Die Polizei in Deutschland hat es schwer.
Beim Fußballspiel am Wochenende mußten sie beim Union Berlin- Spiel die "jüdischen" Flaggen unter allen anderen herausfinden, um deren Zeigen zu verbieten. Damit der israelische Spieler auf der Bank ja nicht seine "jüdische" Flagge sieht. Es hätte spielentscheidend oder staatsgefährdend sein können, niemand weiß es.
So wie die deutsche Polizei im vergangenen Sommer in Frankfurt und anderswo den "Kindermörder-Israel"-Rufern ihr Megafon leihen mußte, damit diese lauter rufen und so zum friedlichen Demonstrationsverlauf beitragen konnten.
In Berlin brauchte es dagegen im Sommer 2014 schon mehrere hintereinander aufgestellte Polizeireihen, um die knapp 300 israelfreundlich gesinnten Demonstranten von den tausenden Hamasunterstützern fern zu halten, sonst wäre die Lage gekippt. Stoisch verteidigten die Polizisten die Meinungsfreiheit derer, die die Auslöschung Israels forderten und nahmen den einen fest, der sich mit israelischer Flagge dem palästinensischen Flaggenmeer näherte.
Berlin hat Erfahrung, die Judenfreunde in Schach zu halten, seit über 80 Jahren.
Trotzdem ist es manchmal schwierig. Am Wochenende mußte nicht nur gegen israelische Flaggen auf Fanplätzen eingeschritten werden, die Berliner Polizei hatte eine Haltung zu verteidigen. Sie drückte gegen den Willen aller im Landesparlament vertretenen Parteien und gegen den Hinweis der Verfassungsschutzbehörde durch, daß die Israelvernichter-Anhänger ganz Europas in Berlin mit 3000 Mann zweifach aufmarschieren konnten. "Kindermörder Israel"! schallte es schon am Samstagmorgen durch Treptow. Und die Polizei half. Gegendemonstranten (Polizei: 50 Leute, Veranstalter und Teilnehmer: 200) wurden im Vorfeld abgefangen, großräumig umgeleitet und dabei zum Unsichtbarmachen schlichter Transparente, vor allem jüdischer Symbole aufgefordert: "Keine Provokationen!". Anhänger der judenmordenden Hamas hingegen konnten ungehindert zum eingezäunten Sammelplatz der Gegendemonstranten laufen, sich über deren Unmut dann lauthals bei der Polizei beschweren und anschließend von hier aus durch eigentlich "hermetische" Absperrungen (siehe oben für Gegendemonstranten) gehen. Lust, sie dabei noch zum Ablegen ihrer israelfeindlichen Parolen aufzufordern, hatte keiner der freundlich durchwinkenden Polizisten.
Reise nach Jerusalem! Unsere Stimme für Israel und gegen Judenhass in Deutschland.
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Montag, 27. April 2015
Sonntag, 7. September 2014
Beendet?
Die von Berliner Regierungskreisen zu Israels Ärger so früh begrüßte Versöhnung und Wiedervereinigung der Palästinenser - Hamas und Fatah - ist heute in Kairo durch Abbas als nahezu beendet erklärt worden. Wie kann das sein?
Einerseits wehrt sich Abbas gegen die "Schattenregierung" der Hamas in Gaza. In Gaza hat Abbas nämlich nach wie vor kein Wort mitzureden. Nicht einmal über Krieg oder Frieden hat Abbas da etwas zu sagen. Aber es gibt noch eine zweite Sache:
861 Fatah-Männer seien in diesem Krieg in Gaza getötet worden, sagt Abbas. Wodurch, durch wen? das sagt Abbas nicht.
Außerdem hat Hamas 120 Jugendliche erschossen, weil diese angeblich Hausarrest-Auflagen (gegen Fatah-Leute) verletzten.
Abgesehen von den 38 Fatah-Männern, die Hamas öffentlich nach dem Freitagsgebet erschoss.
Abgesehen von den unzähligen Gaza-Tunnelbauern, die von Hamas erschossen wurden.
Abgesehen von den 160 Gaza-Kindern, die unmittelbar beim Hamas-Tunnelbau getötet wurden.
Abgesehen von den Granaten und Raketen, die Hamas auf die eigene Bevölkerung schoss.
Ein dritter Punkt: Hamas hat - für die Entführung der drei jüdischen Teenager verantwortlich - Abbas hierüber belogen.
Ach, und noch viertens: Hamas wollte Abbas stürzen. - Was allein Israel verhindert hat.
So sieht Versöhnung aus.
Einerseits wehrt sich Abbas gegen die "Schattenregierung" der Hamas in Gaza. In Gaza hat Abbas nämlich nach wie vor kein Wort mitzureden. Nicht einmal über Krieg oder Frieden hat Abbas da etwas zu sagen. Aber es gibt noch eine zweite Sache:
861 Fatah-Männer seien in diesem Krieg in Gaza getötet worden, sagt Abbas. Wodurch, durch wen? das sagt Abbas nicht.
Außerdem hat Hamas 120 Jugendliche erschossen, weil diese angeblich Hausarrest-Auflagen (gegen Fatah-Leute) verletzten.
Abgesehen von den 38 Fatah-Männern, die Hamas öffentlich nach dem Freitagsgebet erschoss.
Abgesehen von den unzähligen Gaza-Tunnelbauern, die von Hamas erschossen wurden.
Abgesehen von den 160 Gaza-Kindern, die unmittelbar beim Hamas-Tunnelbau getötet wurden.
Abgesehen von den Granaten und Raketen, die Hamas auf die eigene Bevölkerung schoss.
Ein dritter Punkt: Hamas hat - für die Entführung der drei jüdischen Teenager verantwortlich - Abbas hierüber belogen.
Ach, und noch viertens: Hamas wollte Abbas stürzen. - Was allein Israel verhindert hat.
So sieht Versöhnung aus.
Samstag, 6. September 2014
Israels Verbrechen
Eine Übersetzung des Offenen Briefes von Daniels Eltern an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon wurde u.a. von der Juedischen veröffentlicht und ist hier unter "Was noch zu sagen wäre" eingestellt.
Nachtrag: Hier eine Art Antwort von Ban Ki-Moon.
Nachtrag: Hier eine Art Antwort von Ban Ki-Moon.
Donnerstag, 4. September 2014
Die guten Terroristen
Das guten Terroristen, das sind die, deren Waffen und Hinterhalte und Brutalitäten nicht weiter schlimm sind, deren Untaten man nicht weiter betonen muß: Hamas.
Europa, USA, UNO, Iran, Syrien, Katar, Türkei - in schöner Eintracht - wir halten sie am Leben. Wir haben die Terroristen bezahlt und bezahlen weiterhin. Wir bezahlen das Dasein ihrer Untertanen. Direkt oder indirekt die Waffen der Kämpfer. Die Ausbildung. Die Propaganda. Ihre Gehälter. (Hamas=Beamte plus UNRWA=Hamas). Ihre Häuser. Ihre Kliniken. Die zivile Infrastruktur. Vor allem aber die Infrastruktur ihres Krieges.
Wie billig.
Obendrein gibt es frei Haus massive propagandistische Unterstützung, in allen internationalen Gremien, Organisationen, auf allen Kontinenten, in allen Medien, auf allen politischen Ebenen.
Bis hin in die deutsche Regierungsspitze. Sogar, wenn jetzt (weil auch arabische Staaten dafür sind) eine Hamas-Schwächung zur Debatte steht - wie ernsthaft ist dies? Wie realistisch? Hamas ist nicht vernichtet, nicht entwaffnet, nicht delegitimiert. Hamas steht derzeit haushoch in der Gunst der Palästinenser. Fatah soll Gaza kontrollieren? Fatah, die sich rühmt, in diesem Krieg mit gegen Israel gekämpft zu haben? Fatah, die ihrerseits bis heute von Hamas bekriegt wird und 2007 gegen Hamas verloren hat? Oder die UNO? Die als UNRWA personell und auch inhaltlich weitgehend identisch mit Hamas ist? Deren Menschenrechtsrat und Vollversammlung ganz Partei ist? Die in ihren 'militärischen' Kreationen die Bedrohten an jeder Grenze bisher voll im Stich gelassen hat?
Aber an wen auch die Macht übergehen soll (falls Hamas Macht abgibt) - die Berechtigung der terroristischen Zielrichtung wird von außen ja keineswegs infrage gestellt!
Warum ist das hier so? Und bei allen anderen doch ganz anders? Einfach: Diese Terroristen haben sich das richtige Zielobjekt ausgesucht. Dieses Zielobjekt ist auch der internationalen Gemeinschaft jede Anstrengung wert. Es wird einhellig wie sonst gar nichts und gar niemand kritisiert, ermahnt, bedroht, unter Druck gesetzt. Jederzeit: Israel.
Eben dieses Zielobjekt jedoch ist es, dieser Gegner ist es, der noch während des Kampfes die Opfer der Terroristen medizinisch versorgt. Der noch während des Kampfes sich um Strom und Wasser des Terroristenreiches kümmert. Der noch im schärfsten Kampf versucht, jeden als Zivilisten Erkennbaren innerhalb des Terrorreiches zu schützen.
Die Terroristen selber? Sie lieben den Tod, darauf sind sie stolz. Sie lieben auch den Tod der anderen. Sie schützen ihre Leute nicht. Sie bauen ihnen keinen Schutz. Und sie gewähren keinen Schutz in ihren Tunnels. Menschen sind ihnen nur Mittel zum Zweck. Die werden gebraucht. Verbraucht. Ermordet, wenn man sie nicht mehr braucht (wie die Tunnelbauer), wenn man sie verdächtigt (wie die Fatahleute), wenn sie einen kritischen Blick zu haben scheinen (die sog. Demonstranten).
Die Terroristen werfen Menschen dem Tod zum Fraß vor.
Und die Weltgemeinschaft, die UNO unterstützen sie trotzdem, großzügig, ohne Gegenleistung - die guten Terroristen.
Europa, USA, UNO, Iran, Syrien, Katar, Türkei - in schöner Eintracht - wir halten sie am Leben. Wir haben die Terroristen bezahlt und bezahlen weiterhin. Wir bezahlen das Dasein ihrer Untertanen. Direkt oder indirekt die Waffen der Kämpfer. Die Ausbildung. Die Propaganda. Ihre Gehälter. (Hamas=Beamte plus UNRWA=Hamas). Ihre Häuser. Ihre Kliniken. Die zivile Infrastruktur. Vor allem aber die Infrastruktur ihres Krieges.
Wie billig.
Obendrein gibt es frei Haus massive propagandistische Unterstützung, in allen internationalen Gremien, Organisationen, auf allen Kontinenten, in allen Medien, auf allen politischen Ebenen.
Bis hin in die deutsche Regierungsspitze. Sogar, wenn jetzt (weil auch arabische Staaten dafür sind) eine Hamas-Schwächung zur Debatte steht - wie ernsthaft ist dies? Wie realistisch? Hamas ist nicht vernichtet, nicht entwaffnet, nicht delegitimiert. Hamas steht derzeit haushoch in der Gunst der Palästinenser. Fatah soll Gaza kontrollieren? Fatah, die sich rühmt, in diesem Krieg mit gegen Israel gekämpft zu haben? Fatah, die ihrerseits bis heute von Hamas bekriegt wird und 2007 gegen Hamas verloren hat? Oder die UNO? Die als UNRWA personell und auch inhaltlich weitgehend identisch mit Hamas ist? Deren Menschenrechtsrat und Vollversammlung ganz Partei ist? Die in ihren 'militärischen' Kreationen die Bedrohten an jeder Grenze bisher voll im Stich gelassen hat?
Aber an wen auch die Macht übergehen soll (falls Hamas Macht abgibt) - die Berechtigung der terroristischen Zielrichtung wird von außen ja keineswegs infrage gestellt!
Warum ist das hier so? Und bei allen anderen doch ganz anders? Einfach: Diese Terroristen haben sich das richtige Zielobjekt ausgesucht. Dieses Zielobjekt ist auch der internationalen Gemeinschaft jede Anstrengung wert. Es wird einhellig wie sonst gar nichts und gar niemand kritisiert, ermahnt, bedroht, unter Druck gesetzt. Jederzeit: Israel.
Eben dieses Zielobjekt jedoch ist es, dieser Gegner ist es, der noch während des Kampfes die Opfer der Terroristen medizinisch versorgt. Der noch während des Kampfes sich um Strom und Wasser des Terroristenreiches kümmert. Der noch im schärfsten Kampf versucht, jeden als Zivilisten Erkennbaren innerhalb des Terrorreiches zu schützen.
Die Terroristen selber? Sie lieben den Tod, darauf sind sie stolz. Sie lieben auch den Tod der anderen. Sie schützen ihre Leute nicht. Sie bauen ihnen keinen Schutz. Und sie gewähren keinen Schutz in ihren Tunnels. Menschen sind ihnen nur Mittel zum Zweck. Die werden gebraucht. Verbraucht. Ermordet, wenn man sie nicht mehr braucht (wie die Tunnelbauer), wenn man sie verdächtigt (wie die Fatahleute), wenn sie einen kritischen Blick zu haben scheinen (die sog. Demonstranten).
Die Terroristen werfen Menschen dem Tod zum Fraß vor.
Und die Weltgemeinschaft, die UNO unterstützen sie trotzdem, großzügig, ohne Gegenleistung - die guten Terroristen.
Nachtrag: Wiederaufrüstung unter den Augen der Welt.
(Sonstige relevante Belege, Verweise, Hintergundartikel zu diesem Text finden sich zahlreich weiter vorn in diesem blog.)
(Sonstige relevante Belege, Verweise, Hintergundartikel zu diesem Text finden sich zahlreich weiter vorn in diesem blog.)
Sonntag, 31. August 2014
Zahlensieg
Über diesen Krieg:
Es sind nur 72 Tote auf Israels Seite, davon 65 Soldaten! Nur 842 verwundete Israelis! Nur sieben tote Zivilisten! in Israel ...nur 36 Verwundete bei den Zionisten!
Es sind nur 72 Tote auf Israels Seite, davon 65 Soldaten! Nur 842 verwundete Israelis! Nur sieben tote Zivilisten! in Israel ...nur 36 Verwundete bei den Zionisten!
--- ->dann müssen die Palästinenser (>2000 Tote) im Recht sein.
Niemand sagt, was das für 2000 Tote sind.
Wo die Uniformen waren.
Warum das Kind starb, das der Mann im Haus vor sich hielt.
Warum die Schule voller Flüchtlinge einen Tunnel im Keller, Waffen im Hof, eine Abschußrampe hinter der Mauer hatte.
Warum das Krankenhaus, aus dem gefeuert wurde, Bunker für Führer öffnete, aber für sonst niemanden.
Im Gehirn bleiben die toten Kinder von Gaza.
Es bleibt nicht die Frage: Warum?
Die Frage gab es nicht.
Sie kam in den Trümmerbildern nicht vor.
So siegt die blind urteilende Seite.
Es siegt:
Die mit dem Stern hätten nicht schießen dürfen.
Und der Haß aller schießt nun auf die, die die Menschen mit aller Kraft schützten - Leben schützten, auf beiden Seiten.
Dieser Haß ist die Ernte derer, die die Frage Warum in ihren Bildern nicht stellten.
Niemand sagt, was das für 2000 Tote sind.
Wo die Uniformen waren.
Warum das Kind starb, das der Mann im Haus vor sich hielt.
Warum die Schule voller Flüchtlinge einen Tunnel im Keller, Waffen im Hof, eine Abschußrampe hinter der Mauer hatte.
Warum das Krankenhaus, aus dem gefeuert wurde, Bunker für Führer öffnete, aber für sonst niemanden.
Im Gehirn bleiben die toten Kinder von Gaza.
Es bleibt nicht die Frage: Warum?
Die Frage gab es nicht.
Sie kam in den Trümmerbildern nicht vor.
So siegt die blind urteilende Seite.
Es siegt:
Die mit dem Stern hätten nicht schießen dürfen.
Und der Haß aller schießt nun auf die, die die Menschen mit aller Kraft schützten - Leben schützten, auf beiden Seiten.
Dieser Haß ist die Ernte derer, die die Frage Warum in ihren Bildern nicht stellten.
Donnerstag, 28. August 2014
Mittwoch, 27. August 2014
New York City hat mehr.
...Einwohner. Und von jenen, die da sind, sind 20 % denen auf der anderen Straßenseite verwandt.
Der ganze Text steht unter "Was noch zu sagen wäre..."
Der ganze Text steht unter "Was noch zu sagen wäre..."
Ja, vor der Tür!
Gaza - leidlich abgeschlossen. In der vagen Hoffnung, daß Hamas noch nicht 100% ISIS ist. Nebenan im
Sinai operieren islamistische Terroristen. Auf dem Tempelberg in Jerusalem brüllt man zur ISIS-Fahne Rache. Jordanien - die ISIS- Terroristen stehen schon an der Grenze. Im Libanon - Hisbollah hortet mehr als 40.000 Raketen. Gegenüber kämpft Assads Truppe auf dem Golan mit Al-Quida. Soeben schlugen von dort Granaten in Israel ein, ein Offizier ist verwundet, Israel feuert zurück.
Israel ist eine Handvoll Land, in der Mitte 15 km breit. 6 Millionen Juden. Rundherum Terroristen, zu allem bereit. Die Terroristen aber, wenn sie sich nicht untereinander morden, haben - wie sie immerfort erklären - ein einziges gemeinsames Ziel: Israel auslöschen!
Sinai operieren islamistische Terroristen. Auf dem Tempelberg in Jerusalem brüllt man zur ISIS-Fahne Rache. Jordanien - die ISIS- Terroristen stehen schon an der Grenze. Im Libanon - Hisbollah hortet mehr als 40.000 Raketen. Gegenüber kämpft Assads Truppe auf dem Golan mit Al-Quida. Soeben schlugen von dort Granaten in Israel ein, ein Offizier ist verwundet, Israel feuert zurück.
Israel ist eine Handvoll Land, in der Mitte 15 km breit. 6 Millionen Juden. Rundherum Terroristen, zu allem bereit. Die Terroristen aber, wenn sie sich nicht untereinander morden, haben - wie sie immerfort erklären - ein einziges gemeinsames Ziel: Israel auslöschen!
Handeln
Während man in Gaza feiert, werden in Israel Felder bestellt, Schäden repariert, das neue Schuljahr vorbereitet. Doch hält dieser Waffenstillstand? Leute von der Grenze zu Gaza trauen der Sache nicht. Haben sie nun Sicherheit? Sicherheit, die sie seit 14 langen Jahre vermissen!
Ihre Kraftreserven sind groß, müssen aber auch genährt werden. Wie soll man den Schock der vergangenen Wochen überwinden? - die Entdeckung der Terrortunnel direkt vor der Haustür, unablässiges Granatfeuer, Tote, Verwundete, Zerstörungen an Häusern, Viehställen, Fabriken, die lange Schlaflosigkeit... Kommt jetzt Frieden? Trügerische Aussichten kann niemand brauchen. Man braucht Gewißheit, daß Hamas gezwungen ist, Frieden zu halten.
Aber eben daran glaubt gerade niemand. Die aus dem Süden Geflohenen weigern sich zurückzukehren. Sie fordern, was Netanjahu selbst immer gefordert hat: Gaza muß vollständig demilitarisiert werden!
Andererseits: die Tunnel sind zerstört. Von 10.000 Raketen bleiben der Hamas 2000. Ägypten ist gegen Hamas verbündet, dazu ist Gaza nicht besetzt, Israel kann seine Kräfte schonen.
Überzeugt die Regierung ihre Bürger noch? Dann muß sie in Kairo die nötige Sicherheit erhandeln.
Womit aber wird sie sie erkaufen? Und wird irgendjemand in der Welt Israel wirklich unterstützen?
Wann je?
Ihre Kraftreserven sind groß, müssen aber auch genährt werden. Wie soll man den Schock der vergangenen Wochen überwinden? - die Entdeckung der Terrortunnel direkt vor der Haustür, unablässiges Granatfeuer, Tote, Verwundete, Zerstörungen an Häusern, Viehställen, Fabriken, die lange Schlaflosigkeit... Kommt jetzt Frieden? Trügerische Aussichten kann niemand brauchen. Man braucht Gewißheit, daß Hamas gezwungen ist, Frieden zu halten.
Aber eben daran glaubt gerade niemand. Die aus dem Süden Geflohenen weigern sich zurückzukehren. Sie fordern, was Netanjahu selbst immer gefordert hat: Gaza muß vollständig demilitarisiert werden!
Andererseits: die Tunnel sind zerstört. Von 10.000 Raketen bleiben der Hamas 2000. Ägypten ist gegen Hamas verbündet, dazu ist Gaza nicht besetzt, Israel kann seine Kräfte schonen.
Überzeugt die Regierung ihre Bürger noch? Dann muß sie in Kairo die nötige Sicherheit erhandeln.
Womit aber wird sie sie erkaufen? Und wird irgendjemand in der Welt Israel wirklich unterstützen?
Wann je?
Dienstag, 26. August 2014
Wir werden sehen
Israel heute: Über 100 Gaza-Raketen auf Eshkol, Hunderte über dem Land (insgesamt nun 4564), in der letzten Stunde vor der Ruhe zwei Tote: Ze'ev Etzion, der Kibbutz-Sicherheitschef (55) im Kibbutz Nirim und Shahar Melamed (43), sein Vertreter. Diese beiden (und ein Schwerverletzter) werden getroffen, als sie einen Arbeitertrupp bei der Reparatur des Stromnetzes schützen und kein Bunker in der Nähe ist. Vier Schwerverletzte in Eshkol. Dutzende Verletzte in Ashdod, darunter sechs kleine Kinder, in Ashdod auch ein Kindergarten, der teilweise zerstört wird. Israel kämpft, nach seinem alten Motto: "Wir haben keine Wahl."
Am Abend in Kairo ein Waffenstillstandsabkommen, das 12. in diesem achtwöchigen Krieg, von dem niemand weiß, wie lange es halten wird. Bisher hat Hamas alle gebrochen.
Gebrochen ist auch viel Vertrauen, sind viele Menschen, auf beiden Seiten.
Wir werden sehen.
In Gaza feiern die Araber ausgelassen ihren Sieg über Israel. In aller Welt feiern sie. Iran gratuliert.
Wir erinnern uns noch, an die Feiern der Freude über die Entführung, dann die Feiern aus Freude über die Ermordung der drei jüdischen Schüler. Vor acht Wochen. In Gaza.
Und das neue Ziel haben die Gaza-Araber heute auch schon ausgerufen: Nächstes Mal -Jerusalem!
Am Abend in Kairo ein Waffenstillstandsabkommen, das 12. in diesem achtwöchigen Krieg, von dem niemand weiß, wie lange es halten wird. Bisher hat Hamas alle gebrochen.
Gebrochen ist auch viel Vertrauen, sind viele Menschen, auf beiden Seiten.
Wir werden sehen.
In Gaza feiern die Araber ausgelassen ihren Sieg über Israel. In aller Welt feiern sie. Iran gratuliert.
Wir erinnern uns noch, an die Feiern der Freude über die Entführung, dann die Feiern aus Freude über die Ermordung der drei jüdischen Schüler. Vor acht Wochen. In Gaza.
Und das neue Ziel haben die Gaza-Araber heute auch schon ausgerufen: Nächstes Mal -Jerusalem!
Sonntag, 24. August 2014
So sieht es aus
Okay, so sieht es aus, wenn Hamas Juden trifft:
Heute Nachmittag, am Grenzübergang Erez, wollen Israelis verletzte und erkrankte Gaza-Araber in Empfang nehmen, um sie wie üblich zur medizinischen Behandlung nach Israel einreisen zu lassen. Arabisch-beduinische Taxifahrer und ein Verwandter aus Ost-Jerusalem warten und fahren dann in den Grenzübergang hinein, um den Transfer zu übernehmen: Da feuert die Hamas. Feuert. Die Fahrer rennen in die Bunker. Sie werden trotzdem schwer verletzt. Israelische Sanitäter retten sie, einer der israelischen Araber wird sofort operiert, der andere später, der dritte mit Brüchen behandelt.
Was ist nun mit der jungen Krebspatientin aus Gaza, die ins Jerusalemer Spital muß?
Sie kommt da hin.
Hamas feuert hinterher.
So sieht es aus, wenn Hamas Juden trifft.
Heute Nachmittag, am Grenzübergang Erez, wollen Israelis verletzte und erkrankte Gaza-Araber in Empfang nehmen, um sie wie üblich zur medizinischen Behandlung nach Israel einreisen zu lassen. Arabisch-beduinische Taxifahrer und ein Verwandter aus Ost-Jerusalem warten und fahren dann in den Grenzübergang hinein, um den Transfer zu übernehmen: Da feuert die Hamas. Feuert. Die Fahrer rennen in die Bunker. Sie werden trotzdem schwer verletzt. Israelische Sanitäter retten sie, einer der israelischen Araber wird sofort operiert, der andere später, der dritte mit Brüchen behandelt.
Was ist nun mit der jungen Krebspatientin aus Gaza, die ins Jerusalemer Spital muß?
Sie kommt da hin.
Hamas feuert hinterher.
So sieht es aus, wenn Hamas Juden trifft.
Freitag, 22. August 2014
Sabbatbeginn
Daniel Tragerman, 4 Jahre alt
...genau zwei Wochen ist es her, seit wir Sabbatbeginn in Jerusalem feierten.
Heute, an diesem Freitag, in Israel:
Daniel Tragerman (4) wird in Südisrael (Sha'ar Hanegev/Nahal Oz) durch Hamas-Granatfeuer getötet, als er sich auf dem Weg in den Schutzraum befindet. Aber er schafft es nicht. Seine jüngeren Geschwister werden von den Eltern gerettet. In ihrem Kibbutz gibt es 10 sec Vorwarnzeit. - Die Rakete, die Daniel trifft, wird aus einer Schule in Gaza abgefeuert, die zur Zeit Schutzsuchende beherbergt und eng mit UNRWA (der riesigen Spezialorganisation der UNO allein für Araber) verbunden ist. Die Familie hatte während der letzten Kämpfe die Region bereits verlassen. Sie war zurückgekehrt, nachdem die Armee im letzten Waffenstillstand die Gegend wieder für sicher gehalten hatte. Nach dem Waffenstillstands-Bruch durch die Hamas und der Zunahme des Raketenbeschusses wollte die Familie noch heute in eine sichere Gegend abfahren.
Eine weitere Hamas-Rakete schlägt ohne Vorwarnung 12 Meter von den Kindern eines Kindergartens in Südisrael ein.
Ein Mann wird auf einem Parkplatz in Beersheba durch Hamas-Feuer verwundet.
Ein Mann wird auf einer Straße bei Ashdod durch Hamas-Raketen schwer verletzt.
Drei Menschen werden getroffen, als eine Hamas-Rakete in ihre Synagoge im Süden Ashdods einschlägt, zwei werden leicht verwundet, eine Frau ist im kritischen Zustand.
Iron Dome fängt Raketen ab, aber vielleicht muß man an Abfangraketen sparen, weil die USA alle Lieferungen limitiert und unter "politischen Vorbehalt" gestellt hat?
Den Nachmittag und frühen Abend verbringen die Tel-Aviver wie Millionen Menschen in Südisrael heute in Bunkern, - ununterbrochen warnen Sirenen und Geschosse explodieren, sie explodieren heute auch ohne Warnung.
-> Hinweis: Dan Shapiro, US-Botschafter in Israel, spricht sein Beileid zum Tod des Vierjährigen, aus. "Israel hat das Recht und die Pflicht zur Selbstverteidigung und dabei die Unterstützung der Vereinigten Staaten."
(Quelle: Ben Hartman)
...genau zwei Wochen ist es her, seit wir Sabbatbeginn in Jerusalem feierten.
Heute, an diesem Freitag, in Israel:
Daniel Tragerman (4) wird in Südisrael (Sha'ar Hanegev/Nahal Oz) durch Hamas-Granatfeuer getötet, als er sich auf dem Weg in den Schutzraum befindet. Aber er schafft es nicht. Seine jüngeren Geschwister werden von den Eltern gerettet. In ihrem Kibbutz gibt es 10 sec Vorwarnzeit. - Die Rakete, die Daniel trifft, wird aus einer Schule in Gaza abgefeuert, die zur Zeit Schutzsuchende beherbergt und eng mit UNRWA (der riesigen Spezialorganisation der UNO allein für Araber) verbunden ist. Die Familie hatte während der letzten Kämpfe die Region bereits verlassen. Sie war zurückgekehrt, nachdem die Armee im letzten Waffenstillstand die Gegend wieder für sicher gehalten hatte. Nach dem Waffenstillstands-Bruch durch die Hamas und der Zunahme des Raketenbeschusses wollte die Familie noch heute in eine sichere Gegend abfahren.
Eine weitere Hamas-Rakete schlägt ohne Vorwarnung 12 Meter von den Kindern eines Kindergartens in Südisrael ein.
Ein Mann wird auf einem Parkplatz in Beersheba durch Hamas-Feuer verwundet.
Ein Mann wird auf einer Straße bei Ashdod durch Hamas-Raketen schwer verletzt.
Drei Menschen werden getroffen, als eine Hamas-Rakete in ihre Synagoge im Süden Ashdods einschlägt, zwei werden leicht verwundet, eine Frau ist im kritischen Zustand.
Iron Dome fängt Raketen ab, aber vielleicht muß man an Abfangraketen sparen, weil die USA alle Lieferungen limitiert und unter "politischen Vorbehalt" gestellt hat?
Den Nachmittag und frühen Abend verbringen die Tel-Aviver wie Millionen Menschen in Südisrael heute in Bunkern, - ununterbrochen warnen Sirenen und Geschosse explodieren, sie explodieren heute auch ohne Warnung.
-> Hinweis: Dan Shapiro, US-Botschafter in Israel, spricht sein Beileid zum Tod des Vierjährigen, aus. "Israel hat das Recht und die Pflicht zur Selbstverteidigung und dabei die Unterstützung der Vereinigten Staaten."
Populär
Der offene Brief der Nahostexperten an die Bundeskanzlerin, mit der dringenden Aufforderung, endlich Israel zugunsten von Hamas fallen zu lassen, entspricht den aktuellen Forderungen auf Deutschlands Straßen. Und ist doch eine Nachricht aus Absurdestan.
Aber die Welt ist wirklich.
Nachdem die Herrscher der Gaza-Palästinenser (Hamas) in der vergangenen Nacht erneut 18 vermeintliche Kollaborateure (und seitdem am laufen Band weitere, bis Samstag 25) hinrichteten. Nachdem sie schon vor einem Jahr die Errichtung des Islamischen Kalifats in Palästina als Teil der weltweiten islamistischen Eroberung sowie die vollständige Auslöschung Israels versprachen. Nachdem sie kürzlich die Erbauer ihrer eigenen Terrortunnel erschossen, viele Abbas-Anhänger in Gaza mit Schüssen schwer verletzten und ungehaltene Bürger zu Dutzenden umbrachten. Nachdem sie innerhalb von sechs Wochen weit über 4000 Raketen auf Millionen israelischer Zivilisten abfeuerten. Nachdem sie verhinderten, daß die Gaza-Zivilbevölkerung, aus deren Schutz heraus sie feuern, irgendeinen Schutz erhält. Nachdem sie versuchten, Abbas im Westjordanland zu stürzen. Nachdem sie drei unschuldige israelische Schüler auf dem Heimweg kidnappten und ermordeten.
Nach alledem ist Hamas heute - populär. Der geborene Ansprechpartner!
Dem man waffenlos begegnen sollte.
-> Stellungnahme der DIG (Robbe)
Aber die Welt ist wirklich.
Nachdem die Herrscher der Gaza-Palästinenser (Hamas) in der vergangenen Nacht erneut 18 vermeintliche Kollaborateure (und seitdem am laufen Band weitere, bis Samstag 25) hinrichteten. Nachdem sie schon vor einem Jahr die Errichtung des Islamischen Kalifats in Palästina als Teil der weltweiten islamistischen Eroberung sowie die vollständige Auslöschung Israels versprachen. Nachdem sie kürzlich die Erbauer ihrer eigenen Terrortunnel erschossen, viele Abbas-Anhänger in Gaza mit Schüssen schwer verletzten und ungehaltene Bürger zu Dutzenden umbrachten. Nachdem sie innerhalb von sechs Wochen weit über 4000 Raketen auf Millionen israelischer Zivilisten abfeuerten. Nachdem sie verhinderten, daß die Gaza-Zivilbevölkerung, aus deren Schutz heraus sie feuern, irgendeinen Schutz erhält. Nachdem sie versuchten, Abbas im Westjordanland zu stürzen. Nachdem sie drei unschuldige israelische Schüler auf dem Heimweg kidnappten und ermordeten.
Nach alledem ist Hamas heute - populär. Der geborene Ansprechpartner!
Dem man waffenlos begegnen sollte.
-> Stellungnahme der DIG (Robbe)
Who is the best?
Isis... Dienstag James, heute fast 80 auf einen Streich in der Moschee, draußen ein Gesteinigter, dazu noch unzählige, von denen wir nichts Genaues erfahren.
Hamas: inzwischen unüberschaubare Exekutionen in Verhörräumen, vor Moscheen, auf Straßen, in Kliniken, von Häusern herab. Daneben Tote durch eigene Raketen, durch explodierende Waffenlager in Zivilgebieten. Dazu die verletzten und toten Israelis.
Sie morden um die Wette. Vielleicht hat Hamas Nachholbedarf? Dann stillt es den Hunger nach Leichenbergen jetzt. Wie Hamas-Haniyeh gestern verlauten ließ: - Juden sind Neonazis, wir werden das Land von den Okkupanten befreien.
Da werden viele Deutsche dankbar sein.
Hamas: inzwischen unüberschaubare Exekutionen in Verhörräumen, vor Moscheen, auf Straßen, in Kliniken, von Häusern herab. Daneben Tote durch eigene Raketen, durch explodierende Waffenlager in Zivilgebieten. Dazu die verletzten und toten Israelis.
Sie morden um die Wette. Vielleicht hat Hamas Nachholbedarf? Dann stillt es den Hunger nach Leichenbergen jetzt. Wie Hamas-Haniyeh gestern verlauten ließ: - Juden sind Neonazis, wir werden das Land von den Okkupanten befreien.
Da werden viele Deutsche dankbar sein.
Donnerstag, 21. August 2014
Mini-Rettung
... heute wurde im Kibbutz Nir Oz der Region Eshkol, also da, wo wir vor zwei Wochen waren, ein Vater schwer verletzt. Er war zum menschlichen Schutzschild vor Raketen geworden, weil er sich über Kinder im Kinderhaus warf, als sechs Raketen zeitgleich im Kibbutz einschlugen und explodierten, dabei Kinderhaus, Wohnhäuser und Ställe zerstörten, 15 Kühe töteten...
119 zusätzliche Bunker installiert der israelische Staat jetzt in den Dörfern, an den Feldern und an den Gewächshäusern nahe der Gazagrenze, bis in die Tiefe von 20 km.
Nur so kann ein längerer Krieg geführt, die Landwirtschaft - und der Lebensmut am Leben erhalten werden: der absolute Minischutz. Gerade ausreichend, hoffentlich. Ein ständiger, kahlkalter lebensrettender Begleiter für alle und jeden, rund um die Uhr.
-> So lebt und verteidigt Israel seinen Alltag.
119 zusätzliche Bunker installiert der israelische Staat jetzt in den Dörfern, an den Feldern und an den Gewächshäusern nahe der Gazagrenze, bis in die Tiefe von 20 km.
Nur so kann ein längerer Krieg geführt, die Landwirtschaft - und der Lebensmut am Leben erhalten werden: der absolute Minischutz. Gerade ausreichend, hoffentlich. Ein ständiger, kahlkalter lebensrettender Begleiter für alle und jeden, rund um die Uhr.
-> So lebt und verteidigt Israel seinen Alltag.
Frauen sind eine Lösung
Noch kann sich die Hamas gut hinter dem Mantel des Mitleids der Welt verstecken, denn die öffentliche Wahrnehmung ist lange genug gewöhnt und gedrillt. Das Herz der Welt ist bei den Palästinensern, gegen Israel, da rühren Fakten kaum.
Das Herz der Welt ist jedoch noch nicht mit Gevatter ISIS. Ihr Medienmanagement hilft ihnen vorläufig nichts. ISIS versucht zwar die Fokussierung auf die USA, setzt auf den Pawlowschen Hund - so wie Hamas den Haß der Welt auf Israel fokussiert hat, weil sie deren Judenhaß kannte.
Aber auch wenn die Weltmeinung sonst leicht gegen Amerika ist und auch hier vielleicht Gründe sucht - nein, das wird so schnell nicht gänzlich gelingen. Im Gegenteil, jetzt gibt es Chancen, daß sogar Deutschland systematischen Mord erkennt und sich an der Gegenwehr beteiligt.
Doch Deutschland wird nicht viel ausrichten. Amerika zwar weit mehr, aber nicht genug.
Es scheint nur einen Ausweg zu geben - daß Frauen eingreifen, Frauen an allen Fronten. Vor Frauen haben die Massenmörder, wie wir zu unserer Erleichterung lernen, Angst. Waffen in den Händen von Frauen?! Oh! Die Frau, und nur sie, entreißt dem frommen Kämpfer den sicheren Weg in den Himmel!
Das Herz der Welt ist jedoch noch nicht mit Gevatter ISIS. Ihr Medienmanagement hilft ihnen vorläufig nichts. ISIS versucht zwar die Fokussierung auf die USA, setzt auf den Pawlowschen Hund - so wie Hamas den Haß der Welt auf Israel fokussiert hat, weil sie deren Judenhaß kannte.
Aber auch wenn die Weltmeinung sonst leicht gegen Amerika ist und auch hier vielleicht Gründe sucht - nein, das wird so schnell nicht gänzlich gelingen. Im Gegenteil, jetzt gibt es Chancen, daß sogar Deutschland systematischen Mord erkennt und sich an der Gegenwehr beteiligt.
Doch Deutschland wird nicht viel ausrichten. Amerika zwar weit mehr, aber nicht genug.
Es scheint nur einen Ausweg zu geben - daß Frauen eingreifen, Frauen an allen Fronten. Vor Frauen haben die Massenmörder, wie wir zu unserer Erleichterung lernen, Angst. Waffen in den Händen von Frauen?! Oh! Die Frau, und nur sie, entreißt dem frommen Kämpfer den sicheren Weg in den Himmel!
Mittwoch, 20. August 2014
In den Bunkern
... sitzen seit gestern Millionen Israelis. Das Schuljahr zum 01.September ist im Süden abgesagt.
213 Geschosse aus Gaza auf Zivilisten in Israel - seitdem Hamas gestern die Waffenruhe brach.
Hamas hält die Kinder hoch, in die Höhe, in die Linsen, noch dichter, - die toten, denen sie zuvor und immer die Bunker verwehrte, die Kinder, für die sie die Bomben der Israelis ersehnte - damit man sie hätte, die Kinder...sie gebrauchen könnte für die Kameras.
"Isis und Hamas sind Zweige desselben Baumes", sagt Netanjahu heute Abend, während die Sirene heult.
213 Geschosse aus Gaza auf Zivilisten in Israel - seitdem Hamas gestern die Waffenruhe brach.
Hamas hält die Kinder hoch, in die Höhe, in die Linsen, noch dichter, - die toten, denen sie zuvor und immer die Bunker verwehrte, die Kinder, für die sie die Bomben der Israelis ersehnte - damit man sie hätte, die Kinder...sie gebrauchen könnte für die Kameras.
"Isis und Hamas sind Zweige desselben Baumes", sagt Netanjahu heute Abend, während die Sirene heult.
Grundfeste
Hamas greift Israel seit gestern erneut an - Beersheba, Eshkol, Ashdod, Ashkelon, Tel Aviv, Jerusalem - und zeigt anschließend routinemäßig seine Leidensbilder in die Kameras. Das ist PR-Krieg. Tote zählen für Hamas überhaupt nicht.
Warum aber forciert Hamas den Krieg, wo Israel in Kairo schon so viel Zugeständnisse gemacht hat? Oh, Katar möchte an den Verhandlungen in Ägypten beteiligt werden! Nein, es will selbst die Verhandlungen leiten! Wahrscheinlich auch gleich das Ergebnis vorgeben.
Katar dirigiert - durch Geld und Drohung - wo es langgeht:
Einerseits soll es via Hamas endlich in die Vernichtung Israels hineingehen.
Andererseits via ISIS&Co in die Vernichtung des Westens. Von dem man sich vorher noch Technik, Knowhow und eine Fußballweltmeisterschaft besorgt.
Aber man will nur eines: ihn besiegen. Ein Enthauptungsvideo als PR-Schlager soll dies bestätigen, besiegeln - es ist ein Kampf auf Leben und Tod.
In Irak. Syrien. Israel.
Und bald hier bei uns.
Der einfache Schlachtruf Israels muß jetzt UNSERER werden: Wir lieben das Leben.
Und werden es, eben darum, verteidigen.
Warum aber forciert Hamas den Krieg, wo Israel in Kairo schon so viel Zugeständnisse gemacht hat? Oh, Katar möchte an den Verhandlungen in Ägypten beteiligt werden! Nein, es will selbst die Verhandlungen leiten! Wahrscheinlich auch gleich das Ergebnis vorgeben.
Katar dirigiert - durch Geld und Drohung - wo es langgeht:
Einerseits soll es via Hamas endlich in die Vernichtung Israels hineingehen.
Andererseits via ISIS&Co in die Vernichtung des Westens. Von dem man sich vorher noch Technik, Knowhow und eine Fußballweltmeisterschaft besorgt.
Aber man will nur eines: ihn besiegen. Ein Enthauptungsvideo als PR-Schlager soll dies bestätigen, besiegeln - es ist ein Kampf auf Leben und Tod.
In Irak. Syrien. Israel.
Und bald hier bei uns.
Der einfache Schlachtruf Israels muß jetzt UNSERER werden: Wir lieben das Leben.
Und werden es, eben darum, verteidigen.
Dienstag, 19. August 2014
Freies Feldfeuer
Ok. Waffenruhe gebrochen, Hamas feuert - noch während die Verhandler in Kairo zusammensitzen - jetzt drei Raketen auf Beer'sheba, trifft sogenanntes FREIES FELD und Israel feuert, wie für den Fall angekündigt, zurück. (...wieder diese schöne Schlagzeile: Israel feuert trotz Waffenruhe zurück!)
Israel hatte sich also vorbereitet. Aber was wird geschehen?
Fast 100 Hamasleute mußte der israelische Geheimdienst gestern im Westjordanland verhaften - sie hatten den Putsch gegen Abbas, den Putsch in die Diktatur geplant, wie 2007 schon. Diesmal: Westjordanland, das Fatahland, das Abbasland - soll auch ein zweites Gaza werden!
Abbas könnte Israel für ein paar Augenblicke dankbar sein.
Doch das hilft nicht, denn Abbas wußte sich schon vorher nicht gegen Hamas zu wehren, konnte aber ebensowenig Frieden mit Israel schließen.
Und Israel sorgt sich aktuell um einen verschwundenen jungen "Auslands"-Soldaten: seit zwei Tagen wird er vermißt. Der Albtraum: Haben die Terroristen ihn? Ein Faustpfand war ihr Ziel. (Nachtrag: David Menahem Gordon ist tot. Er wurde am 19.08. unweit seines Stützpunktes in Uniform, mit Waffe, bei Rischon LeZion gefunden.)
Wer soll all die Knoten lösen?
Das Ausland könnte endlich wirksam helfen -: indem es nichts anderes als eine durch und durch hamasfreie Zukunft der Palästinenser unterstützt. Und die Propaganda der Terroristen als solche einfach - auf freiem Feld hinter sich läßt.
-> Anmerkung zur aktuellen Lage der Hamas, 21.08.
Israel hatte sich also vorbereitet. Aber was wird geschehen?
Fast 100 Hamasleute mußte der israelische Geheimdienst gestern im Westjordanland verhaften - sie hatten den Putsch gegen Abbas, den Putsch in die Diktatur geplant, wie 2007 schon. Diesmal: Westjordanland, das Fatahland, das Abbasland - soll auch ein zweites Gaza werden!
Abbas könnte Israel für ein paar Augenblicke dankbar sein.
Doch das hilft nicht, denn Abbas wußte sich schon vorher nicht gegen Hamas zu wehren, konnte aber ebensowenig Frieden mit Israel schließen.
Und Israel sorgt sich aktuell um einen verschwundenen jungen "Auslands"-Soldaten: seit zwei Tagen wird er vermißt. Der Albtraum: Haben die Terroristen ihn? Ein Faustpfand war ihr Ziel. (Nachtrag: David Menahem Gordon ist tot. Er wurde am 19.08. unweit seines Stützpunktes in Uniform, mit Waffe, bei Rischon LeZion gefunden.)
Wer soll all die Knoten lösen?
Das Ausland könnte endlich wirksam helfen -: indem es nichts anderes als eine durch und durch hamasfreie Zukunft der Palästinenser unterstützt. Und die Propaganda der Terroristen als solche einfach - auf freiem Feld hinter sich läßt.
-> Anmerkung zur aktuellen Lage der Hamas, 21.08.
Montag, 18. August 2014
Nie wieder
In Israel: gerade noch vor Ende der Waffenruhe zwei Demonstrationen für Frieden.
Die erste, weit größere, am letzten Freitag für eine endgültige Herstellung von Sicherheit für Israelis wie für Palästinenser. Initiiert von den Menschen vor allem im Süden, die seit nun Jahrzehnten unter Raketenangriffen aus Gaza leben, Jugendlichen, die seit ihrer Geburt nichts anderes kennen.
Die zweite Demonstration, ebenfalls in Tel Aviv, am Sabbatende, einfach für Frieden für alle. Initiiert von den verbliebenen letzten linken Gruppen und Parteien, die sich noch einen Erfolg von Verhandlungen mit Palästinensern vorstellen können.
Viele Israelis gehören nicht mehr dazu. Es ist nicht lange her, da stand fast das ganze Volk hinter dieser Hoffnung!
Zerbrochen ist die Hoffnung nach und nach - durch palästinensischen Vertragsmißachtung, durch Intifada und durch Umwandlung des blühenden Gaza-Streifens in eine Horror-Hochburg.
Sogar die Hoffnung auf eine Zweistaatenlösung, eigentlich von fast allen Israelis geteilt, ist gesunken. Voraussetzung hierfür wäre eine absolute Sicherheitsgarantie. Wer aber, bitte, soll die geben?
Während heute also wohl in Israel, in Gaza, die Waffenruhe wieder in Krieg übergehen wird und Soldaten ins Feld ziehen, sitzen die europäischen Juden wie auf Kohlen. Verunsichert, geduckt.
Sie sind genau das, was die, die nach Israel kommen, nie wieder sein wollen: geduckte Juden.
Sie sind es aber hier - durch Deutsche, in Deutschland.
Als wäre 70 Jahre nicht gewesen.
Grund genug für Israel. Für Israel, Israel zu sein.
Das winzige Land dort unten. Einzige Zuflucht für Juden, für alle Juden der Welt.
Die erste, weit größere, am letzten Freitag für eine endgültige Herstellung von Sicherheit für Israelis wie für Palästinenser. Initiiert von den Menschen vor allem im Süden, die seit nun Jahrzehnten unter Raketenangriffen aus Gaza leben, Jugendlichen, die seit ihrer Geburt nichts anderes kennen.
Die zweite Demonstration, ebenfalls in Tel Aviv, am Sabbatende, einfach für Frieden für alle. Initiiert von den verbliebenen letzten linken Gruppen und Parteien, die sich noch einen Erfolg von Verhandlungen mit Palästinensern vorstellen können.
Viele Israelis gehören nicht mehr dazu. Es ist nicht lange her, da stand fast das ganze Volk hinter dieser Hoffnung!
Zerbrochen ist die Hoffnung nach und nach - durch palästinensischen Vertragsmißachtung, durch Intifada und durch Umwandlung des blühenden Gaza-Streifens in eine Horror-Hochburg.
Sogar die Hoffnung auf eine Zweistaatenlösung, eigentlich von fast allen Israelis geteilt, ist gesunken. Voraussetzung hierfür wäre eine absolute Sicherheitsgarantie. Wer aber, bitte, soll die geben?
Während heute also wohl in Israel, in Gaza, die Waffenruhe wieder in Krieg übergehen wird und Soldaten ins Feld ziehen, sitzen die europäischen Juden wie auf Kohlen. Verunsichert, geduckt.
Sie sind genau das, was die, die nach Israel kommen, nie wieder sein wollen: geduckte Juden.
Sie sind es aber hier - durch Deutsche, in Deutschland.
Als wäre 70 Jahre nicht gewesen.
Grund genug für Israel. Für Israel, Israel zu sein.
Das winzige Land dort unten. Einzige Zuflucht für Juden, für alle Juden der Welt.
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