andere Demonstrationen gehabt. In Deutschland. In Europa, in der Welt. Millionen und aber Millionen Muslime! Gegen Judenhaß! Millionen und aber Millionen Deutsche, Europäer, Nichtmuslime! Gegen Judenhaß!
Auf unseren Straßen.
->In Deutschlands Zentrum, auf dem Berliner K'damm Anfang August waren es 300 Israelis und ein paar Dutzend Deutsche. Gegenüber Tausenden, die den Haß trugen.
Sonntag, 24. August 2014
Sonntagsbotschaft
Daniel wurde soeben beerdigt. Seine Mutter sagt, sie hatten 3 sec, um sich in Sicherheit zu bringen. 3 sec, um die zwei jüngeren Geschwister zu holen, und für den Vater, noch Daniel zu holen.
Daniel Tragermans Mutter Gila sagt, die Familie glaubt, daß ihr Sohn der jüngste Anführer für den Frieden hätte werden könnte, einer, der Frieden bringt. Er hätte alle Anlagen hierfür gehabt.
Staatspräsident Reuven Rivlin auf der Beerdigung: "Wir zahlen mit Blut, das ist unbezahlbar....Wir hatten uns so sehr vor diesem Augenblick gefürchtet, so große Angst davor gehabt...Wir sahen Bilder von zerstörten Häusern von Kindern, von Klassenzimmern mit zerbrochenen Tischen und Kindergärten mit zerstückelten Einrichtungsgegenständen. Wir sahen verlassene Bobbycars, leere Schwimmbecken und verwaiste Fahrräder. Wir wussten, dass die Terroristen, die das Blut ihrer Kinder geringschätzen, nicht das Blut unserer Kinder schützen würden.“
Ministerpräsident Netanjahu bei der Kabinettsitzung: "In diesem Kampf stehen wir an breiter Front... Viele Staaten in der Region und im Westen fangen nun an zu verstehen, dass es sich um eine einzige Front handelt, dass die Hamas ISIS ist und ISIS ist die Hamas. Sie handeln auf die gleiche Art und Weise. Sie sind Äste des selben vergifteten Baumes. Sie sind zwei extremistische islamische Terrorbewegungen, die Unschuldige entführen und ermorden, die ihre eigenen Leute exekutieren, die vor nichts zurückschrecken, einschließlich des Mordes an Kindern.
Kürzlich haben wir von Sprechern der Hamas gehört, dass sie zugeben, was wir schon immer gesagt haben – dass sie Eyal, Gilad und Naftali ermordet haben. Beide Bewegungen bemühen sich, islamisches Recht einzuführen, Kalifate ohne Menschenrechte, auf großen Gebieten, indem sie Minderheiten abschlachten, niemandes Menschenrechte achten – weder die von Frauen, noch die von Männern, Kindern, Christen, niemandes. Mit jedem Tag, der vergeht, versteht die Welt besser, dass die Hamas wie ISIS operiert und ISIS wie die Hamas. Der Staat Israel wird weiterhin an der Seite der zivilisierten Welt stehen im Kampf gegen den extremistischen und gewalttätigen Islam.“ (Amt des Ministerpräsidenten)
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