Reise nach Jerusalem! Unsere Stimme für Israel und gegen Judenhass in Deutschland.
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Donnerstag, 11. September 2014
Wer, mit wem? Und wofür?
Man will in Berlin gegen Antisemitismus demonstrieren!? Will man wirklich?
Gegen welchen? Wer eigentlich? Und mit wem?
Aktuell und relevant ist in Deutschland, in ganz Europa, in der halben Welt ein Judenhaß, der, wie wir bei den antijüdischen Massendemonstrationen dieses Sommers erlebten, massenhaft von Muslimen getragen wird. Judenhaß, der von Muslimen auf die Straße getragen wird. Und der ebenso massiv in unsere Städte, Häuser, Familien, Schulen, Medien und Parlamente getragen wird.
Keine Barrieren dazwischen!
Ja, es ist muslimischer Judenhaß. Einer, der dominiert, und vom rechten und linken Judenhaß hierzulande nur ergänzt wird. Es ist muslimischer Judenhaß, erwachsen aus religiösem Gebot und Vorbild, aus politisch-moralischer Überzeugung, so, wie ihn der Islam lehrt. Das gilt für alle traditionellen islamischen Lehrrichtungen. Und er hat es leicht, weil Haß in islamischer Lehre enthalten ist.
In diesem Fall: Er hat gar keinen Grund in der Realität. Er nimmt nur Vorwände. Um gegen Juden sein zu können. Gegen Israel.
Und Deutschland schließt sich dem auf breiter Front an. Deutschland entlastet sich. Man findet wieder einen Grund, offen gegen Juden sein zu dürfen - Israel! Und man kostet es aus, bis tief, ganz tief in die breite Mitte der Gesellschaft hinein. Ist doch gut, daß man die Moslems hat, die vorangehen. In Nahost. Und hier auf unseren Straßen und Schulhöfen.
Erleichtert schließt man sich an. Der Judenhaß läuft dann wie von allein.
Tief in die Kirchen hinein.
Tief in die Gewerkschaften.
Tief in die Bildungsstätten.
Tief ins Party-Volk.
Wäre es anders, hätten wir in diesem Sommer längst andere Demonstrationen gehabt. In Deutschland. In Europa, in der Welt. Millionen und aber Millionen Muslime! Gegen Judenhaß! Millionen und aber Millionen Deutsche, Europäer, Nichtmuslime! Gegen Judenhaß!
Auf unseren Straßen.
->In Deutschlands Zentrum, auf dem Berliner K'damm Anfang August waren es 300 Israelis und ein paar Dutzend Deutsche. Gegenüber Tausenden, die den Haß trugen.
Dienstag, 9. September 2014
Jede! Normalisierung! Ein Verbrechen!
Das muß auch Thema des kommenden Sonntags sein!
Wer treibt denn in diese Situation? In den Konflikt? In den endlosen Kampf ohne Aussicht?
Wer verweigert den Frieden? Seit sechzig Jahren und mehr?
Diese hier. Und nur diese hier: Menschen, die friedensfeindlich sind. Die vom Haß leben. Die Haß säen. Und Haß durchsetzen. Gegen alle, die miteinander leben wollen.
Es sind die, die jede Normalität, alle Annäherung zum Verbrechen stempeln,
die Sport, Spiel, Begegnung, Fairness, Sichselbstumschauen zum Verbrechen stempeln.
Mögen die Israelis auch Fehler machen-
solche Unmenschlichkeit würden sie nie begehen- niemals!
Ein Fußballspiel zwischen Kindern zum Menschenverbrechen erklären!
...das bringen nur die fertig, mit denen die Israelis Frieden schließen sollen.
Die ganze Welt fordert, daß Israel mit ihnen Frieden schließt.
Israel will auch. Versucht es. Seit langem.
Aber wie soll denn das funktionieren...
So funktioniert Frieden nicht.
Nie.
Wer treibt denn in diese Situation? In den Konflikt? In den endlosen Kampf ohne Aussicht?
Wer verweigert den Frieden? Seit sechzig Jahren und mehr?
Diese hier. Und nur diese hier: Menschen, die friedensfeindlich sind. Die vom Haß leben. Die Haß säen. Und Haß durchsetzen. Gegen alle, die miteinander leben wollen.
Es sind die, die jede Normalität, alle Annäherung zum Verbrechen stempeln,
die Sport, Spiel, Begegnung, Fairness, Sichselbstumschauen zum Verbrechen stempeln.
Mögen die Israelis auch Fehler machen-
solche Unmenschlichkeit würden sie nie begehen- niemals!
Ein Fußballspiel zwischen Kindern zum Menschenverbrechen erklären!
...das bringen nur die fertig, mit denen die Israelis Frieden schließen sollen.
Die ganze Welt fordert, daß Israel mit ihnen Frieden schließt.
Israel will auch. Versucht es. Seit langem.
Aber wie soll denn das funktionieren...
So funktioniert Frieden nicht.
Nie.
Mittwoch, 20. August 2014
Grundfeste
Hamas greift Israel seit gestern erneut an - Beersheba, Eshkol, Ashdod, Ashkelon, Tel Aviv, Jerusalem - und zeigt anschließend routinemäßig seine Leidensbilder in die Kameras. Das ist PR-Krieg. Tote zählen für Hamas überhaupt nicht.
Warum aber forciert Hamas den Krieg, wo Israel in Kairo schon so viel Zugeständnisse gemacht hat? Oh, Katar möchte an den Verhandlungen in Ägypten beteiligt werden! Nein, es will selbst die Verhandlungen leiten! Wahrscheinlich auch gleich das Ergebnis vorgeben.
Katar dirigiert - durch Geld und Drohung - wo es langgeht:
Einerseits soll es via Hamas endlich in die Vernichtung Israels hineingehen.
Andererseits via ISIS&Co in die Vernichtung des Westens. Von dem man sich vorher noch Technik, Knowhow und eine Fußballweltmeisterschaft besorgt.
Aber man will nur eines: ihn besiegen. Ein Enthauptungsvideo als PR-Schlager soll dies bestätigen, besiegeln - es ist ein Kampf auf Leben und Tod.
In Irak. Syrien. Israel.
Und bald hier bei uns.
Der einfache Schlachtruf Israels muß jetzt UNSERER werden: Wir lieben das Leben.
Und werden es, eben darum, verteidigen.
Warum aber forciert Hamas den Krieg, wo Israel in Kairo schon so viel Zugeständnisse gemacht hat? Oh, Katar möchte an den Verhandlungen in Ägypten beteiligt werden! Nein, es will selbst die Verhandlungen leiten! Wahrscheinlich auch gleich das Ergebnis vorgeben.
Katar dirigiert - durch Geld und Drohung - wo es langgeht:
Einerseits soll es via Hamas endlich in die Vernichtung Israels hineingehen.
Andererseits via ISIS&Co in die Vernichtung des Westens. Von dem man sich vorher noch Technik, Knowhow und eine Fußballweltmeisterschaft besorgt.
Aber man will nur eines: ihn besiegen. Ein Enthauptungsvideo als PR-Schlager soll dies bestätigen, besiegeln - es ist ein Kampf auf Leben und Tod.
In Irak. Syrien. Israel.
Und bald hier bei uns.
Der einfache Schlachtruf Israels muß jetzt UNSERER werden: Wir lieben das Leben.
Und werden es, eben darum, verteidigen.
Montag, 18. August 2014
Feueralarm
Wenn es an meine Ohren dringt, wirken die Worte wie Sirenen bei Feueralarm.
Kennt noch jemand Feueralarm, hier in Deutschland? Nein?
Vielleicht liegt es daran, an diesem Sichnichtmehrerinnern, daß sich nichts und niemand rührt. Wenn das geschieht.
Wenn es geschieht, und es geschieht ohne Unterlaß,
daß man auf unseren Straßen und Schulhöfen, in unseren Medien und Häusern
Juden mit Nazis vergleicht. Gaza als Ghetto bezeichnet, als Freiluftgefängnis oder gar als KZ.
Wer so etwas sagt, trifft ins Schwarze.
Ins Schwarze des Bösen - und sprüht Böses aus.
Es ist nicht Gedankenlosigkeit. Es ist nicht mangelnde Vorstellungskraft. Es ist nicht, wonach es klingt, pure Dummheit und grandiose Unbildung. Oder auch nur schiere Mißgunst.
Es ist böse. Es ist die Fortsetzung des Dritten Reiches mit anderen Mitteln.
Es ist reiner Judenhaß.
Täglich, mitten in Deutschland.
Und überall auf der Welt.
Ohne Gegenwehr.... ohne Gegenwehr.
Außer in Israel.
Kennt noch jemand Feueralarm, hier in Deutschland? Nein?
Vielleicht liegt es daran, an diesem Sichnichtmehrerinnern, daß sich nichts und niemand rührt. Wenn das geschieht.
Wenn es geschieht, und es geschieht ohne Unterlaß,
daß man auf unseren Straßen und Schulhöfen, in unseren Medien und Häusern
Juden mit Nazis vergleicht. Gaza als Ghetto bezeichnet, als Freiluftgefängnis oder gar als KZ.
Wer so etwas sagt, trifft ins Schwarze.
Ins Schwarze des Bösen - und sprüht Böses aus.
Es ist nicht Gedankenlosigkeit. Es ist nicht mangelnde Vorstellungskraft. Es ist nicht, wonach es klingt, pure Dummheit und grandiose Unbildung. Oder auch nur schiere Mißgunst.
Es ist böse. Es ist die Fortsetzung des Dritten Reiches mit anderen Mitteln.
Es ist reiner Judenhaß.
Täglich, mitten in Deutschland.
Und überall auf der Welt.
Ohne Gegenwehr.... ohne Gegenwehr.
Außer in Israel.
Freitag, 15. August 2014
Und so sieht Haß aus
Hamas nutzt die Zeit und demonstriert, wie sie in Gaza Mittelstreckenraketen während der Waffenruhe baut. Diese Raketen werden Kinder, Frauen, Männer in Tel Aviv und Jerusalem treffen, unterschiedslos, einfach so.
Das ist keine Interessenvertretung der eigenen Leute. Das ist purer Haß, ohne Ziel. Außer Judenvernichtung.
Während Israel weiter und weiter Gazas Bevölkerung mit Lebensnotwendigem versorgt.
Sonntag, 10. August 2014
Was die Hamas will
Hamas ist Terror.
Hamas kämpft nicht gegen das Ende einer Besatzung (Gaza ist seit 2005 nicht besetzt).
Hamas kämpft nicht für ein freies Land (Hamas ist eine Diktatur).
Hamas kämpft nicht für Sicherheit (es provoziert Konflikte, benutzt Zivilisten und zivile Strukturen und Gebäude, um sich zu verstecken).
Hamas kämpft nicht für Rechte (sie regiert ohne Gesetz).
Hamas hält die Opfer - die es selbst will, arrangiert, mit Waffengewalt erzwingt - in die Kamera: Seht, wie Israel uns mordet!
Die Welt soll die Opfer sehen, darum kann Hamas ohne blutige Opfer nicht leben. Hamas säuft Blut und lebt vom Blut.
Ziel von Hamas ist kein urbanes, modernes, neugieriges Leben. Nicht Freiheit. Nicht Frieden. Nicht Bildung. Nicht Wohlstand. Nicht Verständigung. Nicht Koexistenz. Nichts davon.
Nur eines will die HAMAS, die einst mit 70 % der Wählerstimmen an die Macht kam, um sich dann (gegen Fatah) in die Diktatur zu putschen: Ein Land, JUDENFREI. Nahost judenfrei. Welt judenfrei.
Null Israel - 100 Prozent Hamas. Das bedeutet Free Palestine.
Dagegen kann nicht Israel gewinnen. Gegen Hamas muß die Welt kämpfen.
Hamas kämpft nicht gegen das Ende einer Besatzung (Gaza ist seit 2005 nicht besetzt).
Hamas kämpft nicht für ein freies Land (Hamas ist eine Diktatur).
Hamas kämpft nicht für Sicherheit (es provoziert Konflikte, benutzt Zivilisten und zivile Strukturen und Gebäude, um sich zu verstecken).
Hamas kämpft nicht für Rechte (sie regiert ohne Gesetz).
Hamas hält die Opfer - die es selbst will, arrangiert, mit Waffengewalt erzwingt - in die Kamera: Seht, wie Israel uns mordet!
Die Welt soll die Opfer sehen, darum kann Hamas ohne blutige Opfer nicht leben. Hamas säuft Blut und lebt vom Blut.
Ziel von Hamas ist kein urbanes, modernes, neugieriges Leben. Nicht Freiheit. Nicht Frieden. Nicht Bildung. Nicht Wohlstand. Nicht Verständigung. Nicht Koexistenz. Nichts davon.
Nur eines will die HAMAS, die einst mit 70 % der Wählerstimmen an die Macht kam, um sich dann (gegen Fatah) in die Diktatur zu putschen: Ein Land, JUDENFREI. Nahost judenfrei. Welt judenfrei.
Null Israel - 100 Prozent Hamas. Das bedeutet Free Palestine.
Dagegen kann nicht Israel gewinnen. Gegen Hamas muß die Welt kämpfen.
Freitag, 8. August 2014
Das sind die deutschen Medien heute
Schlagzeilen heute Mittag in Deutschland
Israel greift Gazastreifen an
Israel setzt Verhandlungen aus
Konfrontation zwischen Israel und Hamas
Israels Militär greift erneut an
Tausende fliehen in Gaza aus Angst
Israel lehnt Verhandlungen zur Waffenruhe ab
Israel bricht Verhandlungen ab (Fokus)
Israel bricht Verhandlungen ab (Tagesspiegel)
Neue Runde im Gazakrieg
Israel schlägt zurück
Israel setzt Diplomatie aus
Nicht:
Hamas bricht Waffenruhe
Hamas unterläuft Verhandlungen
Hamas will weiter Krieg führen
Hamas sind Zivilisten egal
Hamas terrorisiert Israel erneut
Hamas schließt sich ISIS an
Israel greift Gazastreifen an
Israel setzt Verhandlungen aus
Konfrontation zwischen Israel und Hamas
Israels Militär greift erneut an
Tausende fliehen in Gaza aus Angst
Israel lehnt Verhandlungen zur Waffenruhe ab
Israel bricht Verhandlungen ab (Fokus)
Israel bricht Verhandlungen ab (Tagesspiegel)
Neue Runde im Gazakrieg
Israel schlägt zurück
Israel setzt Diplomatie aus
Nicht:
Hamas bricht Waffenruhe
Hamas unterläuft Verhandlungen
Hamas will weiter Krieg führen
Hamas sind Zivilisten egal
Hamas terrorisiert Israel erneut
Hamas schließt sich ISIS an
Izrak lehrt über Abraham
Izrak kommt zu uns und sagt:
Ich war nie ein guter Pfadfinder. Doch eines Tages fand ich mich völlig übermüdet am Ende des Green-Barret-Marchs wieder und wurde Teil der Golani-Elitebrigade. Wir standen da und der Oberkommendierende kam, um zu uns zu sprechen.
Und er sagte: Wir geben Euch zwei heilige Dinge in die Hand: In die Rechte das Gewehr. Und in die Linke: die Bibel. Benutzt das Gewehr nur, um das, was die Bibel lehrt, durchzusetzen! Aber benutzt es, denn die lebensfeindliche Gewalt soll das Leben nicht zerstören.
Was lehrt die Bibel?
Schaut ins 1. Buch Mose. Es wird berichtet, daß die Menschengeschichte von Brudermord und barbarischen Göttern von nur einem einzigen Mann durchbrochen wurde: Abraham. Abraham, der nach Gottes Verheißung ein Segen für die Völker werden sollte.
Worin besteht der Segen, den Abrahams Kinder, die Juden, den Völkern bringen können? Jetzt, nachdem sie so lange, Jahrtausende in miserabler Lage waren?
Der Segen, den die Juden bringen, ist:
Abraham fordert Gott heraus und macht sichtbar, daß es diesem einzigen Gott (anders als allen anderen) nicht um Macht und Befehlsgewalt geht. Dieser Gott will nicht unterwerfen. Und er läßt mit sich handeln. Ihm gefällt es, wenn der Mensch eigenständig und aufrecht ist - auch seinem Gott gegenüber: Der Mensch muß nicht gehorchen.
Darum ist auch ein König in der Bibel nicht mehr wert als jeder andere. Auch eines Königs Schuld wird geahndet.
Der Mensch soll also nur eines tun: Recht und Gerechtigkeit schaffen. Das ist es, was Gott fordert.
Also bringen die Juden allen Menschen einen Gott der Freiheit, der Gleichheit und der Menschenwürde, einen Gott, dem konkretes Recht und durchgesetzte Gerechtigkeit im Land wichtiger sind als alles andere.
Der Gott der Juden will, daß die Menschen leben, gut leben - und nur das!
Das ist, was Abraham begriffen hat, was er etabliert hat, was wir Juden allen Völkern gebracht haben - und was wir heute in unserem Land, in Israel, erneut zu realisieren versuchen.
Izrak sagt: Und als der Kommandierende gesprochen hatte, begriff ich plötzlich, warum ich in diesem Land bin, warum ich hier als Soldat diene.
Mein Vater war amerikanischer Soldat. Mein Großvater war russischer Soldat. Ich bin israelischer Soldat. Ein Privileg! Ich darf für das Volk kämpfen, das den Segen bringt: Leben und Gerechtigkeit für alle.
Ich war nie ein guter Pfadfinder. Doch eines Tages fand ich mich völlig übermüdet am Ende des Green-Barret-Marchs wieder und wurde Teil der Golani-Elitebrigade. Wir standen da und der Oberkommendierende kam, um zu uns zu sprechen.
Und er sagte: Wir geben Euch zwei heilige Dinge in die Hand: In die Rechte das Gewehr. Und in die Linke: die Bibel. Benutzt das Gewehr nur, um das, was die Bibel lehrt, durchzusetzen! Aber benutzt es, denn die lebensfeindliche Gewalt soll das Leben nicht zerstören.
Was lehrt die Bibel?
Schaut ins 1. Buch Mose. Es wird berichtet, daß die Menschengeschichte von Brudermord und barbarischen Göttern von nur einem einzigen Mann durchbrochen wurde: Abraham. Abraham, der nach Gottes Verheißung ein Segen für die Völker werden sollte.
Worin besteht der Segen, den Abrahams Kinder, die Juden, den Völkern bringen können? Jetzt, nachdem sie so lange, Jahrtausende in miserabler Lage waren?
Der Segen, den die Juden bringen, ist:
Abraham fordert Gott heraus und macht sichtbar, daß es diesem einzigen Gott (anders als allen anderen) nicht um Macht und Befehlsgewalt geht. Dieser Gott will nicht unterwerfen. Und er läßt mit sich handeln. Ihm gefällt es, wenn der Mensch eigenständig und aufrecht ist - auch seinem Gott gegenüber: Der Mensch muß nicht gehorchen.
Darum ist auch ein König in der Bibel nicht mehr wert als jeder andere. Auch eines Königs Schuld wird geahndet.
Der Mensch soll also nur eines tun: Recht und Gerechtigkeit schaffen. Das ist es, was Gott fordert.
Also bringen die Juden allen Menschen einen Gott der Freiheit, der Gleichheit und der Menschenwürde, einen Gott, dem konkretes Recht und durchgesetzte Gerechtigkeit im Land wichtiger sind als alles andere.
Der Gott der Juden will, daß die Menschen leben, gut leben - und nur das!
Das ist, was Abraham begriffen hat, was er etabliert hat, was wir Juden allen Völkern gebracht haben - und was wir heute in unserem Land, in Israel, erneut zu realisieren versuchen.
Izrak sagt: Und als der Kommandierende gesprochen hatte, begriff ich plötzlich, warum ich in diesem Land bin, warum ich hier als Soldat diene.
Mein Vater war amerikanischer Soldat. Mein Großvater war russischer Soldat. Ich bin israelischer Soldat. Ein Privileg! Ich darf für das Volk kämpfen, das den Segen bringt: Leben und Gerechtigkeit für alle.
Raketen auf Eshkol
Soeben schießt die Hamas Raketen auf Eshkol. Auf das Altenzentrum, in dem wir gestern zu Mittag aßen. Sie schießen heute auf Rachel und auf Bakanah. Sie schießen auf Zivilisten. Zivilisten rennen, humpeln jetzt in Bunker, sitzen in Bunkern, wie seit sieben Jahren schon. Zivilisten machen Tee und bereiten sich auf Klausuren vor, Zivilisten arbeiten trotz der Raketen im Gewächshaus und auf der Babystation. Zivilisten sind krank, gesund, verliebt, einsam, voller Sehnsucht, Sorge und Lächeln.
Zivilisten sind unsere Freunde.
Es sind die Schutzlosen.
Hamas schießt seit 2007 auf sie.
Sieben Jahre Angst.
Die Angst muß ein Ende haben.
Hamas hat heute den Waffenstillstand gebrochen und unsere Freunde getroffen.
Freunden soll man beistehen. Und denen helfen, die unsere Freunde beschützen.
Worum aber sorgt man sich in Deutschland? Weniger um mörderischen Terrorismus. Weniger auch um Zivilisten in Israel oder Gaza. Einzig und allein sorgt man sich in Deutschland um "die harte Reaktion Israels".
Anders in Israel: Fast alle Israelis, egal wer und was sie sonst sind, wollen, daß es ein Ende hat. Ein Ende mit dem unermüdlichen, unersättlichen Terror.
Denn es ist ein Terror, der nur Vernichtung kennt: Die Vernichtung Israels als Staat und Volk. Die Vernichtung aller Andersdenkenden im eigenen Volk und überall auf der Welt.
Hamas, Hisbollah, Isis, Al-Quaida. Boko-Haram: sie sind eine Familie. Sie löschen alles aus, was anders ist als sie: Juden, Christen, Säkulare. Auslöschung ist das Ziel.
Es muß ein Ende haben, sagen die Israelis. Jetzt.
Zivilisten sind unsere Freunde.
Es sind die Schutzlosen.
Hamas schießt seit 2007 auf sie.
Sieben Jahre Angst.
Die Angst muß ein Ende haben.
Hamas hat heute den Waffenstillstand gebrochen und unsere Freunde getroffen.
Freunden soll man beistehen. Und denen helfen, die unsere Freunde beschützen.
Worum aber sorgt man sich in Deutschland? Weniger um mörderischen Terrorismus. Weniger auch um Zivilisten in Israel oder Gaza. Einzig und allein sorgt man sich in Deutschland um "die harte Reaktion Israels".
Anders in Israel: Fast alle Israelis, egal wer und was sie sonst sind, wollen, daß es ein Ende hat. Ein Ende mit dem unermüdlichen, unersättlichen Terror.
Denn es ist ein Terror, der nur Vernichtung kennt: Die Vernichtung Israels als Staat und Volk. Die Vernichtung aller Andersdenkenden im eigenen Volk und überall auf der Welt.
Hamas, Hisbollah, Isis, Al-Quaida. Boko-Haram: sie sind eine Familie. Sie löschen alles aus, was anders ist als sie: Juden, Christen, Säkulare. Auslöschung ist das Ziel.
Es muß ein Ende haben, sagen die Israelis. Jetzt.
Israel ist schuld!
Wieder konnten Moshes Familie, Daniel, Rachel, Bakanah und die Kinder im Kibbutz nicht schlafen. Heute Nacht, wir waren nicht lange fort, hat Hamas erneut die Waffenruhe gebrochen: In Israel folgten Alarm, Rennen zum Schutzraum oder Bunker, dann die Raketen. Und morgendliche, fast unlösbare Fragen: Kann man heute aufs Feld gehen? Wo läßt man die Kinder?
Deutsche finden, die Israelis sind schuld. Jene Israelis, die da im Kibbutz hocken und keine Raketen mehr haben wollen und nicht die innere Panik, weil im Vorgarten ein Tunnelausgang sich öffnen könnte, die Kämpfer plötzlich am Küchentisch stehen.
Deutsche finden, Israelis sind unverhältnismäßig. Es wäre nicht das richtige Maß, die Tunnel zu zerstören, die unter Moscheen, Krankenhäusern, Schulen, Kinderzimmern beginnen, um nach Israel hineinzugehen.
Deutsche finden, Terroristen sind eigentlich friedliche Menschen, die ihre Kinder lieben.
Sie wollen nur ihr Land befreien. Von den Juden. Damit es ein judenfreies Terrorland wird, vom Golan über Jerusalem und Tel Aviv bis zum Negev.
So, wie der Terrorbrand derselben Islamisten seit gestern (seit Tagen, Wochen, Monaten, Jahren) Christen frißt - im Irak. Christen und alle, die anders denken, fühlen, glauben als ein Terrorist. Tote, die kein Mensch mehr zählen kann. Familien, die eben noch gelassen durchs Leben manövrierten, wurden heute, gestern zu Menschen auf der Flucht - um ihr Leben rennend, vertrieben, auf immer.
Die Hamas hat die Waffenruhe auch im Inneren gebrochen. Hat soeben ihren Sprecher hingerichtet. Genau wie sie viele, viele Zivilisten hinrichtete, die sich über den Terror der Terroristen beschwerten.
Und das nicht nur, weil Leute aus Gaza zuweilen gute Freunde in Israel haben.
Deutsche wollen Frieden. Sie schauen dem Morden alarmfrei zu. Sie wollen nicht den haben, der dem Mörder in den Arm fällt. Sie wollen nicht, daß der, der dem Mörder in den Arm fällt, selbst eine Waffe trägt.
Deutsche wollen das nicht, auch wenn es in Herford oder Berlin passiert.
Deutsche finden, die Israelis sind schuld. Jene Israelis, die da im Kibbutz hocken und keine Raketen mehr haben wollen und nicht die innere Panik, weil im Vorgarten ein Tunnelausgang sich öffnen könnte, die Kämpfer plötzlich am Küchentisch stehen.
Deutsche finden, Israelis sind unverhältnismäßig. Es wäre nicht das richtige Maß, die Tunnel zu zerstören, die unter Moscheen, Krankenhäusern, Schulen, Kinderzimmern beginnen, um nach Israel hineinzugehen.
Deutsche finden, Terroristen sind eigentlich friedliche Menschen, die ihre Kinder lieben.
Sie wollen nur ihr Land befreien. Von den Juden. Damit es ein judenfreies Terrorland wird, vom Golan über Jerusalem und Tel Aviv bis zum Negev.
So, wie der Terrorbrand derselben Islamisten seit gestern (seit Tagen, Wochen, Monaten, Jahren) Christen frißt - im Irak. Christen und alle, die anders denken, fühlen, glauben als ein Terrorist. Tote, die kein Mensch mehr zählen kann. Familien, die eben noch gelassen durchs Leben manövrierten, wurden heute, gestern zu Menschen auf der Flucht - um ihr Leben rennend, vertrieben, auf immer.
Die Hamas hat die Waffenruhe auch im Inneren gebrochen. Hat soeben ihren Sprecher hingerichtet. Genau wie sie viele, viele Zivilisten hinrichtete, die sich über den Terror der Terroristen beschwerten.
Und das nicht nur, weil Leute aus Gaza zuweilen gute Freunde in Israel haben.
Deutsche wollen Frieden. Sie schauen dem Morden alarmfrei zu. Sie wollen nicht den haben, der dem Mörder in den Arm fällt. Sie wollen nicht, daß der, der dem Mörder in den Arm fällt, selbst eine Waffe trägt.
Deutsche wollen das nicht, auch wenn es in Herford oder Berlin passiert.
Donnerstag, 7. August 2014
Noch einmal: Rückkehr nach Jerusalem
Wir kehren von der Grenze zum Gazastreifen zurück nach Jerusalem. Überall sind Felder und Wälder wieder voller Panzereinheiten. Da wissen wir: Israel rechnet damit, daß Hamas den Waffenstillstand bricht.
Über den Mauern blüht es, da, wo Israel ist. Da, wo Israel ist, gibt es Bunker. Über allem die friedliche Fahne. Eine, die nicht von Tod und Zerstörung kündet - sondern vom Leben.
Sderot, das berühmte, das am Abend daliegt und weiß, daß die nächsten Raketen kommen werden, bald, hageldicht.
Kunst am Wegesrand: Ein alter Pflug. Die Juden haben dieses Land immer bebaut, bewässert, bewahrt. Das Land zum Blühen zu bringen, gehört zu ihrem Glauben. Die Pflugschar ist ein Grundsymbol Israels.
Das Land zum Blühen bringen und die Berge zum Leben erwecken.
Von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang wird in ganz Israel daran gearbeitet: Leben zu schaffen, Leben aufzubauen, Leben zu schützen - das ganze wirbelige, wuselige, vielfältige Leben. Auch in Jerusalem. Hier sind sie offen für alle - und offen für alles Lebendige.
Ali
Ali ist Israeli, Beduine und Schweizer. Und unser getreuer Busfahrer. Wenn die Busgesellschaft genug Bunker geputzt hat, verliert Ali keine Worte, sondern gibt eine Runde Kaffee aus.
Ali ist froh, in Israel zu leben. Nur hier hat er als Araber alle Rechte, alle Chancen. Wie natürlich auch in der Schweiz. Aber hier zwischen Ägypten und Irak bedeutet es mehr, denn nirgends sonst im Nahen Osten gibt es solche Rechte, diese Freiheit und auch ganz persönliche Sicherheit für einen Araber.
Ali ist froh, in Israel zu leben. Nur hier hat er als Araber alle Rechte, alle Chancen. Wie natürlich auch in der Schweiz. Aber hier zwischen Ägypten und Irak bedeutet es mehr, denn nirgends sonst im Nahen Osten gibt es solche Rechte, diese Freiheit und auch ganz persönliche Sicherheit für einen Araber.
Bunker im Moshaf
Heute, genau während die Hamas drei Kilometer von uns entfernt ihren "Sieg" über Israel mit Aufmärschen feiert, machen wir die öfffentlichen Bunker des Moshafs sauber. Moshafs sind Genossenschaften: das Land gehört allen und wird gemeinsam bearbeitet - sonst hat jeder, was er hat. Und dies ist ein Moshaf, der von marokkanischen Juden gegründet wurde.
Der Moshaf ist abgelegen, aber nicht arm. Nur: Jetzt war er durch den Krieg wochenlang lahmgelegt. Felder konnten nicht bearbeitet werden, Arbeiter konnten nicht zur Arbeit kommen, Betriebe mußten schließen. Die Regierung zahlt Entschädigungen - und die Grenzbewohner zahlen ihrerseits keine Steuern. So herrscht Gerechtigkeit.
Dennoch fühlen sich die Menschen in den Grenzorten oft vom Land im Stich gelassen und vergessen. Zum Beispiel, wenn sie Jahr um Jahr fast täglich Angriffen aus dem Gazastreifen ausgesetzt sind - und niemand etwas tut, um die Raketen aufzuhalten.
Oder wenn niemand Bunkerbauten in den Häusern bezahlen will. Private Bunker gibt es also auch in diesem Moshaf nicht.
Deshalb machen wir heute die öffentlichen Bunker des Ortes sauber.
Der Moshaf ist abgelegen, aber nicht arm. Nur: Jetzt war er durch den Krieg wochenlang lahmgelegt. Felder konnten nicht bearbeitet werden, Arbeiter konnten nicht zur Arbeit kommen, Betriebe mußten schließen. Die Regierung zahlt Entschädigungen - und die Grenzbewohner zahlen ihrerseits keine Steuern. So herrscht Gerechtigkeit.
Dennoch fühlen sich die Menschen in den Grenzorten oft vom Land im Stich gelassen und vergessen. Zum Beispiel, wenn sie Jahr um Jahr fast täglich Angriffen aus dem Gazastreifen ausgesetzt sind - und niemand etwas tut, um die Raketen aufzuhalten.
Oder wenn niemand Bunkerbauten in den Häusern bezahlen will. Private Bunker gibt es also auch in diesem Moshaf nicht.
Deshalb machen wir heute die öffentlichen Bunker des Ortes sauber.
Schrubber und Eimer werden kurzerhand im nächsten Supermarkt gekauft.
Nach dem Öffnen der schweren Stahltüren finden wir die ständigen Bunkerbewohner...
Montag, 4. August 2014
Keine Chance
Moshe zeigt das Land.
Er zeigt von oben auf dem Berg über das Land.
Seht, wie winzig es ist. Seht, wie verwundbar. Von allen Seiten.
Dieses Volk, welche Chance hat es, sich zu verteidigen?
Gegen Feinde, die keinen Frieden wollen? Sondern die Vernichtung des Volkes Israel?
Die Vernichtung der Juden in diesem Land?
Israel hat keine Chance.
Aber diese verteidigt es.
Er zeigt von oben auf dem Berg über das Land.
Seht, wie winzig es ist. Seht, wie verwundbar. Von allen Seiten.
Dieses Volk, welche Chance hat es, sich zu verteidigen?
Gegen Feinde, die keinen Frieden wollen? Sondern die Vernichtung des Volkes Israel?
Die Vernichtung der Juden in diesem Land?
Israel hat keine Chance.
Aber diese verteidigt es.
Sonntag, 3. August 2014
Blut
Im Inneren von Magen Adom Israel - dem israelischen Blutspendedienst - ist es kühl. Und hektisch. Menschen strömen herein. 50 Deutsche stehen plötzlich vor den Mitarbeitern, mitten zwischen den jungen israelischen Männern und Frauen, die unablässig hereinkommen, sich die großen vierseitigen Formulare greifen, konzentriert ausfüllen und mit ihnen in der Hand geduldig in die Schlange stellen, um Befragungen und Untersuchungen zu absolvieren. Hinten aber sind längst alle Plätze besetzt: Auf den Liegen spenden sie Blut, Israelis und Deutsche, Seite an Seite. Die Deutschen hatten lediglich mehr Probleme bei der vorhergehenden Schreibarbeit - die Formulare gibt es nur in bestem Hebräisch.
Freitag, 1. August 2014
Die Anderen
...was ist los in der islamischen Welt?
Geheimnisvoll, abgründig...war sie immer. Worauf man sich ebenfalls verlassen konnte, seit fast siebzig Jahren: Ihr festes Votum gegen Israel. Mag man sich auch untereinander grausam bekämpfen - Einigkeit herrscht im Wunsch und Willen, Israel möge nicht existieren, nicht dort bei Jerusalem, und nicht als jüdischer Staat.
Also, was ist los?
Saudi-Arabien will, daß Israel hilft, Irans Atombombe aufzuhalten. Ägypten will, daß Israel hilft, die verhaßte Hamas kleinzuhalten.
Aber reicht das, um zu erklären, warum die arabische Welt in diesen Wochen Israel nicht in den Arm fällt?
Was ist los?
Was immer - die Türkei und Katar beteiligen sich nicht daran.
Sie stehen weiter fest gegen Israel. Für die Hamas.
Geheimnisvoll, abgründig...war sie immer. Worauf man sich ebenfalls verlassen konnte, seit fast siebzig Jahren: Ihr festes Votum gegen Israel. Mag man sich auch untereinander grausam bekämpfen - Einigkeit herrscht im Wunsch und Willen, Israel möge nicht existieren, nicht dort bei Jerusalem, und nicht als jüdischer Staat.
Also, was ist los?
Saudi-Arabien will, daß Israel hilft, Irans Atombombe aufzuhalten. Ägypten will, daß Israel hilft, die verhaßte Hamas kleinzuhalten.
Aber reicht das, um zu erklären, warum die arabische Welt in diesen Wochen Israel nicht in den Arm fällt?
Was ist los?
Was immer - die Türkei und Katar beteiligen sich nicht daran.
Sie stehen weiter fest gegen Israel. Für die Hamas.
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