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Donnerstag, 11. September 2014

Warum demonstrieren

11. September. Fast 3000 starben und es war da, wo jeder sich sicher fühlte.
Komplett normal an einem normalen Tag. An einem Tag in selbstverständlichster, schönster, banalster Sicherheit.
USA. New York.

Wovon reden wir jetzt in Deutschland zur Zeit? Wenn wir von Israel reden?
Und es kritisieren? ... Wie zeitgemäß ist das noch?

Deutschland kann überlegen, ...ob es Israel - vielleicht! - unterstützt?
Oder ob es nicht lieber stillhält, mißtrauisch verurteilt, Waffen entzieht?
Kann es überlegen?

Ja, wenn es nicht unbedingt leben will - dann kann es überlegen.

Im Nahen Osten wird nicht mehr überlegt. Und wenn irgend jemand dem Massenverderben und Massensterben, dem aufwallenden Massenterror noch standhält, standhalten kann - dann ist es Israel.
Israel, uns weit voraus.
Voraus an Entschlußkraft, Tapferkeit, Willen. Und Klarsicht.

Wie lange noch.

Wenn Deutschland nicht klarsieht. Sich entscheidet. Und hilft.


-> Nachtrag/Hinweis: Beeindruckende biographische Kurzberichte/Kommentare zum 11.09.2001: hier.

Sonntag, 7. September 2014

Diese Suppe schmeckt mir nicht!

Diese Suppe eß ich nicht! Jene Suppe auch nicht. Die übernächste erst recht nicht! Uhhhhhhh....So klingen Kinder und Zeitgenossen, denen nichts recht ist, wirklich gar nichts. Sie wollen nicht.

Eines haben sie immerhin: daß man sich pausenlos um sie kümmert. Vielleicht wollen sie deshalb keine gute Suppe? Heute nicht und morgen auch nicht? Tausend Angebote - alle ausgeschlagen? Zu hören ist: Nein! Njet! - Los, komm her, mach was für mich! kümmere Dich! Und wehe Dir! Nur um mich!!! - Je ungebärdiger, um so verlangender. Je wütender, um so anspruchsvoller.

Araber in Palästina hatten Zeit, Land, Hilfe in Hülle und Fülle. Tolle Angebote der UNO, Unterstützung aus aller Welt, auf der ganzen Linie, Super-Verhandlungspakete von Barak, Olmert&Co., ganz Gaza direkt mit allem Drum und Dran von Scharon. Aber nein! Keine Lösung! Bitte! Um Himmels Willen!

Nun hat sich selbst Ägypten vertan. Auch Ägypten wollte etwas Gutes tun, den Geplagten den großen Ausweg schenken. Richtig viel ägyptischen Sinai! Land, Küste, Meer! Alles nur für Palästinenser! Geschenkt! Alle würden kommen und helfen! Das ewige Geldgeben hätte endlich mal Sinn! Blühende Landschaften, Häfen, Heimstätte, Platz für Millionen! Kein "Flüchtlingsdasein" mehr! Das Paradies aller Palästinenser! Jedenfalls könnte man mit der Zeit eines daraus bauen.
Überlegt man noch lange?
  ->Nein! Nein! Nein! Abgelehnt! Sofort, ohne Bedenkzeit.

Was wollen sie? 100%. Und mehr. Nicht Frieden mit Israel, sondern ganz Israel.

-> Nachtrag: Hierzu auch  Ulrich Sahm

Samstag, 6. September 2014

Gute Entwicklung

Extrem empfehlenswertes Kindermädchen:- Die UNO!

Unter ihrer Ägide und Obhut hat sich Irans Tochter Hisbollah im Südlibanon in aller Stille gut entwickelt. Sie ist gewachsen, groß geworden, hat sich supermachtmäßig hochgerüstet, standesgemäß, halt Iran:
Aus 40.000 Raketen wurden in wenigen Jahren 100.000. Mit allen nötigen Reichweiten. Alles auf Israel gerichtet.
Wie vorausgesagt.
Wie von EU und UNO lächelnd bedacht.

Israel - eine Handbreit Strand - kämpft nach Süden, Osten, Westen um sein Land.
Israel erwartet nun einen Angriff der Hisbollah- einen Angriff mit Raketen, aus Tunneln. Was auch immer.

Wird die UNO, die den Tod heranzog, dem Tod entgegentreten?
Wir zweifeln. Nachdem wir hörten, wie UN-Soldaten befohlen wurde, wegzutreten. Sich dem Tod zu ergeben. Zur Not durch Israels Hintertür vor dem Tod zu fliehen.

Ach, verstanden. Nur keine Waffen an Israel!
Erhaltet den Frieden.

Donnerstag, 21. August 2014

Mitten ins Herz

....die bisher hier zu lesende Rede von Lapid in Berlin ist wegen Überlänge und Wichtigkeit in die nebenstehende Kategorie Was noch zu sagen wäre gewandert...

Mittwoch, 20. August 2014

Grundfeste

Hamas greift Israel seit gestern erneut an - Beersheba, Eshkol, Ashdod, Ashkelon, Tel Aviv, Jerusalem - und zeigt anschließend routinemäßig seine Leidensbilder in die Kameras. Das ist PR-Krieg. Tote zählen für Hamas überhaupt nicht.

Warum aber forciert Hamas den Krieg, wo Israel in Kairo schon so viel Zugeständnisse gemacht hat? Oh, Katar möchte an den Verhandlungen in Ägypten beteiligt werden! Nein, es will selbst die Verhandlungen leiten! Wahrscheinlich auch gleich das Ergebnis vorgeben.
Katar dirigiert - durch Geld und Drohung - wo es langgeht:
Einerseits soll es via Hamas endlich in die Vernichtung Israels hineingehen.
Andererseits via ISIS&Co in die Vernichtung des Westens. Von dem man sich vorher noch Technik, Knowhow und eine Fußballweltmeisterschaft besorgt.
Aber man will nur eines: ihn besiegen. Ein Enthauptungsvideo als PR-Schlager soll dies bestätigen, besiegeln - es ist ein Kampf auf Leben und Tod.
In Irak. Syrien. Israel.
Und bald hier bei uns.

Der einfache Schlachtruf Israels muß jetzt UNSERER werden: Wir lieben das Leben.
Und werden es, eben darum, verteidigen.

Dienstag, 19. August 2014

Freies Feldfeuer

Ok. Waffenruhe gebrochen, Hamas feuert  - noch während die Verhandler in Kairo zusammensitzen - jetzt drei Raketen auf Beer'sheba, trifft sogenanntes FREIES FELD und Israel feuert, wie für den Fall angekündigt, zurück. (...wieder diese schöne Schlagzeile: Israel feuert trotz Waffenruhe zurück!)

Israel hatte sich also vorbereitet. Aber was wird geschehen?

Fast 100 Hamasleute mußte der israelische Geheimdienst gestern im Westjordanland verhaften - sie hatten den Putsch gegen Abbas, den Putsch in die Diktatur geplant, wie 2007 schon. Diesmal: Westjordanland, das Fatahland, das Abbasland  - soll auch ein zweites Gaza werden!
Abbas könnte Israel für ein paar Augenblicke dankbar sein.
Doch das hilft nicht, denn Abbas wußte sich schon vorher nicht gegen Hamas zu wehren, konnte aber ebensowenig Frieden mit Israel schließen.

Und Israel sorgt sich aktuell um einen verschwundenen jungen "Auslands"-Soldaten: seit zwei Tagen wird er vermißt. Der Albtraum: Haben die Terroristen ihn? Ein Faustpfand war ihr Ziel. (Nachtrag: David Menahem Gordon ist tot. Er wurde am 19.08. unweit seines Stützpunktes in Uniform, mit Waffe, bei Rischon LeZion gefunden.)

Wer soll all die Knoten lösen?

Das Ausland könnte endlich wirksam helfen -: indem es nichts anderes als eine durch und durch hamasfreie Zukunft der Palästinenser unterstützt. Und die Propaganda der Terroristen als solche einfach - auf freiem Feld hinter sich läßt.


-> Anmerkung zur aktuellen Lage der Hamas, 21.08.

Montag, 18. August 2014

Juden werden ersetzt

Was glauben die Palästinenser?
1. Palästina ist erst frei, wenn es keinen Juden mehr im Nahen Osten gibt. (Free Palestine)
2. Jesus war kein Jude! Ja! Er war keiner. Punktum. Denn wohin würde das führen, wenn Jesus ein Jude gewesen wäre? Eben. Deshalb: Nein! Er war keiner!
Das glauben die Palästinenser und verbreiten es in der ganzen Welt - und werden dafür von Kirchen ausgezeichnet!

Sie halten das für Unfug?
 Dann schauen Sie hier.

Die messianischen Juden (Juden, die an Jesus glauben) wurden aus eben diesem Grund von den palästinensischen Christen bereits 'exkommuniziert' - weil sie Juden sind! Und weil sie an Jesus, den Juden glauben...


Sonntag, 17. August 2014

Diese Zionisten-ISIS

Daß Moslems Moslems töten, ist eigentlich nicht neu. Hisbollah und Aleviten in Libanon und Syrien - da gehen die Opfer in die Hunderttausende. Zehntausende waren es in den vergangenen Jahren im Irak: Sunniten gegen Schiiten und umgekehrt. Auch Hamas tötete massenweise Moslems, - wenn sie der Fatah angehörten oder die Hamas kritisierten.
Uns in Deutschland stört das ja nicht.

Eigenartigerweise sind neuerdings arabische Palästinensern aber vielfach überzeugt, daß die ISIS - gar nicht moslemisch ist! Viel einfacher scheint nun der Gedanke: ISIS ist Mossad! ISIS- das sind die Zionisten! So verrückt hört man es heute, in den palästinensischen Gebieten, auch in Westeuropa.
Die Frage ist, wie sich diese Vorstellung auf das Zusammenwachsen der ISIS mit der durch und durch antizionistischen, antijüdischen Hamas auswirkt?

Den Antizionismus unterstützen Deutsche zwar gern. Wenn es gegen Israel geht, heißt es wohlfeil: Free Palestine!  (Und man läßt am Tag der Auslöschung Israels - dem Al-Kuds-Tag - ungehindert Moslems mit überdimensionaler ISIS-Fahne über den K'damm ziehen.)

Kommen die (Hamas- oder ISIS) Islamisten aber drohend nahe, weil sie jetzt zum Beispiel deutsche Hochglanz-Magazine vertreiben und Deutschland vielleicht als Anschlagsziel verstehen, weiß man plötzlich doch, wer die Terroristen wirklich sind.
Da will man in Deutschland den Kopf einziehen, Arme heben, sich ergeben: - laßt uns leben, wir waren nicht dabei beim Dagegen! Wir haben niemandem gegen euch geholfen, keine Waffen geschickt, haben nichts getan und nichts gesehen!
(Macht schnell die Augen zu, dann wird uns nichts geschehen...)

Am Schluß muß dann wohl, arabisch gesehen, Israel allein dem Mossad gegenübertreten und dem Zionismus die Leviten lesen.











Freitag, 15. August 2014

Und so sieht Haß aus

Hamas nutzt die Zeit und demonstriert, wie sie in Gaza Mittelstreckenraketen während der Waffenruhe baut. Diese Raketen werden Kinder, Frauen, Männer in Tel Aviv und Jerusalem treffen, unterschiedslos, einfach so. 
Das ist keine Interessenvertretung der eigenen Leute. Das ist purer Haß, ohne Ziel. Außer Judenvernichtung.



Während Israel weiter und weiter Gazas Bevölkerung mit Lebensnotwendigem versorgt.

Donnerstag, 14. August 2014

Gregorianik

Nur wer für die Juden schreit, darf auch Gregorianik singen (Bonhoeffer).

Nein, die Palästinenser sind nicht die Juden von heute, wie so oft gesagt wird.
Genausowenig wie es die Moslems sind.

Die Juden sind immer noch die Juden.
Nur Juden werden bis heute in ganz Europa verfolgt.
Juden dürfen nirgendwo in ihren angestammten uralten Ländern des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas mehr sein. (Bald auch die Christen!)
Die Welt ist judenleer geworden.
Zuerst durch die Deutschen, mit Hilfe manch anderer.
Dann durch die moslemischen Völker dieser Erde.

Wer für die Juden schreit! Bis heute gilt das.
Erst wer mit den Juden ist, kann für Palästinenser schreien.


Jesus? Abwesend.

Die evangelischen wie katholischen Kirchen in Deutschland, noch mehr der Ökumenische Weltkirchenrat in Genf finden es sehr schwer, sich auf die Seite der Juden zu stellen. Auf die Seite von lebenden Juden! - Also auf die Seite derer, die in Israel wohnen.

Die evangelischen Kirchen realisieren und verkünden unter Berufung auf Bibel und Evangelium eine umfassende Solidarität fast ausschließlich mit den Palästinensern, insbesondere natürlich den palästinensischen Christen. Die Solidarität mit den israelisch- christlichen Arabern ist dabei weit weniger ausgeprägt, ja eigentlich gar nicht vorhanden - so weit sich diese und andere israelische Christen nämlich eindeutig an die Seite Israels stellen (was sie mehr und mehr tun).

Ein lutherischer Pastor aus Bethlehem genießt in deutschen evangelischen Kreisen ziemliche Berühmtheit. Er vertritt eine Heilstheologie, die denen der (nazinahen) Deutschen Christen stark ähnelt: Nach ihm ist allein das arabisch-palästinensische Volk berufen, die Welt zum Heil zu führen. Aus seiner Sicht ist Jesus kein Jude, sondern ein (erster leidender) Palästinenser gewesen. Israel hat so gesehen kein Recht zu sein, es sei denn, es gibt seine Identität auf. Dieser Pastor erhielt in Deutschland während der vergangenen Jahre höchste Auszeichnungen für Friedens- und Versöhnungsarbeit.

Auch das christlich-palästinensische Kairos-Papier verhilft - obwohl es viel von Glaube, Liebe, Hoffnung redet - eindeutig nicht zu Verstehen, Akzeptanz und Frieden zwischen Gleichberechtigten (und überhaupt Berechtigten), sondern vertritt in Form einer Anklage gegen Israel die arabische Nationalideologie - in christlichem Gewand. Das judenfeindliche Papier wurde von der deutschen evangelischen Kirche wie von internationalen christlichen Gremien und Organisationen intensiv verbreitet und unterstützt.

Die Konsequenz aus diesen deutschen, westlichen kirchlichen Positionen: Mißtrauen gegenüber Juden und Israel, Infragestellen des Existenzrechtes Israel, Antijudaismus.
Eine weitere Folge: Immer mehr christlich-arabische Israelis fühlen sich in ihrer Position von westlichen Christen übergangen, ausgegrenzt und diskriminiert.

Wir Zuschauer



Wir Zuschauer wissen es.
Wir wissen es besser!

Boko Haram, ISIS, Al Quaida, Hamas, das ist schlecht, ganz schlecht.

Man muß etwas tun! Waffen aber sind verboten. Der Polizist muß ohne gehen. Der Soldat muß ohne gehen. Der zu seiner Ermordung Geschleppte muß ohne gehen.

Da sind wir ganz klar: Ohne Pazifismus - geht nichts.
Da können wir leider nichts machen. Nigeria, Afghanistan, Syrien, Irak, Israel.
Mit Waffen würde alles nur schlimmer!

Wer die Waffe hält und nicht Terrorist ist, kann nicht auf uns zählen.
Wer die Waffe gegen Terroristen hält, bekommt unsere Verachtung zu spüren.
Ja, es macht uns wütend!!
Es macht uns so wütend.
Da tun welche was. Das Richtige. Ohne uns.






Mittwoch, 13. August 2014

Verhandlungen

Hamas ist in blendender Position:
Sie hat die Israelis, vor allem die eine Million Juden in Grenznähe,  belastet, ermüdet, verunsichert.
Sie hat sich ins Rampenlicht zurückgespielt, sich den palästinensischen Arabern und ihren verbliebenen Geldgebern in Katar/Türkei als effektiver Kämpfer für die muslimische Sache empfohlen. Und sie hat  - wie immer, ja mehr als sonst - mit leichter Hand die Weltöffentlichkeit auf ihre Seite gezogen.

Jetzt stellt sie Forderungen. Da die Hamas vor allem zu den Zivilisten aller Seiten noch einmal so richtig grausam war, darf sie ihre Forderungen ganz hoch schrauben:

Öffnung der Grenzen! (Welche die Ägypter ganz, die Israelis teilweise geschlossen hatten, beide aber aufgrund von Terror aus Gaza.)
Errichtung von Flug- und Seehafen! (Die Ägypten und Israel dann nicht kontrollieren sollen - damit die Hamas freies Spiel für die Terrorvorbereitung gewinnt.)
Noch mehr Gelder von UNO, EU etc.! (Die Terrorausrüstung kostet schließlich.)

Die Hamas wird Erfolg haben.

Fragt sich, was in Israel geschieht? Die Südisraelis können und wollen nicht mehr. Die übrigen sind diesmal, wir hörten es eine Woche lang landauf, landab, ganz derselben Meinung: Wir lassen uns nicht länger hinhalten! Schluß mit der endlosen Bedrohung!

Wie wird es ausgehen? Befriedigt man Hamas und erfüllt deren Forderungen - wird es kurze Ruhe und bald einen viel größeren Krieg geben.
Verweigert Israel sich, steht es erneut doppelt am Pranger der Welt.
Israel ist zweifacher Verlierer. So oder so. Aber diesmal scheint es vielen Israelis egal zu sein - sie wollen die Lösung des Problems, nicht dessen Verschleppung. Also: Entmachtung der Hamas, Demilitarisierung von Gaza, arabische Anerkennung Israels, echten Frieden.
Ob die israelische Regierung das - ohne Rückhalt in der Welt - durchzufechten wagt?


Der kleine Unterschied

Nicht alle, gewiß. Aber zu viele.

Ach, ich will endlich Frieden, sagt Mahmud in Gaza.
Ach, ich will endlich Frieden, sagt Amos in Tel Aviv.

Mahmud in Gaza will Frieden. Frieden gibt es für ihn erst, wenn die Juden Land und Region verlassen. Komplett und für immer: Das Land gehört uns! Free Palestine!
(Sein Bruder Ahmed denkt da anders. Weil er weiß, in Israel, könnte er dorthin, hätte er gute Arbeit. Doch Ahmed spricht nicht darüber. Für Mahmud und die meisten aber steht die Sache fest.)
Amos in Tel Aviv will Frieden. Frieden gibt es für ihn erst, wenn Araber und Juden miteinander und nebeneinander wohnen, lernen, arbeiten, leben. Gemeinsam im Land und in der Region: Das Land gehört euch und uns!

Mahmud in Gaza will Frieden und unterstützt dafür jeden Kampf von Hamas&Co gegen die Juden, gegen alle Juden. Hierfür nimmt er die Zerstörung seines Hauses und den Tod seines Kindes auf sich.

Amos in Tel Aviv will Frieden und bejaht deshalb den Kampf seines Landes gegen Terroristen und terroristische Strukturen. Er will dabei keine eigenen Menschenopfer, findet aber auch den Schutz arabisch-palästinensicher Zivilisten wichtig. Ja, er hat nichts gegen Araber, im Gegenteil, er will, daß Mahmud so gut lebt wie er selbst. Er ist für den Aufbau westlicher Strukturen in den arabischen Gebieten. Und auf jeden Fall hebt er den Daumen für die Gründung jüdisch-arabischer Wirtschaftszonen, überall.


Adieu, Europa! Hello Israel!

... Franzosen! Mitten im Raketenhagel machen sie sich auf ans südliche Mittelmeer. Solidarität? Na, weniger. Sie suchen Zuflucht!
Europa spuckt seine Juden aus. Auch die, die wie die französischen Juden schon immer, immer, immer im Land der Franken waren.
Die erst Angespuckten, dann Ausgespieenen finden sich plötzlich an der Grenze zu Gaza wieder - wie in den letzten Wochen geschehen. Wir erfuhren es unten an der Grenze,vergangene Woche. Dort nehmen sie Wohnung. Es ist ihnen egal!
Ein Heim unter Alarm.
Ein Heim unter Alarm bedeutet plötzlich: Sichere Zuflucht.
Wie nie mehr daheim in Frankreich.

Mea culpa... Europa...

Dienstag, 12. August 2014

Aber die Siedlungen II

1. Israel existiert auf jüdischem Land, ab biblischer Zeit (1000 v.Chr. ff.) gab es genau hier für lange Jahrhunderte einen jüdischen Staat, unter den Römern wurde es jüdische Provinz. Quasi jeder Stein im Land erzählt jüdisch-biblische Geschichte. Jerusalem wurde zu König Davids Zeiten jüdische Hauptstadt und auch zum (einzigen) religiösen Zentrum des Judentums. Mehr als 1000 Jahre später, nach der Vertreibung des jüdischen Volkes aus dem Land durch die Römer blieben ohne Unterbrechung weitere 2000 Jahre immer jüdische Gemeinden im Land (wie auch Millionen Juden im gesamten Nahen Osten).

2. Die große jüdische Wiedereinwanderung begann im 19. Jahrhundert (als Reaktion auf Pogrome in  Osteuropa). Der Landstrich gehörte damals zum Osmanischen Reich und war dünn besiedelt. Arabische Großgrundbesitzer aus Cairo und Beirut, auch regionale Clans verkauften Land an Juden. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Jerusalem wieder eine mehrheitlich jüdische Bevölkerung. Die zionistische Bewegung am Ausgang des 19. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts kaufte noch mehr Land von Arabern, vermehrt auch unfruchtbares (Sumpf, Steppe, Wüste), um es zu kultivieren. Alte biblische Städte - "Siedlungen" - wurden überall im Land wiedergegründet.

3. 1920 legte der Völkerbund, der das Erbe des besiegten Osmanischen Reiches verwalten mußte, fest, daß sich Juden in dem damals riesigen Palästina (heute Jordanien, PA, Israel) ansiedeln dürfen. Früh gab es während des Völkerbundmandats (Großbritannien) aber arabische Massaker an der jüdischen Bevölkerung (z.B. 1929 in Hebron): Viele Araber lehnten jede jüdische Einwanderung ab. Der Anführer der einheimischen Araber, der Mufti von Jerusalem, schloß sich dann Hitler und der SS an, lebte zeitweise in Berlin und ließ sich in der Heimat (noch nach 1945) im Hinblick auf den Umgang mit Juden von SS-Offizieren beraten und helfen. - Die Briten brachen Arabern wie Juden gegenüber ihre Landversprechen. Trotzdem funktionierten überall viele freundschaftliche Verbindungen zwischen Juden und Arabern; die Juden bauten eine florierende Wirtschaft auf und boten bald gute Arbeitsplätze. Die arabische Einwanderung stieg daher zugleich mit der jüdischen an. Nach 1945 erkämpften sich Hunderttausende Holocaustüberlebende gegen britischen Widerstand Zugang zum Land.

4. Als die UNO einen (winzigen) jüdischen Staat genehmigte, beschlossen die arabischen Länder dessen Vernichtung. 1948, am Tag der Israel-Proklamation griffen die Armeen von 6 arabischen Staaten Israel an. Die arabischen Führungen riefen ihre ethnischen Brüder zu vorübergehender  Flucht auf, knapp eine Million Araber folgten und wurden zu (immerwährenden) Flüchtlingen, deren Nachkommen bis heute ein "Rückkehrrecht" fordern. Zeitgleich vertrieben die Araber ebenso viele altansässige Juden (endgültig) aus ihren eigenen Staaten. Einige Araber in Israel folgten dem Fluchtaufruf ihrer Führer jedoch nicht, deshalb sind heute 20 % aller Israelis Araber: mit vollen Staatsbürgerrechten und Aufstiegschancen.

5. Es folgten mehrere Kriege, in denen Israel angegriffen wurde und siegte. 1967 eroberte Israel verteidigungstechnisch wichtige Gebiete neben dem schmalen Land - und auch Jerusalem zurück, das bis dahin jordanisch verwaltet gewesen war, sich wie das übrige eroberte Land aber auf keinerlei regulärem Staatsgebiet befand. Israel öffnete die Stadt erstmals für alle Ethnien und Religionen. Israel annektierte die Gebiete jedoch nicht (wie sonst weltweit üblich), sondern stellte sie unter Besatzung. Israel deportierte keine Menschen und siedelte niemanden um. Es legte keine Staatsgrenzen fest, sondern nur Waffenstillstandslinien. Israel gab aber später einige eroberte Gebiete ganz zurück: den Sinai (1979) und vor allem: Gaza (2005).
Die arabische Liga schlug 1967 von Israel angebotene Friedensverhandlungen und die Anerkennung Israels grundsätzlich aus. Daraufhin begann Israel aus Sicherheitsgründen den planmäßigen Siedlungsbau. Ungeachtet dessen schlossen Jordanien und Ägypten später mit Israel Friedensverträge.

6. In den 60iger Jahren des 20. Jahrhunderts begannen die Araber, die Bezeichnung "Palästinenser", die bisher für alle im Land Lebenden galt, allein auf sich zu beziehen. Sie sprachen den Juden nun offiziell das Recht, in dieser Region zu leben, ab - "Free Palestine!" - und begründeten dies nationalistisch, aber auch mit dem Koran. Die Embleme ihrer Befreiungsorganisationen zeigen seitdem einen palästinensischen Staat - ohne jüdischen Staat und ohne Juden. Der organisierte palästinensische Terrorismus gegen israelische Zivilisten verstärkte sich. Heute spricht die Autonomiebehörde von Jerusalem als einer arabischen Stadt (bis 1967 spielte Jerusalem in der arabischen Welt keine Rolle), bezeichnet dortige jüdische Wohnungen als Siedlungen und das jüdische Engagement in Jerusalem als "Judaisierung".

7. Die Palästinenserbehörde steht mithin für ethnische Sauberkeit (Apartheid). Sie erlaubt Juden nicht, in den heute autonomen Palästinensergebieten zwischen Arabern zu leben. Nicht einmal in den umstrittenen Gebieten sollen sie sein. Im Gegenteil, die PA klagt international gegen die von Israel beschützten jüdischen Städte, die sie als "Siedlungen" bezeichnet. Verfolgt wird auch jede individuelle arabische Zusammenarbeit mit Juden. Die jüdischen (wieder- und neu gegründeten) Dörfer auf nichtisraelischem Gebiet wuchsen dennoch zu großen Städten (bis zu 50.000 Einwohner) heran. Sie sind geschätzte Arbeitgeber für viele Araber. Es gibt gemeinsame Wirtschaftsprojekte, Industrieparks, Landwirtschaftsbetriebe etc.


Aber die Siedlungen I

Israel ist toll, wissen wir. Tausend Erfindungen, Totes Meer, Rotes Meer, Wüsten-Stille, Bibelreisen, Tel Aviv mit Homo-Fete ohne Ende, in Jerusalem Frömmigkeit bis zum Abwinken und wo du auch bist, stehst du in uralter Welt, Abraham und so... Dabei ist alles, was du siehst, hinreißend schön - -- Landschaft und Menschen.
Toll, Israel, ganz toll. Großzügig, nett, einfach nett... Links, sozialistisch, fleißig, fröhlich, Kibbutzim. Und die Kultur - vom Feinsten! Musik, Film, Theater, Tanz. Unglaublich.
Überall Nobelpreisträger und Ärzte ... Was sind die klug! Und begabt... So ein feines, kleines Volk.
Ach, es ist das Land schlechthin -

Wenn nur die Siedlungen nicht wären. Wenn die Siedlungen nicht wären, gäbe es Frieden. Dieser jüdische Landraub ist schändlich! Israel ohne Siedlungen, ohne Besatzung - das wäre das Paradies.
Dann wären auch die Palästinenser zufrieden, natürlich. Das sind doch auch Menschen, wie du und ich, ich kenne welche, die welche kennen und deshalb: die wollen nur ihr Land wieder haben! Alles Geklaute zurück! Und die Besatzer loswerden! Apartheid beenden!
Das weiß doch jeder: Diese ewigen Kriege, das ist wegen der Besatzung. Wegen der Siedlungen. Israel hält die Palästinenser im Würgegriff. Hunderttausende, Millionen während dieser Tage in London, Paris, Berlin, in Teheran, Amman, Dublin, Dohar, Chile, Südafrika, Australien können sich nicht irren.
Dieser ständige Siedlungsbau - ein absolutes Friedenshindernis. Die Juden im Land der Palästinenser, das geht eben nicht. Sie sind weiße Kolonialherren. Auch wenn viele von ihnen braun oder schwarz sind.
Hätten sie nicht auf die Bahamas gehen können?
Oder in die Sahara?

Nein, ohne Siedlungsbau gäbe es sofort Frieden. Das garantiere ich! Und eine prosperierende Zukunft für alle.

 ****



456

456
das ist heute Morgen die Zahl.
456 mal Schande über Deutschland.

Und eine Erklärung, warum die Deutschen denken wie sie denken.
Wenn nämlich von 456 Seiten gleichzeitig eine naiv judenhassende Botschaft in ihre Ohren und Augen kommt:
Israel ist böse. Israel ist der Aggressor. Israel ist Kriegsverbrecher. Israel ist Kindermörder.

456?
Das ist sicher untertrieben.
Es sind viel mehr! Sie haben nur noch nicht hier unterschrieben.

Montag, 11. August 2014

Wir haben nichts gegen Juden

Nein, gegen Juden sind wir nicht. Das wäre nicht anständig.
Wir sind nur gegen Israel. Gegen die israelische Regierung, um genau zu sein. Aus Anstand.

Israel hat Gaza angegriffen, oder etwa nicht?  Israel greift an, war doch schon immer so.
Israel tötet halt schnell, jetzt 2000 Zivilisten, Frauen und vor allem Kinder. Ein Kriegsverbrechen! Vollkommen unverhältnismäßig. Sagt die UNO, sagt die UNWRA.
Mit so etwas wollen wir nichts zu tun haben! Wir würden nie... Mit denen kann man nicht... Denen muß man mal. Die armen Palästinenser.

Sieht man jeden Tag. Im Fernsehen. In der Zeitung. Das Radio bringt es. Deutschlandfunk! Alles ganz seriös.
Erst klauen die Israelis den Arabern das Land, dann sperren sie die Palästinenser ein, dann halten sie sie über all die Jahre arm und elend, dort im Freiluftgefängnis. 70 Jahre schon, das muß man sich mal vorstellen. Und die Araber, die Frieden wollen, werden noch mit Check Points gequält, werden enteignet. Sind ja auch total machtgeil - und arrogant, diese Juden, diese Herrenmenschen, diese Apartheid-Typen.

Warum sind sie überhaupt ins Land gekommen?! Historische Wurzeln? Daß ich nicht lache. Das ist ein Märchen, es tut auch nichts zur Sache.
Immer im Land gewesen? Das glaube ich nicht. Gehört doch alles den Palästinensern da.
Kein Wunder, dieser Terror. Irgendwie muß man sich ja wehren. Sich mal Luft machen.
Nein, nein, selber schuld, diese Juden, sie können sich schließlich nicht ewig auf dem Holocaust ausruhen.

Sonntag, 10. August 2014

Was die Hamas will

Hamas ist Terror.
Hamas kämpft nicht gegen das Ende einer Besatzung (Gaza ist seit 2005 nicht besetzt).
Hamas kämpft nicht für ein freies Land (Hamas ist eine Diktatur).
Hamas kämpft nicht für Sicherheit (es provoziert Konflikte, benutzt Zivilisten und zivile Strukturen und Gebäude, um sich zu verstecken).
Hamas kämpft nicht für Rechte (sie regiert ohne Gesetz).

Hamas hält die Opfer - die es selbst will, arrangiert, mit Waffengewalt erzwingt - in die Kamera: Seht, wie Israel uns mordet! 
Die Welt soll die Opfer sehen, darum kann Hamas ohne blutige Opfer nicht leben. Hamas säuft Blut und lebt vom Blut.

Ziel von Hamas ist kein urbanes, modernes, neugieriges Leben. Nicht Freiheit. Nicht Frieden. Nicht Bildung. Nicht Wohlstand. Nicht Verständigung. Nicht Koexistenz. Nichts davon.

Nur eines will die HAMAS, die einst mit 70 % der Wählerstimmen an die Macht kam, um sich dann (gegen Fatah) in die Diktatur zu putschen: Ein Land, JUDENFREI. Nahost judenfrei. Welt judenfrei.
Null Israel - 100 Prozent Hamas. Das bedeutet Free Palestine.

Dagegen kann nicht Israel gewinnen. Gegen Hamas muß die Welt kämpfen.