Herr Stegner, SPD-Frontmann, ist natürlich gegen Antisemitismus auf Antiisraeldemos. Das sagt er so, im Juli.
Herr Stegner will Israel aber keine Waffen mehr liefern. Das sagt er so, im September.
Genauso, wie er sagt: USA ist schuld, daß es ISIS gibt. (Israel ist schuld, daß es Hamas gibt?)
Herr Stegner will plötzlich am Sonntag auf der Berliner Demo (gemeinsam mit IsraelisteinApartheidStaat-Gabriel) gegen Judenhaß sprechen!
Aber ja, "Hamas, Hamas, Juden ins Gas", das ist ihm zu unfein. Er hätte es lieber, gentleman like die Hamas zu unterstützen, ansonsten nichts laut gegen Juden zu sagen. (Nicht wie die Nahost-Experten!) Taten reichen als Sprache.
Herr Stegner weiß natürlich, wer die Hamas ist, was sie will. Er würde sie auch nie direkt unterstützen. Er will nur verhindern, daß Deutschland Israel hilft, daß Israel gegen Hamas, Hisbollah, Iran und ISIS am Leben bleibt...
... abgesehen von den Geldern, die routinemäßig seit langem von Deutschland/EU an die Terrorfestung Gaza gehen: für die Gehälter der Hamas-Beamten, für dortige judenhassende Bildung, für spezielle Infrastruktur (-> Terrortunnelbau), den Wiederaufbau (nur den in Gaza, nicht in Israel).
Noch im Krieg, es war August, ließ Deutschland Gaza (Hamas) 8,5 Millionen Euro zukommen. Gleichzeitig sagte Deutschland Gaza weitere 20 Euro-Millionen zu. Genauso viel wie für den ganzen Irak.
USA sagten Gaza 900 Millionen $ für Wiederaufbau zu. Darüber hinaus 49 Millionen $ für humanitäre Hilfe. Weltbank gab 13 Millionen. Missio Aachen 50.000 Euro. Ronaldo und Özil geben Millionen. UNRWA(Hamas) fordert da mehr: noch 295 Millionen $. (Schaut jemand nach den Geldern? Erst kürzlich verschwanden bei Abbas 1 Milliarde $. Ungeklärt.)
Israel bekam im August 2014 wenige Tausend zweckgebundene Euro aus deutscher Regierungshand.
Taten reichen als Sprache. (Immerhin werden über das Jahr noch alte Rüstungsgeschäfte auf Gegenseitigkeit abgewickelt und kommt das U-Boot noch hin! Gegen Herrn Stegners Willen.)
Ja, - was treibt den Herrn Stegner vor das Brandenburger Tor?
Reise nach Jerusalem! Unsere Stimme für Israel und gegen Judenhass in Deutschland.
Donnerstag, 11. September 2014
Wer, mit wem? Und wofür?
Man will in Berlin gegen Antisemitismus demonstrieren!? Will man wirklich?
Gegen welchen? Wer eigentlich? Und mit wem?
Aktuell und relevant ist in Deutschland, in ganz Europa, in der halben Welt ein Judenhaß, der, wie wir bei den antijüdischen Massendemonstrationen dieses Sommers erlebten, massenhaft von Muslimen getragen wird. Judenhaß, der von Muslimen auf die Straße getragen wird. Und der ebenso massiv in unsere Städte, Häuser, Familien, Schulen, Medien und Parlamente getragen wird.
Keine Barrieren dazwischen!
Ja, es ist muslimischer Judenhaß. Einer, der dominiert, und vom rechten und linken Judenhaß hierzulande nur ergänzt wird. Es ist muslimischer Judenhaß, erwachsen aus religiösem Gebot und Vorbild, aus politisch-moralischer Überzeugung, so, wie ihn der Islam lehrt. Das gilt für alle traditionellen islamischen Lehrrichtungen. Und er hat es leicht, weil Haß in islamischer Lehre enthalten ist.
In diesem Fall: Er hat gar keinen Grund in der Realität. Er nimmt nur Vorwände. Um gegen Juden sein zu können. Gegen Israel.
Und Deutschland schließt sich dem auf breiter Front an. Deutschland entlastet sich. Man findet wieder einen Grund, offen gegen Juden sein zu dürfen - Israel! Und man kostet es aus, bis tief, ganz tief in die breite Mitte der Gesellschaft hinein. Ist doch gut, daß man die Moslems hat, die vorangehen. In Nahost. Und hier auf unseren Straßen und Schulhöfen.
Erleichtert schließt man sich an. Der Judenhaß läuft dann wie von allein.
Tief in die Kirchen hinein.
Tief in die Gewerkschaften.
Tief in die Bildungsstätten.
Tief ins Party-Volk.
Wäre es anders, hätten wir in diesem Sommer längst andere Demonstrationen gehabt. In Deutschland. In Europa, in der Welt. Millionen und aber Millionen Muslime! Gegen Judenhaß! Millionen und aber Millionen Deutsche, Europäer, Nichtmuslime! Gegen Judenhaß!
Auf unseren Straßen.
->In Deutschlands Zentrum, auf dem Berliner K'damm Anfang August waren es 300 Israelis und ein paar Dutzend Deutsche. Gegenüber Tausenden, die den Haß trugen.
Warum demonstrieren
11. September. Fast 3000 starben und es war da, wo jeder sich sicher fühlte.
Komplett normal an einem normalen Tag. An einem Tag in selbstverständlichster, schönster, banalster Sicherheit.
USA. New York.
Wovon reden wir jetzt in Deutschland zur Zeit? Wenn wir von Israel reden?
Und es kritisieren? ... Wie zeitgemäß ist das noch?
Deutschland kann überlegen, ...ob es Israel - vielleicht! - unterstützt?
Oder ob es nicht lieber stillhält, mißtrauisch verurteilt, Waffen entzieht?
Kann es überlegen?
Ja, wenn es nicht unbedingt leben will - dann kann es überlegen.
Im Nahen Osten wird nicht mehr überlegt. Und wenn irgend jemand dem Massenverderben und Massensterben, dem aufwallenden Massenterror noch standhält, standhalten kann - dann ist es Israel.
Israel, uns weit voraus.
Voraus an Entschlußkraft, Tapferkeit, Willen. Und Klarsicht.
Wie lange noch.
Wenn Deutschland nicht klarsieht. Sich entscheidet. Und hilft.
Komplett normal an einem normalen Tag. An einem Tag in selbstverständlichster, schönster, banalster Sicherheit.
USA. New York.
Wovon reden wir jetzt in Deutschland zur Zeit? Wenn wir von Israel reden?
Und es kritisieren? ... Wie zeitgemäß ist das noch?
Deutschland kann überlegen, ...ob es Israel - vielleicht! - unterstützt?
Oder ob es nicht lieber stillhält, mißtrauisch verurteilt, Waffen entzieht?
Kann es überlegen?
Ja, wenn es nicht unbedingt leben will - dann kann es überlegen.
Im Nahen Osten wird nicht mehr überlegt. Und wenn irgend jemand dem Massenverderben und Massensterben, dem aufwallenden Massenterror noch standhält, standhalten kann - dann ist es Israel.
Israel, uns weit voraus.
Voraus an Entschlußkraft, Tapferkeit, Willen. Und Klarsicht.
Wie lange noch.
Wenn Deutschland nicht klarsieht. Sich entscheidet. Und hilft.
-> Nachtrag/Hinweis: Beeindruckende biographische Kurzberichte/Kommentare zum 11.09.2001: hier.
Dienstag, 9. September 2014
Jede! Normalisierung! Ein Verbrechen!
Das muß auch Thema des kommenden Sonntags sein!
Wer treibt denn in diese Situation? In den Konflikt? In den endlosen Kampf ohne Aussicht?
Wer verweigert den Frieden? Seit sechzig Jahren und mehr?
Diese hier. Und nur diese hier: Menschen, die friedensfeindlich sind. Die vom Haß leben. Die Haß säen. Und Haß durchsetzen. Gegen alle, die miteinander leben wollen.
Es sind die, die jede Normalität, alle Annäherung zum Verbrechen stempeln,
die Sport, Spiel, Begegnung, Fairness, Sichselbstumschauen zum Verbrechen stempeln.
Mögen die Israelis auch Fehler machen-
solche Unmenschlichkeit würden sie nie begehen- niemals!
Ein Fußballspiel zwischen Kindern zum Menschenverbrechen erklären!
...das bringen nur die fertig, mit denen die Israelis Frieden schließen sollen.
Die ganze Welt fordert, daß Israel mit ihnen Frieden schließt.
Israel will auch. Versucht es. Seit langem.
Aber wie soll denn das funktionieren...
So funktioniert Frieden nicht.
Nie.
Wer treibt denn in diese Situation? In den Konflikt? In den endlosen Kampf ohne Aussicht?
Wer verweigert den Frieden? Seit sechzig Jahren und mehr?
Diese hier. Und nur diese hier: Menschen, die friedensfeindlich sind. Die vom Haß leben. Die Haß säen. Und Haß durchsetzen. Gegen alle, die miteinander leben wollen.
Es sind die, die jede Normalität, alle Annäherung zum Verbrechen stempeln,
die Sport, Spiel, Begegnung, Fairness, Sichselbstumschauen zum Verbrechen stempeln.
Mögen die Israelis auch Fehler machen-
solche Unmenschlichkeit würden sie nie begehen- niemals!
Ein Fußballspiel zwischen Kindern zum Menschenverbrechen erklären!
...das bringen nur die fertig, mit denen die Israelis Frieden schließen sollen.
Die ganze Welt fordert, daß Israel mit ihnen Frieden schließt.
Israel will auch. Versucht es. Seit langem.
Aber wie soll denn das funktionieren...
So funktioniert Frieden nicht.
Nie.
Herr Graumann lädt ein
So ist das also in Deutschland.
Wenn Juden bedroht sind, eilt ihnen 2014 niemand zu Hilfe. Niemand? Also müssen die Juden ihre Mitbürger ausdrücklich um Solidarität bitten... Schon wieder!
Die Bitte fruchtet nicht? Dann müssen sich die Juden an die höchsten Repräsentanten der Gesellschaft wenden, damit diese ihre Pflicht erfüllen! Bitte, steht uns bei! Von alleine kommen sie ja nicht, auch diese nicht.
Okay, Beistand genehmigt. Inzwischen.
Und, was ist solch Pflichtbeistand wert?
Immerhin wird berichtet werden. Vielleicht geraten einige im Land tatsächlich noch ins Grübeln, ob das alles so richtig war mit dem Rufen, "Juden ins Gas!". Oder werden gar die Leserbriefschreiber aus der "Beschneidungsdebatte" bereuen?
Ach.
Und nun? Was wird? Ist der Sonntag vergebens?
Hm, wer läßt sich schon gern von oben bewegen? Vor allem - wenn es nicht einmal Bewegung da oben zu geben scheint! Wer da oben ist denn bewegt?? Das ist doch zu spüren! Kein Herzensanliegen. Kein Feuer! Keine Verbrüderung! Keine Leidenschaft. ...Sonst würde nicht so ein Artikel in der Zeitung stehen. Wie fremd. Ach, der arme Herr Graumann. Er klagt, er hofft, hofft, daß jemand kommt, daß jemand zu Hilfe kommt. Er bittet, erwartet, denkt, und er hofft... er ist so allein...
Welch eine Schande für Deutschland!
Vielleicht liegt es daran, daß die Deutschen im Herzen haben: Ja, wenn es nur die Juden wären! Aber die Rede vom Juden bleibt uns Deutschen im Halse stecken - im Hals legt sich das Aber quer. Denn wir reden hier doch eigentlich über Israel, nicht wahr? Es geht um Israel! Wenn Israel nicht wär... Wenn Israel nicht wäre, wär alles gut. Aber Israel ist! Und das sind die Juden! Und das geht in Deutschland eben gar nicht.
Wohl wahr. Israel ist der Jude unter den Völkern.
Und wir reden von Israel. Ohne wenn! Ohne aber! Israel ist das Land der lebenden Juden.
Wer gegen Antisemitismus ist, muß für Israel sein.
Wenn Juden bedroht sind, eilt ihnen 2014 niemand zu Hilfe. Niemand? Also müssen die Juden ihre Mitbürger ausdrücklich um Solidarität bitten... Schon wieder!
Die Bitte fruchtet nicht? Dann müssen sich die Juden an die höchsten Repräsentanten der Gesellschaft wenden, damit diese ihre Pflicht erfüllen! Bitte, steht uns bei! Von alleine kommen sie ja nicht, auch diese nicht.
Okay, Beistand genehmigt. Inzwischen.
Und, was ist solch Pflichtbeistand wert?
Immerhin wird berichtet werden. Vielleicht geraten einige im Land tatsächlich noch ins Grübeln, ob das alles so richtig war mit dem Rufen, "Juden ins Gas!". Oder werden gar die Leserbriefschreiber aus der "Beschneidungsdebatte" bereuen?
Ach.
Und nun? Was wird? Ist der Sonntag vergebens?
Hm, wer läßt sich schon gern von oben bewegen? Vor allem - wenn es nicht einmal Bewegung da oben zu geben scheint! Wer da oben ist denn bewegt?? Das ist doch zu spüren! Kein Herzensanliegen. Kein Feuer! Keine Verbrüderung! Keine Leidenschaft. ...Sonst würde nicht so ein Artikel in der Zeitung stehen. Wie fremd. Ach, der arme Herr Graumann. Er klagt, er hofft, hofft, daß jemand kommt, daß jemand zu Hilfe kommt. Er bittet, erwartet, denkt, und er hofft... er ist so allein...
Welch eine Schande für Deutschland!
Vielleicht liegt es daran, daß die Deutschen im Herzen haben: Ja, wenn es nur die Juden wären! Aber die Rede vom Juden bleibt uns Deutschen im Halse stecken - im Hals legt sich das Aber quer. Denn wir reden hier doch eigentlich über Israel, nicht wahr? Es geht um Israel! Wenn Israel nicht wär... Wenn Israel nicht wäre, wär alles gut. Aber Israel ist! Und das sind die Juden! Und das geht in Deutschland eben gar nicht.
Wohl wahr. Israel ist der Jude unter den Völkern.
Und wir reden von Israel. Ohne wenn! Ohne aber! Israel ist das Land der lebenden Juden.
Wer gegen Antisemitismus ist, muß für Israel sein.
Montag, 8. September 2014
Demonstration
Am kommenden Sonntag gibt es die nächste Großveranstaltung. In Berlin, am Brandenburger Tor, 15.00. Wogegen wird demonstriert? ->Nie wieder Judenhass!
Sehr gut.
Das Nichthassen gilt dann aber auch für die lebenden Juden?
Eine Demonstration gegen Israelhaß in deutschen Medien. In deutschen Ministerien. Im Deutschen Bundestag. - Wofür das Brandenburger Tor dann wirklich kein schlechter Ort wäre.
Sollte die Demo Erfolg haben, würde sie etwas Neues zeigen:
Nie wieder Israelhaß! Israel ist unser Land!
Und das auch für die deutsche Regierung.
Nachtrag: -> Lesen! Selten etwas Treffenderes zum Thema gefunden!
Sonntag, 7. September 2014
Diese Suppe schmeckt mir nicht!
Diese Suppe eß ich nicht! Jene Suppe auch nicht. Die übernächste erst recht nicht! Uhhhhhhh....So klingen Kinder und Zeitgenossen, denen nichts recht ist, wirklich gar nichts. Sie wollen nicht.
Eines haben sie immerhin: daß man sich pausenlos um sie kümmert. Vielleicht wollen sie deshalb keine gute Suppe? Heute nicht und morgen auch nicht? Tausend Angebote - alle ausgeschlagen? Zu hören ist: Nein! Njet! - Los, komm her, mach was für mich! kümmere Dich! Und wehe Dir! Nur um mich!!! - Je ungebärdiger, um so verlangender. Je wütender, um so anspruchsvoller.
Araber in Palästina hatten Zeit, Land, Hilfe in Hülle und Fülle. Tolle Angebote der UNO, Unterstützung aus aller Welt, auf der ganzen Linie, Super-Verhandlungspakete von Barak, Olmert&Co., ganz Gaza direkt mit allem Drum und Dran von Scharon. Aber nein! Keine Lösung! Bitte! Um Himmels Willen!
Nun hat sich selbst Ägypten vertan. Auch Ägypten wollte etwas Gutes tun, den Geplagten den großen Ausweg schenken. Richtig viel ägyptischen Sinai! Land, Küste, Meer! Alles nur für Palästinenser! Geschenkt! Alle würden kommen und helfen! Das ewige Geldgeben hätte endlich mal Sinn! Blühende Landschaften, Häfen, Heimstätte, Platz für Millionen! Kein "Flüchtlingsdasein" mehr! Das Paradies aller Palästinenser! Jedenfalls könnte man mit der Zeit eines daraus bauen.
Überlegt man noch lange?
->Nein! Nein! Nein! Abgelehnt! Sofort, ohne Bedenkzeit.
Was wollen sie? 100%. Und mehr. Nicht Frieden mit Israel, sondern ganz Israel.
-> Nachtrag: Hierzu auch Ulrich Sahm
Eines haben sie immerhin: daß man sich pausenlos um sie kümmert. Vielleicht wollen sie deshalb keine gute Suppe? Heute nicht und morgen auch nicht? Tausend Angebote - alle ausgeschlagen? Zu hören ist: Nein! Njet! - Los, komm her, mach was für mich! kümmere Dich! Und wehe Dir! Nur um mich!!! - Je ungebärdiger, um so verlangender. Je wütender, um so anspruchsvoller.
Araber in Palästina hatten Zeit, Land, Hilfe in Hülle und Fülle. Tolle Angebote der UNO, Unterstützung aus aller Welt, auf der ganzen Linie, Super-Verhandlungspakete von Barak, Olmert&Co., ganz Gaza direkt mit allem Drum und Dran von Scharon. Aber nein! Keine Lösung! Bitte! Um Himmels Willen!
Nun hat sich selbst Ägypten vertan. Auch Ägypten wollte etwas Gutes tun, den Geplagten den großen Ausweg schenken. Richtig viel ägyptischen Sinai! Land, Küste, Meer! Alles nur für Palästinenser! Geschenkt! Alle würden kommen und helfen! Das ewige Geldgeben hätte endlich mal Sinn! Blühende Landschaften, Häfen, Heimstätte, Platz für Millionen! Kein "Flüchtlingsdasein" mehr! Das Paradies aller Palästinenser! Jedenfalls könnte man mit der Zeit eines daraus bauen.
Überlegt man noch lange?
->Nein! Nein! Nein! Abgelehnt! Sofort, ohne Bedenkzeit.
Was wollen sie? 100%. Und mehr. Nicht Frieden mit Israel, sondern ganz Israel.
-> Nachtrag: Hierzu auch Ulrich Sahm
Beendet?
Die von Berliner Regierungskreisen zu Israels Ärger so früh begrüßte Versöhnung und Wiedervereinigung der Palästinenser - Hamas und Fatah - ist heute in Kairo durch Abbas als nahezu beendet erklärt worden. Wie kann das sein?
Einerseits wehrt sich Abbas gegen die "Schattenregierung" der Hamas in Gaza. In Gaza hat Abbas nämlich nach wie vor kein Wort mitzureden. Nicht einmal über Krieg oder Frieden hat Abbas da etwas zu sagen. Aber es gibt noch eine zweite Sache:
861 Fatah-Männer seien in diesem Krieg in Gaza getötet worden, sagt Abbas. Wodurch, durch wen? das sagt Abbas nicht.
Außerdem hat Hamas 120 Jugendliche erschossen, weil diese angeblich Hausarrest-Auflagen (gegen Fatah-Leute) verletzten.
Abgesehen von den 38 Fatah-Männern, die Hamas öffentlich nach dem Freitagsgebet erschoss.
Abgesehen von den unzähligen Gaza-Tunnelbauern, die von Hamas erschossen wurden.
Abgesehen von den 160 Gaza-Kindern, die unmittelbar beim Hamas-Tunnelbau getötet wurden.
Abgesehen von den Granaten und Raketen, die Hamas auf die eigene Bevölkerung schoss.
Ein dritter Punkt: Hamas hat - für die Entführung der drei jüdischen Teenager verantwortlich - Abbas hierüber belogen.
Ach, und noch viertens: Hamas wollte Abbas stürzen. - Was allein Israel verhindert hat.
So sieht Versöhnung aus.
Einerseits wehrt sich Abbas gegen die "Schattenregierung" der Hamas in Gaza. In Gaza hat Abbas nämlich nach wie vor kein Wort mitzureden. Nicht einmal über Krieg oder Frieden hat Abbas da etwas zu sagen. Aber es gibt noch eine zweite Sache:
861 Fatah-Männer seien in diesem Krieg in Gaza getötet worden, sagt Abbas. Wodurch, durch wen? das sagt Abbas nicht.
Außerdem hat Hamas 120 Jugendliche erschossen, weil diese angeblich Hausarrest-Auflagen (gegen Fatah-Leute) verletzten.
Abgesehen von den 38 Fatah-Männern, die Hamas öffentlich nach dem Freitagsgebet erschoss.
Abgesehen von den unzähligen Gaza-Tunnelbauern, die von Hamas erschossen wurden.
Abgesehen von den 160 Gaza-Kindern, die unmittelbar beim Hamas-Tunnelbau getötet wurden.
Abgesehen von den Granaten und Raketen, die Hamas auf die eigene Bevölkerung schoss.
Ein dritter Punkt: Hamas hat - für die Entführung der drei jüdischen Teenager verantwortlich - Abbas hierüber belogen.
Ach, und noch viertens: Hamas wollte Abbas stürzen. - Was allein Israel verhindert hat.
So sieht Versöhnung aus.
Samstag, 6. September 2014
Die es bald nicht mehr geben wird
Die Israelkritiker verdammen Israel.
Für Hamas bleibt ihnen wenig Atem.
Für ISIS fehlt es schon fast an Mut. - Es könnte einer von denen bereits in Deutschland sein?
Die Israelkritiker denken nicht an die Menschen.
Weder an die Israelis. Noch an die Araber. Noch an die Drusen, Beduinen.
Diese alle aber werden gejagt, getötet, an jedem Ort - rund um Israel.
- Nur in Israel sind sie sicher. Alle.
Die Israelkritiker denken nicht an die uralt ansässigen Christen.
Die Christen, die es nicht mehr gibt im Irak.
Die Christen, die es nicht mehr gibt in den Palästinensischen Gebieten.
Die Christen, die es nicht mehr gibt in Syrien.
Die Christen, die es bald nicht mehr geben wird: Christen im Libanon.
Dann wird es Christen nur noch an einem Ort im Nahen Osten geben: In Israel.
Daran denken die Israelkritiker nicht.
Oder sie wollen es so.
Für Hamas bleibt ihnen wenig Atem.
Für ISIS fehlt es schon fast an Mut. - Es könnte einer von denen bereits in Deutschland sein?
Die Israelkritiker denken nicht an die Menschen.
Weder an die Israelis. Noch an die Araber. Noch an die Drusen, Beduinen.
Diese alle aber werden gejagt, getötet, an jedem Ort - rund um Israel.
- Nur in Israel sind sie sicher. Alle.
Die Israelkritiker denken nicht an die uralt ansässigen Christen.
Die Christen, die es nicht mehr gibt im Irak.
Die Christen, die es nicht mehr gibt in den Palästinensischen Gebieten.
Die Christen, die es nicht mehr gibt in Syrien.
Die Christen, die es bald nicht mehr geben wird: Christen im Libanon.
Dann wird es Christen nur noch an einem Ort im Nahen Osten geben: In Israel.
Daran denken die Israelkritiker nicht.
Oder sie wollen es so.
Gute Entwicklung
Extrem empfehlenswertes Kindermädchen:- Die UNO!
Unter ihrer Ägide und Obhut hat sich Irans Tochter Hisbollah im Südlibanon in aller Stille gut entwickelt. Sie ist gewachsen, groß geworden, hat sich supermachtmäßig hochgerüstet, standesgemäß, halt Iran:
Aus 40.000 Raketen wurden in wenigen Jahren 100.000. Mit allen nötigen Reichweiten. Alles auf Israel gerichtet.
Wie vorausgesagt.
Wie von EU und UNO lächelnd bedacht.
Israel - eine Handbreit Strand - kämpft nach Süden, Osten, Westen um sein Land.
Israel erwartet nun einen Angriff der Hisbollah- einen Angriff mit Raketen, aus Tunneln. Was auch immer.
Wird die UNO, die den Tod heranzog, dem Tod entgegentreten?
Wir zweifeln. Nachdem wir hörten, wie UN-Soldaten befohlen wurde, wegzutreten. Sich dem Tod zu ergeben. Zur Not durch Israels Hintertür vor dem Tod zu fliehen.
Ach, verstanden. Nur keine Waffen an Israel!
Erhaltet den Frieden.
Unter ihrer Ägide und Obhut hat sich Irans Tochter Hisbollah im Südlibanon in aller Stille gut entwickelt. Sie ist gewachsen, groß geworden, hat sich supermachtmäßig hochgerüstet, standesgemäß, halt Iran:
Aus 40.000 Raketen wurden in wenigen Jahren 100.000. Mit allen nötigen Reichweiten. Alles auf Israel gerichtet.
Wie vorausgesagt.
Wie von EU und UNO lächelnd bedacht.
Israel - eine Handbreit Strand - kämpft nach Süden, Osten, Westen um sein Land.
Israel erwartet nun einen Angriff der Hisbollah- einen Angriff mit Raketen, aus Tunneln. Was auch immer.
Wird die UNO, die den Tod heranzog, dem Tod entgegentreten?
Wir zweifeln. Nachdem wir hörten, wie UN-Soldaten befohlen wurde, wegzutreten. Sich dem Tod zu ergeben. Zur Not durch Israels Hintertür vor dem Tod zu fliehen.
Ach, verstanden. Nur keine Waffen an Israel!
Erhaltet den Frieden.
Israel und die Juden. In Deutschland.
Alle gegen Antisemitismus!
Die Juden - die sind doch, was wir lieben. Wir gedenken ihrer. Wir singen ihre vergessnen Lieder. Wir putzen ihre Steine. Wir schwören: Nie wieder!
Und außerdem - kennt jeder von uns einen.
Obwohl es so viele nun auch wieder nicht mehr geben kann. Aber das ist egal. Ich muß den meinen ja nicht präsentieren.
Jedenfalls lasse ich nichts auf sie kommen! Am besten gehör ich gleich dazu. Das macht sich gut, nicht nur bei den Frommen.
Israel - das ist etwas ganz und gar anderes. Das hat mit Juden doch nichts zu tun! Israel - das kann niemand gutheißen. Von Anfang an raubte es Land. Schoss Palästinenser nieder. Kinder! Flüchtlinge! Armes Land.
Woher ich das weiß? Alles aus erster Hand.
Aus jedem erstbesten Radio. Aus jeder Zeitung. Irgendwie, irgendwo.
Nein, gegen Israel muß man sein. Ganz klar! Unbedingt! Wenn man bedenkt! Wo soll das alles hin?
Israel und die Juden - die haben nichts miteinander zu tun.
Die Juden - die sind doch, was wir lieben. Wir gedenken ihrer. Wir singen ihre vergessnen Lieder. Wir putzen ihre Steine. Wir schwören: Nie wieder!
Und außerdem - kennt jeder von uns einen.
Obwohl es so viele nun auch wieder nicht mehr geben kann. Aber das ist egal. Ich muß den meinen ja nicht präsentieren.
Jedenfalls lasse ich nichts auf sie kommen! Am besten gehör ich gleich dazu. Das macht sich gut, nicht nur bei den Frommen.
Israel - das ist etwas ganz und gar anderes. Das hat mit Juden doch nichts zu tun! Israel - das kann niemand gutheißen. Von Anfang an raubte es Land. Schoss Palästinenser nieder. Kinder! Flüchtlinge! Armes Land.
Woher ich das weiß? Alles aus erster Hand.
Aus jedem erstbesten Radio. Aus jeder Zeitung. Irgendwie, irgendwo.
Nein, gegen Israel muß man sein. Ganz klar! Unbedingt! Wenn man bedenkt! Wo soll das alles hin?
Israel und die Juden - die haben nichts miteinander zu tun.
Jetzt aber mal Tacheles: Israelkritik
Ich meine, das mache ich ja auch so. Jeder, den ich kenne, macht es so, oder? Wenn ich über meine Freunde rede - was ich tausendmal lieber mache, als mit ihnen zu reden - , dann werfe ich ihnen erst einmal etwas vor. Das festigt die Freundschaft, wie man aus Erfahrung weiß. Also tue ich, was ich kann, um die Freundschaft zu erhalten. Ist es nicht ein besonderer Gunstbeweis, wenn ich das offen tue? Direkt! Und vor allem: öffentlich. Da mir Fernsehsender, Radiostationen und Zeitungen zur Verfügung stehen, dazu Presseverlautbarungen ungezählter Abgeordnetenbüros, Fraktionen, Organisationen, Gewerkschaften, Vereine, Gesellschaften, Forschungsinstitute, Universitätslehrstühle, NGOs und Religionsgemeinschaften - gelingt mir auch genau, was ich möchte.
Das macht mich sehr zufrieden.
Meine Freunde müssen glücklich sein, mich zum Freund zu haben. Sie sind glücklich! Das sehe ich daran, daß sie ehrfürchtig schweigen zu dem, was ich sage. Aber ich kritisiere, unterstelle, verleumde ja schließlich auch mit allen meinen Fähigkeiten. Rund um die Uhr. Lasse nicht nach, gebe nicht auf. Höre nicht auf Einwände oder Bitten, ich bin da wirklich stolz auf mich. Ich zeige ihnen unerbittlich ihren Platz. Sage ihnen immer, was sie tun sollen. Passe auf sie auf wie ein Schießhund.
Es ist selbstloses Tun. Mehr noch: eine richtige Kunst.
Ich bin ja nicht platt. Ich liefere wirklich. Das Schönste, womit ich meine Freunde erfreue, ist, zu sagen: Ihr Lieben, Ihr habt ja echt nichts gelernt.
Ich meine - wo wir uns alle doch so eine Mühe gegeben haben einst! Und seitdem ja auch eigentlich nie anderen Sinnes geworden sind. Nein, wir bleiben uns treu.
Und unseren Freunden - erst recht.
SPD und Israel
Nicht ISIS, nicht Rußland, nicht Hamas - nein, Israel ist in diesen Tagen die Frage!
Herr Stegner fordert, Israel keine Waffen mehr zu liefern, weder nach Israel noch nach Katar noch an Saudi-Arabien. Weil Waffen ja keine Probleme lösen.
Er liegt da auf einer Linie mit Chef Gabriel, der in Israel einen Apartheid-Staat sieht, gemeinsame deutsch-israelische Regierungskonsultationen nicht besucht und meint, Juden hätten aus ihrer Geschichte halt nichts gelernt.
SPD-Verfassungsrichter a.D. Herr Papier ist heute nur eine Nuance vorsichtiger in der Verurteilung der einzigen Demokratie des Nahen Ostens.
Während Herr Steinmeier sich gegenwärtig als harter Kritiker Israels in der Öffentlichkeit zeigt - die beste Art, Staatsräson zu beweisen.
Herr Stegner fordert, Israel keine Waffen mehr zu liefern, weder nach Israel noch nach Katar noch an Saudi-Arabien. Weil Waffen ja keine Probleme lösen.
Er liegt da auf einer Linie mit Chef Gabriel, der in Israel einen Apartheid-Staat sieht, gemeinsame deutsch-israelische Regierungskonsultationen nicht besucht und meint, Juden hätten aus ihrer Geschichte halt nichts gelernt.
SPD-Verfassungsrichter a.D. Herr Papier ist heute nur eine Nuance vorsichtiger in der Verurteilung der einzigen Demokratie des Nahen Ostens.
Während Herr Steinmeier sich gegenwärtig als harter Kritiker Israels in der Öffentlichkeit zeigt - die beste Art, Staatsräson zu beweisen.
Abschied und Auftrag
Steven hatte eine ebenso inniges Verhältnis zu seiner Familie wie James.
Stevens Mutter Shirley Sotloff auf der Trauerfeier in der Synagoge Beth An, Miami: "Ich bin so stolz auf ihn, darauf, daß er gelebt hat, was er wirklich wollte."
Steven wollte bei den Menschen sein, bei denen, die leiden - und von ihnen berichten.
Viele Menschen würden lange leben und doch nie Erfüllung finden, sagt seine Mutter. Steven aber war von Kindheit an neugierig und nah bei anderen. "Ich habe meinen Sohn verloren und meinen besten Freund, aber ich weiß, sein Tod wird die Welt verändern."
Steven hatte offenbar einen Weg, seiner Familie einen Abschiedsbrief zu schreiben: "Bleibt glücklich und positiv gesinnt - und wenn wir uns hier nicht mehr treffen, dann werden wir uns hoffentlich im Himmel wiedersehen."
Und in den letzten Momenten seines Lebens - so wurde im Trauergottesdienst gesagt - zeigte uns Steven drastisch eines: Was wir zu tun haben...
-> Hinweis: Siehe auch diesen Bericht.
Stevens Mutter Shirley Sotloff auf der Trauerfeier in der Synagoge Beth An, Miami: "Ich bin so stolz auf ihn, darauf, daß er gelebt hat, was er wirklich wollte."
Steven wollte bei den Menschen sein, bei denen, die leiden - und von ihnen berichten.
Viele Menschen würden lange leben und doch nie Erfüllung finden, sagt seine Mutter. Steven aber war von Kindheit an neugierig und nah bei anderen. "Ich habe meinen Sohn verloren und meinen besten Freund, aber ich weiß, sein Tod wird die Welt verändern."
Steven hatte offenbar einen Weg, seiner Familie einen Abschiedsbrief zu schreiben: "Bleibt glücklich und positiv gesinnt - und wenn wir uns hier nicht mehr treffen, dann werden wir uns hoffentlich im Himmel wiedersehen."
Und in den letzten Momenten seines Lebens - so wurde im Trauergottesdienst gesagt - zeigte uns Steven drastisch eines: Was wir zu tun haben...
-> Hinweis: Siehe auch diesen Bericht.
Israels Verbrechen
Eine Übersetzung des Offenen Briefes von Daniels Eltern an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon wurde u.a. von der Juedischen veröffentlicht und ist hier unter "Was noch zu sagen wäre" eingestellt.
Nachtrag: Hier eine Art Antwort von Ban Ki-Moon.
Nachtrag: Hier eine Art Antwort von Ban Ki-Moon.
Freitag, 5. September 2014
Deutschlands Katholiken
Nun schreiben die Katholiken! Zumindest die, die die katholischen Laien vertreten, und sie versichern deutschen jüdischen Gemeinden, daß sie an ihrer Seite stehen. Sie schreiben eher überrascht, auch ohne zu sagen, was sie denn selbst tun wollen und, scheint es, erst durch Briefe und Mahnungen der Juden geweckt, aber - es ist eine Wortmeldung mehr.
Und immerhin, die evangelische Generalsuperintendentin von Berlin, Ulrike Trautwein, steht heute (vor allem gegen ISIS, aber damit irgendwie ja auch für die Juden) ganz von sich aus am Brandenburger Tor.
Wie gut.
Wir dachten schon, die Juden müssen die Antisemitismus-Bemühungen in Deutschland alleine organisieren.
Und immerhin, die evangelische Generalsuperintendentin von Berlin, Ulrike Trautwein, steht heute (vor allem gegen ISIS, aber damit irgendwie ja auch für die Juden) ganz von sich aus am Brandenburger Tor.
Wie gut.
Wir dachten schon, die Juden müssen die Antisemitismus-Bemühungen in Deutschland alleine organisieren.
Gefahr in Deutschland
Massiver, schneller russischer Truppenaufmarsch und russische Eroberung der Ukraine, eine Vorwärtsbewegung auf Mitteleuropa zu, die weder Willen noch Anlaß erkennen läßt, in absehbarer Zeit wieder rückwärts zu rollen. Europa gibt ein Land auf. Erliegt der Propaganda eines Neu-Diktators. Gibt es sich auf?
Massive, schnelle Eroberungswellen der ISIS, unter Beteiligung Tausender 'westlicher' Islamofaschisten im Nahen Osten, eine Ausdehnung in Gebiete, die Jahrzehnte als stabil galten. Ungebremst beliebiger Terror jeder Machart, Millionen Menschen sind aller Sicherheit und der Heimat beraubt. Israel an allen Grenzen bedrängt. Europa sitzt auf der Tribüne.
Umfrage in Deutschland dieser Tage:
Die größte Bedrohung für den Weltfrieden sehen 14 Prozent der Bundesbürger in Israels Kampf gegen Gaza-Terroristen.
Persönlich am stärksten gefährdet sehen sich sogar 19 Prozent der Bundesbürger durch Israels Antiterrorkampf.
Massive, schnelle Eroberungswellen der ISIS, unter Beteiligung Tausender 'westlicher' Islamofaschisten im Nahen Osten, eine Ausdehnung in Gebiete, die Jahrzehnte als stabil galten. Ungebremst beliebiger Terror jeder Machart, Millionen Menschen sind aller Sicherheit und der Heimat beraubt. Israel an allen Grenzen bedrängt. Europa sitzt auf der Tribüne.
Umfrage in Deutschland dieser Tage:
Die größte Bedrohung für den Weltfrieden sehen 14 Prozent der Bundesbürger in Israels Kampf gegen Gaza-Terroristen.
Persönlich am stärksten gefährdet sehen sich sogar 19 Prozent der Bundesbürger durch Israels Antiterrorkampf.
Donnerstag, 4. September 2014
Mahnwache Berlin
Freitag, 05. September 2014
14.00 Uhr
Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor
MAHNWACHE
mit Seyran Ateş / Gülşen Çakal / Lala Süsskind / Ulrike Trautwein
Aufruf
Wir, Seyran Ateş, Gülşen Çakal, Lala Süsskind und Ulrike Trautwein, gehören unterschiedlichen Glaubensrichtungen an und wollen mit einer Mahnwache am 5. September um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor an das Lebensrecht aller Menschen auf dieser Welt erinnern – unabhängig von ihrer Religion oder Weltanschauung. Wir stehen gemeinsam am Brandenburger Tor, um für ein respektvolles Zusammenleben zu werben.
Religion ist Privatsache und soll es auch bleiben. Wir dürfen aber nicht ignorieren, dass es anderswo eben keine Privatsache ist, sondern für Feinde der Freiheit Mittel zum Zweck darstellt. Diese Religionskriege sind auf der Welt existent.
14.00 Uhr
Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor
MAHNWACHE
mit Seyran Ateş / Gülşen Çakal / Lala Süsskind / Ulrike Trautwein
Aufruf
Wir, Seyran Ateş, Gülşen Çakal, Lala Süsskind und Ulrike Trautwein, gehören unterschiedlichen Glaubensrichtungen an und wollen mit einer Mahnwache am 5. September um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor an das Lebensrecht aller Menschen auf dieser Welt erinnern – unabhängig von ihrer Religion oder Weltanschauung. Wir stehen gemeinsam am Brandenburger Tor, um für ein respektvolles Zusammenleben zu werben.
Religion ist Privatsache und soll es auch bleiben. Wir dürfen aber nicht ignorieren, dass es anderswo eben keine Privatsache ist, sondern für Feinde der Freiheit Mittel zum Zweck darstellt. Diese Religionskriege sind auf der Welt existent.
Wir sind entsetzt, empört und wütend, wie bestialisch Menschen im Namen Gottes andere Menschen töten. Territoriale Ansprüche und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden will man durch “Religionskriege” legitimieren.
Dieser Wahnsinn muss aufhören! Jeder Mensch auf der Welt sollte seine Persönlichkeit frei entfalten können, ohne Repressalien staatlicher oder nichtstaatlicher Gruppen fürchten zu müssen.
Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Christenfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit muss von allen Demokraten und Vertretern aller Religionen mit allen Mitteln bekämpft werden. Die Freiheit muss Tag für Tag gegen ihre Feinde verteidigt werden, sei es nun hier oder anderswo.
Wir wollen und können es nicht mehr hinnehmen, dass Juden, Muslime, Christen, Menschen mit anderer religiöser Orientierung oder Atheisten sterben müssen, nur weil sie Juden, Muslime, Christen, Menschen mit anderer religiöser Orientierung oder Atheisten sind.
Jeder kann etwas tun: Setzt dem Irrsinn Menschlichkeit entgegen!Kein Morden im Namen Gottes, Gott will das nicht.
Dieser Wahnsinn muss aufhören! Jeder Mensch auf der Welt sollte seine Persönlichkeit frei entfalten können, ohne Repressalien staatlicher oder nichtstaatlicher Gruppen fürchten zu müssen.
Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Christenfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit muss von allen Demokraten und Vertretern aller Religionen mit allen Mitteln bekämpft werden. Die Freiheit muss Tag für Tag gegen ihre Feinde verteidigt werden, sei es nun hier oder anderswo.
Wir wollen und können es nicht mehr hinnehmen, dass Juden, Muslime, Christen, Menschen mit anderer religiöser Orientierung oder Atheisten sterben müssen, nur weil sie Juden, Muslime, Christen, Menschen mit anderer religiöser Orientierung oder Atheisten sind.
Jeder kann etwas tun: Setzt dem Irrsinn Menschlichkeit entgegen!Kein Morden im Namen Gottes, Gott will das nicht.
Die guten Freunde
Die guten Freunde des syrischen Volkes sagten: reizt den Löwen nicht, laßt es sein.
Der Löwe lachte, stellte sich auf und holte sein nächstes Fressen.
Da gab es die Syrer nur noch halb.
Die guten Freunde der Ukraine sagten: reizt den Bären nicht, laßt es sein.
Der Bär lachte, stellte sich auf die Hinterbeine und holte sein nächstes Fressen.
Da gab es die Ukraine nur noch halb.
Die guten Freunde Israels sagten: reizt die Schlange nicht, laßt es sein.
Die Schlange lachte, stellte sich auf und holte ihr nächstes Fressen.
Da gab es Israel...
Der Löwe lachte, stellte sich auf und holte sein nächstes Fressen.
Da gab es die Syrer nur noch halb.
Die guten Freunde der Ukraine sagten: reizt den Bären nicht, laßt es sein.
Der Bär lachte, stellte sich auf die Hinterbeine und holte sein nächstes Fressen.
Da gab es die Ukraine nur noch halb.
Die guten Freunde Israels sagten: reizt die Schlange nicht, laßt es sein.
Die Schlange lachte, stellte sich auf und holte ihr nächstes Fressen.
Da gab es Israel...
Die guten Terroristen
Das guten Terroristen, das sind die, deren Waffen und Hinterhalte und Brutalitäten nicht weiter schlimm sind, deren Untaten man nicht weiter betonen muß: Hamas.
Europa, USA, UNO, Iran, Syrien, Katar, Türkei - in schöner Eintracht - wir halten sie am Leben. Wir haben die Terroristen bezahlt und bezahlen weiterhin. Wir bezahlen das Dasein ihrer Untertanen. Direkt oder indirekt die Waffen der Kämpfer. Die Ausbildung. Die Propaganda. Ihre Gehälter. (Hamas=Beamte plus UNRWA=Hamas). Ihre Häuser. Ihre Kliniken. Die zivile Infrastruktur. Vor allem aber die Infrastruktur ihres Krieges.
Wie billig.
Obendrein gibt es frei Haus massive propagandistische Unterstützung, in allen internationalen Gremien, Organisationen, auf allen Kontinenten, in allen Medien, auf allen politischen Ebenen.
Bis hin in die deutsche Regierungsspitze. Sogar, wenn jetzt (weil auch arabische Staaten dafür sind) eine Hamas-Schwächung zur Debatte steht - wie ernsthaft ist dies? Wie realistisch? Hamas ist nicht vernichtet, nicht entwaffnet, nicht delegitimiert. Hamas steht derzeit haushoch in der Gunst der Palästinenser. Fatah soll Gaza kontrollieren? Fatah, die sich rühmt, in diesem Krieg mit gegen Israel gekämpft zu haben? Fatah, die ihrerseits bis heute von Hamas bekriegt wird und 2007 gegen Hamas verloren hat? Oder die UNO? Die als UNRWA personell und auch inhaltlich weitgehend identisch mit Hamas ist? Deren Menschenrechtsrat und Vollversammlung ganz Partei ist? Die in ihren 'militärischen' Kreationen die Bedrohten an jeder Grenze bisher voll im Stich gelassen hat?
Aber an wen auch die Macht übergehen soll (falls Hamas Macht abgibt) - die Berechtigung der terroristischen Zielrichtung wird von außen ja keineswegs infrage gestellt!
Warum ist das hier so? Und bei allen anderen doch ganz anders? Einfach: Diese Terroristen haben sich das richtige Zielobjekt ausgesucht. Dieses Zielobjekt ist auch der internationalen Gemeinschaft jede Anstrengung wert. Es wird einhellig wie sonst gar nichts und gar niemand kritisiert, ermahnt, bedroht, unter Druck gesetzt. Jederzeit: Israel.
Eben dieses Zielobjekt jedoch ist es, dieser Gegner ist es, der noch während des Kampfes die Opfer der Terroristen medizinisch versorgt. Der noch während des Kampfes sich um Strom und Wasser des Terroristenreiches kümmert. Der noch im schärfsten Kampf versucht, jeden als Zivilisten Erkennbaren innerhalb des Terrorreiches zu schützen.
Die Terroristen selber? Sie lieben den Tod, darauf sind sie stolz. Sie lieben auch den Tod der anderen. Sie schützen ihre Leute nicht. Sie bauen ihnen keinen Schutz. Und sie gewähren keinen Schutz in ihren Tunnels. Menschen sind ihnen nur Mittel zum Zweck. Die werden gebraucht. Verbraucht. Ermordet, wenn man sie nicht mehr braucht (wie die Tunnelbauer), wenn man sie verdächtigt (wie die Fatahleute), wenn sie einen kritischen Blick zu haben scheinen (die sog. Demonstranten).
Die Terroristen werfen Menschen dem Tod zum Fraß vor.
Und die Weltgemeinschaft, die UNO unterstützen sie trotzdem, großzügig, ohne Gegenleistung - die guten Terroristen.
Europa, USA, UNO, Iran, Syrien, Katar, Türkei - in schöner Eintracht - wir halten sie am Leben. Wir haben die Terroristen bezahlt und bezahlen weiterhin. Wir bezahlen das Dasein ihrer Untertanen. Direkt oder indirekt die Waffen der Kämpfer. Die Ausbildung. Die Propaganda. Ihre Gehälter. (Hamas=Beamte plus UNRWA=Hamas). Ihre Häuser. Ihre Kliniken. Die zivile Infrastruktur. Vor allem aber die Infrastruktur ihres Krieges.
Wie billig.
Obendrein gibt es frei Haus massive propagandistische Unterstützung, in allen internationalen Gremien, Organisationen, auf allen Kontinenten, in allen Medien, auf allen politischen Ebenen.
Bis hin in die deutsche Regierungsspitze. Sogar, wenn jetzt (weil auch arabische Staaten dafür sind) eine Hamas-Schwächung zur Debatte steht - wie ernsthaft ist dies? Wie realistisch? Hamas ist nicht vernichtet, nicht entwaffnet, nicht delegitimiert. Hamas steht derzeit haushoch in der Gunst der Palästinenser. Fatah soll Gaza kontrollieren? Fatah, die sich rühmt, in diesem Krieg mit gegen Israel gekämpft zu haben? Fatah, die ihrerseits bis heute von Hamas bekriegt wird und 2007 gegen Hamas verloren hat? Oder die UNO? Die als UNRWA personell und auch inhaltlich weitgehend identisch mit Hamas ist? Deren Menschenrechtsrat und Vollversammlung ganz Partei ist? Die in ihren 'militärischen' Kreationen die Bedrohten an jeder Grenze bisher voll im Stich gelassen hat?
Aber an wen auch die Macht übergehen soll (falls Hamas Macht abgibt) - die Berechtigung der terroristischen Zielrichtung wird von außen ja keineswegs infrage gestellt!
Warum ist das hier so? Und bei allen anderen doch ganz anders? Einfach: Diese Terroristen haben sich das richtige Zielobjekt ausgesucht. Dieses Zielobjekt ist auch der internationalen Gemeinschaft jede Anstrengung wert. Es wird einhellig wie sonst gar nichts und gar niemand kritisiert, ermahnt, bedroht, unter Druck gesetzt. Jederzeit: Israel.
Eben dieses Zielobjekt jedoch ist es, dieser Gegner ist es, der noch während des Kampfes die Opfer der Terroristen medizinisch versorgt. Der noch während des Kampfes sich um Strom und Wasser des Terroristenreiches kümmert. Der noch im schärfsten Kampf versucht, jeden als Zivilisten Erkennbaren innerhalb des Terrorreiches zu schützen.
Die Terroristen selber? Sie lieben den Tod, darauf sind sie stolz. Sie lieben auch den Tod der anderen. Sie schützen ihre Leute nicht. Sie bauen ihnen keinen Schutz. Und sie gewähren keinen Schutz in ihren Tunnels. Menschen sind ihnen nur Mittel zum Zweck. Die werden gebraucht. Verbraucht. Ermordet, wenn man sie nicht mehr braucht (wie die Tunnelbauer), wenn man sie verdächtigt (wie die Fatahleute), wenn sie einen kritischen Blick zu haben scheinen (die sog. Demonstranten).
Die Terroristen werfen Menschen dem Tod zum Fraß vor.
Und die Weltgemeinschaft, die UNO unterstützen sie trotzdem, großzügig, ohne Gegenleistung - die guten Terroristen.
Nachtrag: Wiederaufrüstung unter den Augen der Welt.
(Sonstige relevante Belege, Verweise, Hintergundartikel zu diesem Text finden sich zahlreich weiter vorn in diesem blog.)
(Sonstige relevante Belege, Verweise, Hintergundartikel zu diesem Text finden sich zahlreich weiter vorn in diesem blog.)
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